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	<title>Menschenrechte wahren auf Bondoc 2009</title>
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	<description>Als Menschenrechtsbeobachtende auf den Philippinen</description>
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		<title>Menschenrechte wahren auf Bondoc 2009</title>
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		<title>Erstes IPON-Journal erschienen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 07:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[IPON-Journal]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Leserinnen und liebe Leser. IPON blickt der Veröffentlichung des ersten Journals freudig entgegen. Die Texte sind in englischer Sprache verfasst, um sie den internationalen Öffentlichkeiten zugänglich zu machen. In den nächsten Tagen werden die Observer das Heft in den Philippinen verteilen. Angesprochen sind vor allem zivilgesellschaftliche Gruppen, als auch staatliche Institutionen. Das Heft ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=1090&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Leserinnen und liebe Leser.</p>
<p>IPON blickt der Veröffentlichung des ersten Journals freudig entgegen. Die Texte sind in englischer Sprache verfasst, um sie den internationalen Öffentlichkeiten zugänglich zu machen. In den nächsten Tagen werden die Observer das Heft in den Philippinen verteilen. Angesprochen sind vor allem zivilgesellschaftliche Gruppen, als auch staatliche Institutionen.</p>
<p>Das Heft ist <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/09/ipon-journal-01.pdf" target="_blank">hier </a>als pdf-Dokument zu finden.</p>
<p>Viel Freude.</p>
<br />Veröffentlicht in IPON-Journal  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1090/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=1090&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Teil V: Das Geschichtensammeln</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 13:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist der 26. Juli 2009. Edvardo und ich kommen in Balig´ang an, dem Ort, der meine Wurzeln in Bondoc wachsen ließ. Ein Bauer namens &#8216;Buda&#8217; fährt uns mit seinem Motorrad bis zum Ende des befahrbaren Weges. Von hier aus wandern Ed und ich den Berg hinauf, bis wir schließlich die mir vertrauten Bambushütten entdecken. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=1048&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1049" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/baligang2.jpg"><img class="size-full wp-image-1049" title="Dorf Balig´ang" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/baligang2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Dorf Balig´ang" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Observe the observers&quot;, beobachte die Menschenrechtsbeobachter - Ein Satz, den wir nicht selten zu hören bekamen und bekommen. Entsprechende Fotografien gibt es dann auch. Hier werde ich wohl kritisch von Mutteraugen beäugt. Nachdem ich einen Floh im Fell des Kleinen entdeckte und sich mir daraufhin ein ganzes Nest an Flöhen offenbarte, hatte sie ihren Welpen wieder zurück.</p></div>
<p>Es ist der 26. Juli 2009. Edvardo und ich kommen in Balig´ang an, dem Ort, der meine Wurzeln in Bondoc wachsen ließ. Ein Bauer namens &#8216;Buda&#8217; fährt uns mit seinem Motorrad bis zum Ende des befahrbaren Weges. Von hier aus wandern Ed und ich den Berg hinauf, bis wir schließlich die mir vertrauten Bambushütten entdecken. Schräge Töne schallen uns entgegen. Nele hatte mich bereits vorgewarnt, dass es in Balig´ang mittlerweile Strom gäbe. Die Warnung bezog sich jedoch nicht auf diesen bloßen Fakt, sondern eher auf die Ausgestaltung des Elektrizitätsphänomens. In der fünf Hütten umfassenden Siedlung wird der Strom, der durch einen laut brummenden Generator mit Benzin erzeugt wird, für ganztägige Unterhaltung genutzt: Filme auf DVD. Als Ed und ich das Dorf erreichen, sitzt eine Menschengruppe beieinander und sieht sich sichtlich konzentriert und fasziniert einen Film an.</p>
<p>Ich bin aufgeregt, weil ich Ed endlich den Ort zeigen kann, von dem ich ihm schon so viel erzählt habe, und weil ich mich verabschieden werde. Als Geschenk werde ich Albert*, örtlicher Gruppensprecher der KMBP hier in den Bergen, später den in seine Sprache übersetzten Artikel von mir geben. IPON-Freiwillige veröffentlichen in Deutschland permanent Artikel, schreiben UnterstützerInnenbriefe oder halten Vorträge. Von all dem bekommen die KMBP-Bauern in den Philippinen nicht viel mit.</p>
<p>Albert soll wissen, dass Balig´ang, die Ansammlung von nur wenigen Bambushütten, Anlass war, eine Geschichte zu erzählen und sie mit anderen Menschen zu teilen. Geschichten sind ein Verbindungselement für Menschen, sind Anlass für Austausch und sie helfen uns, Zurückliegendes nicht zu vergessen.</p>
<p>Als Friedensbeobachterin in Bondoc habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die Geschichten der KMBP-Bauern zu sammeln, sie zu erzählen und sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Nicht immer ist das Geschichtenerzählen einfach, wenn wir Wochen über Wochen versuchen, Kontakt mit staatlichen philippinischen Stellen aufzunehmen, um ihnen jene Geschichten zu erzählen. Oder aber wir erzählen ihnen die Geschichten und es hinterlässt kaum merkbare Spuren in ihren Gesichtern. Stattdessen neigt so mancher Zuhörer dazu, zu erklären, wie schwierig alles sei und wie machtlos er in seinem Bürostuhl ist. Aus der Geschichte über die Bauern Bondocs wird dann schnell eine Erzählung über das komplexe System in den Philippinen.</p>
<p>Können Menschen Geschichten lauschen, wenn sie selbst erst einmal ihre Geschichte erzählen, sie also selbst erst einmal zu Wort kommen wollen?</p>
<div id="attachment_1057" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/farmerleader.jpg"><img class="size-full wp-image-1057" title="Reynato" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/farmerleader.jpg?w=500&#038;h=666" alt="Reynato" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Albert liest einen Brief von IPON, den Ed und ich ihm überreicht haben. In diesem Brief erklärt IPON, dass wir uns der Kritik, die seitens der KMBP-Bauern geäußert wurde, angenommen haben.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Die Zeilen, die folgen, sind in Tagalog. Nichtsdestotrotz möchte ich sie einbringen, denn sie gehören dazu. Es ist der &#8222;Spitze Stift&#8220; über Balig´ang, übersetzt von Edvardo und im Sinn vervollständigt durch seine ganz eigenen poetischen Gedanken. Als Edvardo die Zeilen am nächsten Morgen Albert und seiner Frau vorlas, hatte der KMBP-Bauer Tränen in den Augen. Auf Tagalog vorgelesen klingt der Text wie ein meditatives Lied.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm</span></p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><strong>Nanganganib na Pagkawala ng Payapang Pakiramdam sa Pilipinas</strong></span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Ang kapayapaan ay hindi madaling matagpuan sa bansang ito. Hindi katulad sa dami ng mga kahoy, ang kapayapaan dito ay isang pangitain lamang na parang ‘di na uusbong. At dito, kung pag-uusapan ang kapayapaan, marahil ay iba na ang kahulugan. Ito’y isa na lamang pakiramdam na madarama sa pamamagitan ng likas na ganda ng kapaligiran. May mga bumibitbit ba ng armas? May ingay bang galing sa pagawaang industriyal? May baho ba ng usok galing sa mga sasakyan? Sa Sitio Balig’ang sa Bondoc Peninsula, natagpuan ko ang payapang pakiramdam na dala ng kalikasan.</span></p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Nakatayo ang isang babae sa ilog na tahimik ang agos. Paminsan-minsan, yumuyuko siya upang dumampot ng susó. Nilapitan ko siya sa patuhod na lalim ng ilog. Sa likod ng kanyang binti, nahihiyang tumago ang maliit niyang anak. Ginaya ko ang ginagawa ng babae— inilubog ko sa ilalim ng tubig ang aking kamay at hinukay ang lupa sa ‘di malamang kukunin. Maya-maya lang ay puno na ng susó ang dala niyang lalagyan. Nang binigkas ko ang susó, lahat ng nakapalibot sa amin ay nagsitawanan. Sabi ng kasama naming Pilipino na marunong mag-Englis, mali daw ang aking bigkas. Ang natukoy ko pala ay ang dibdib ng babae— súso! Biglang namula ang aking mukha, at sumabay na rin akong tumawa sa kanila. Pinangako kong tatandaan ko na ang tamang bigkas ng susó. Pagkatapos ng araw ng iyon, napagtanto ko na mas mabuti pala na maghanap na lang ng susó kaysa kainin ito.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Walang linya ng kuryente sa Balig’ang. Ang tubig, kailangan pang isalok galing sa ilog. Dito sa lugar ng mga bahay-kubo, may mga magsasakang matagumpay na nakikipaglaban para sa kanilang mga lupang pilit na inaangkin ng mga mayayaman. Kahit ang mga babae ay may mahalagang papel na ginagampanan. Bukod sa pag-aani at pagtatanim, sila mismo ay harapang ipinagtatangol ang kanilang sariling lupain. Sa katunayan, hindi sila natitinag na ipagpatuloy ang kanilang mga sinimulang adhikain. Dahil dito, mayroong kakaibang kapayapaang nananaig sa Balig’ang. Nakatayo lang na ngumunguya ang mga kalabaw sa ilog. Ang mga manok sa kusina, hinahabol papalayo ng mga aso. Labas-pasok ang mga bata sa pagitan ng mga binti ng kanilang mga magulang. Ang mga sako-sakong bunga ng niyog, mabibigat na pinapasan lang pataas sa mga burol. Sa isang tingin, parang walang makakasira sa ganitong payapang pakiramdam na dala ng tanawin.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Bilang isang tagasubaybay ng sitwasyon sa karapatang pantao, lumalakas ang aking loob na makita ang mga taga-Bondoc Peninsula na magsanib-sanib para isulong ang kanilang karapatan. Pero hangang kailan mananatiling ganito ang sitwasyon dito? Tinanong ko ang aking kaibigan: Talaga bang walang nakatago sa likod ng mga punong-niyog na sisira sa kapayapaan ng lugar na ito?</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Napaghihinaan ng loob ang mga taga-Balig’ang kapag naiisip nila kung ano ang kahahantungan ng kapayapaan sa hinaharap. Sa darating na Hunyo, kapag hindi maipasa ang pagpapanatili sa CARP, darating kaya sila? Sino sila? Oo, ang mga mayayaman. Kukunin at aangkinin nila ang mga lupa kapag wala na ang CARP. Sa anong paraan nila maaaring maagaw ang mga lupain? Pananakot. Pagpapahiya at pagpapahirap sa pamamagitan ng pagsampa ng kung ano-anong kaso laban sa mga magsasaka. Ngunit patuloy pa rin na lalaban ang mga naaapi para makamit ang inaasam na hustisya.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Sa gitna ng taon, babalik ulit ako sa Balig’ang. Kung mayroon pang matirang oras pagkatapos ng mga pagpupulong, aakyatin ko ulit ang mga burol gamit ang daang may lilim ng mga punong-niyog. Ilulubog ko ulit sa ilog ang aking mga kamay at huhukayin ang lupa para sa mga nagtatagong susó.</span></p>
<div id="attachment_1054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/nach-der-area.jpg"><img class="size-full wp-image-1054" title="Schlafender Hund" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/nach-der-area.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Schlafender Hund" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ein schlafender Hund auf dem hölzernen Tisch. Während Ed übersetzte und ich Tagebuch schrieb, gesellte sich der Hund zu uns und hielt seinen Schlaf.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;text-align:center;" align="justify">
<div id="attachment_1066" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/baligang1.jpg"><img class="size-full wp-image-1066" title="Huhn" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/baligang1.jpg?w=500&#038;h=375" alt="baligang1" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Das Huhn in der Küche. Ganz so engagiert wie bei meinem letzten Besuch, war der Hund dieses Mal nicht beim Verjagen des Huhns aus dem Kochgeschirr.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;text-align:center;">
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Edvardo und ich verbringen eine Nacht in Balig´ang. Umringt von Hunden, bekocht mit &#8211; na klar &#8211; suso, denen ich mich erneut verweigere, und mit einem Gespräch zu dritt bis in die Nacht hinein, genieße ich meinen Abschied von Balig´ang.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">&#8222;Tagay-tagay?&#8220;, fragt uns Albert nach dem Abendessen und schaut uns mit großen Augen und einem Grinsen an. Noch bevor wir antworten können, stellt seine Frau die Matadorflasche auf den Tisch. Ringsherum ist alles still, bis auf den Generator, der vor sich hin brummt und mit dem Brummen den Film für die Kinder abspielt. Von wegen Sandmann kurz vor sieben, hier heißt es Actionfilm bis kurz nach zehn.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Moderne Zeiten. Bewaffneter Kampf. Gewaltfreiheit. Das Danach. Die Kinder.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">&#8222;Soll ich wirklich fragen?&#8220;, versichert sich Edvardo bei mir. Ich überlege kurz. Es ist nichts dabei, diese Frage zu stellen, denke ich. &#8222;Meinst du, ich sollte die Frage nicht stellen?&#8220;, wende ich mich an Ed und sichere mich ob des kulturellen Hintergrunds ab. &#8222;Doch, doch, du kannst sie stellen, aber sie ist schwer. Selbst ich müsste erst einmal überlegen.&#8220;, lacht er und wendet sich auch schon an Albert, der unserem Englisch gespannt gelauscht hat. Ed übersetzt ihm die Frage. Albert lacht. &#8222;Mahirap!&#8220;, sagt er (<em>mahirap </em>meint schwierig) und schaut nachdenklich auf den Boden. Nach einer kurzen Weile beginnt er, zu erzählen. Er erzählt und lacht dabei und schaut wieder nachdenklich zu Boden.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Für Albert sind moderne Zeiten verbunden mit Fernsehen und Schnellrestaurantketten. Er hat nie das Bedürnis in seinem Leben gehabt, in die Stadt zu siedeln. Dafür sei er zu stark mit diesem Boden verwurzelt. Seine Söhne, der älteste ist gerade 14 Jahre, reden öfter davon, dass sie gern einmal in der Stadt wohnen möchten. Die nächstgrößere Stadt, Lucena, ist ca. sechs Stunden von Balig´ang entfernt. Gehen die Söhne, ist niemand mehr da, um das Land zu bewirtschaften. Als Vater sei das oft schwer, zu begreifen, aber Albert arbeitet, um den Kindern zu ermöglichen, was immer sie wollen. Wenn sie in die Stadt gehen wollen, werde er sie nicht aufhalten.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/area-038.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1077" title="Tagebuch" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/area-038.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Tagebuch" width="300" height="225" /></a> <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/area-040.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1078" title="Tagebuch mit Dalugdog" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/area-040.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Tagebuch mit Dalugdog" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Albert ist, wie auch Ka Arsing, bereit für einen bewaffneten Kampf. &#8222;Menschen kämpfen hier seit Generationen für ihre Rechte und erleiden so viel Gewalt.&#8220;, sagt Albert. Diese Gewalt äußert sich in den Philippinen durch Waffengewalt, Ignoranz, Einschüchterungen, unfaire</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;"><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmm</span></p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Gesetzesformulierungen, aber auch durch das Drängen der Bauern in eine Rolle der Stimmlosen. Wenn sie also über so lange Zeit diese schwelende Gewalt erduldet haben und dadurch eines gewissen Todes gestorben sind, dann können sie auch im bewaffneten Kampf um ihre Rechte fallen. So und so ähnlich drückt sich Albert uns gegenüber aus. &#8222;Und so oder so sind die Bauern Bondocs Gewalt ausgesetzt.&#8220;, ergänzt Albert und fügt ein flüchtiges Lächeln bei.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Albert bestätigt mir an diesem Abend, dass das Gefühl von Frustration und Ärgernis bei den Bauern größer ist als die Angst und die Sorge um den bewaffneten Kampf und das Danach.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">&#8222;Was wird <em>danach </em>passieren? Wenn die Bauern und die Kinder einmal die Macht der Waffe begriffen haben, werden sie dann in die Berge auf die Ländereien zurückkehren? &#8222;, frage ich. &#8222;Ich bin besorgt um das Danach. Waffen können so mächtig sein. Wie denkt ihr darüber?&#8220;</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Ed nickt, flüstert mir schnell ein &#8222;schwierig&#8220; zu und übersetzt wieder für Albert. Der KMBP-Bauer hofft, dass die meisten in den Bauernalltag zurückkehren würden. Das Blut der Bauern ist in ihnen allen. Er hofft, dass es stärker ist als der Glaube an eine Waffe nach dem Kampf. &#8222;Wir müssen vereint sein.&#8220;, äußert sich Albert besorgt und spielt auf die Uneinigkeit unter den philippinischen Organisationen an, die auch IPON schon beobachtet hat.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">&#8222;Sie brauchen einen guten Anführer, wenn es eine Revolution geben sollte.&#8220;, erklärt Ed und fügt vorsichtig hinzu: &#8222;Soll ich ihn fragen, ob die Bauern schon jemanden haben, der sie anführen kann?&#8220; &#8222;Ich weiß nicht.&#8220;, äußere ich nachdenklich, &#8222;Das ist mir unangenehm.&#8220; &#8222;Mir auch. Dann lassen wir´s, ja?&#8220;, sagt Ed erleichtert. Im Nachhinein bereuen Ed und ich, dass wir Albert nicht nach dem potentiellen Anführer gefragt haben.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Uneinigkeit innerhalb der Organisationen, die eigentlich die gleichen Ziele haben, gibt es hier wie Thunfischdosen im Supermarkt. Wer schützt die Mitglieder der Organisationen davor, die Waffen gegen sich selbst anzulegen? Wenn der gemeinsame Feind erst einmal bekämpft ist, erinnert sich so manch einer an vergangene Streitigkeiten. Und dann sieht er an sich herab, sieht die Waffe in der Hand und den alten Freund vor sich -</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">das Danach. Albert nickt.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/img_0924.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1083" title="Balig´ang Palme und Hütte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/img_0924.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Balig´ang Palme und Hütte" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Das Übersetzen fällt Ed an manchen Stellen schwer, weil die Unterhaltung für ihn selbst emotional ist. &#8222;Danke, dass ich mit hier sein kann.&#8220;, wirft Ed in das Gespräch ein. Ich bedanke mich daraufhin bei ihm und Albert für den Moment, den wir teilen. Albert gibt zu, dass ihm Unterhaltungen dieser Art oft fehlen. Zwar könne er mit der lokalen KMBP-Gruppe offen diskutieren und sie würden innerhalb der Treffen auch die Themen Kinder und Zukunft besprechen. Unterhaltungen wie diese seien es aber, die ihm neue Denkanstöße geben könnten und mit deren Hilfe er seine Welt durchdenken könne. &#8222;Über viele Themen unserer Unterhaltung hat Albert noch nie so bewusst nachgedacht.&#8220;, sagt Ed und freut sich.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">&#8222;Oh, er will noch etwas sagen.&#8220;, horcht Edvardo auf und blickt in Alberts Richtung. Ich lausche seinem Tagalog und der anschließenden Übersetzung durch Ed: &#8222;Das Land braucht sie, die Bauern. Jede Gesellschaft braucht jemanden, der das Land bestellt, um die Nahrung sicher zu stellen.&#8220; Albert stellt mir die Flasche hin, in der der letzte Schluck Alkohol in kreisförmigen Bewegungen gegen die glasige Wand schwappt. &#8222;Tagay mo.&#8220;, lacht er und stützt sich auf dem Tisch ab. Seine Frau, die sich die ganze Zeit über im Verborgenen gehalten hat, kommt aus der Bambushütte und holt ihren Mann zu sich.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">&#8222;Albert ist der erste Bauer Bondocs, den ich im Trinken geschlagen habe.&#8220;, lache ich und zeige stolz auf die leere Flasche. &#8222;Aber hast du seine Runden gesehen? Seine Gläser waren immer recht voll, während wir nur einen kleinen Schluck im Glas hatten.&#8220;, entgegnet Ed und besänftigt meine Freude. &#8222;Albert zu Dank sind wir jetzt noch fit.&#8220;, sagt Ed mit einem sichtlich schlechten Gewissen.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Der Geschichtensammelkorb ist unsagbar schwer an diesem Abend. Wenn der Korb nicht mehr zu tragen ist, so ist es an der Zeit, um zu Bett zu gehen.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">* Name geändert</p>
<div id="attachment_1065" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/abschiedsfoto-baligang.jpg"><img class="size-full wp-image-1065" title="abschiedsfoto baligang" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/abschiedsfoto-baligang.jpg?w=500&#038;h=375" alt="abschiedsfoto baligang" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Abschiedsfoto: Alberts Frau, Sue, Albert und Alberts ältester Sohn vor der Familienhütte in Balig´ang. </p></div>
<p style="margin-bottom:0;text-align:center;">
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1048/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=1048&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">Dorf Balig´ang</media:title>
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			<media:title type="html">Reynato</media:title>
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			<media:title type="html">Schlafender Hund</media:title>
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			<media:title type="html">Huhn</media:title>
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			<media:title type="html">Tagebuch</media:title>
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		<media:content url="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/area-040.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Tagebuch mit Dalugdog</media:title>
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		<media:content url="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/img_0924.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">Balig´ang Palme und Hütte</media:title>
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			<media:title type="html">abschiedsfoto baligang</media:title>
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		<title>Teil IV: Der erste Tanz liegt weit zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 12:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Huhn rennt lautlos an uns vorbei. Ich schleiche mich in Kuya Boys Haus. Es steht im Rohbau, überall riecht es nach Beton. Das hereinscheinende Sonnenlicht wird an den von mir aufgewirbelten Staubkörnern reflektiert. Ohne Reue ihrerseits und ohne Widerstand meinerseits scheucht mich die trockene Luft zurück nach draußen, wo das Huhn, das eben noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=1025&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Huhn rennt lautlos an uns vorbei. Ich schleiche mich in Kuya Boys Haus. Es steht im Rohbau, überall riecht es nach Beton. Das hereinscheinende Sonnenlicht wird an den von mir aufgewirbelten Staubkörnern reflektiert. Ohne Reue ihrerseits und ohne Widerstand meinerseits scheucht mich die trockene Luft zurück nach draußen, wo das Huhn, das eben noch rannte, bereits in der Küche zubereitet wird.</p>
<p>Lange verweilen wir nicht an diesem Ort, an dem gerade auf der am Haus vorbeiführenden Straße Bananen auf einen Jeepney geladen werden. Von hier aus wird die Ware später nach Metro Manila gebracht, wo sie auf dem Markt verkauft werden soll. Boys Haus steht am Rand der Stadt San Andres. Ein Tricycle, gefahren von unserem Bekannten &#8216;Binladen&#8217;, bringt uns früh am Morgen von Ka Arsings Bambushütten auf Sand zu Kuya Boys Haus aus Beton. Aus den Blicken verschwunden ist das Meer, das am Morgen noch so strahlend glitzerte. Unsere Faszination gilt dieserorts den auf Pferden reitenden Bauern und den besattelten Carabaos, die ein reges Treiben auf der Straße verursachen.</p>
<p>Kuya Boy und seine Frau empfangen uns freundlich. Es gibt gekochte Bananen und ausreichend Zeit zum Unterhalten, denn wir warten auf Tatay Garlo. <em>Tatay </em>wird informell für Vater benutzt. Im Gegensatz zu <em>Kuya</em> setze ich Tatay meist vor Personennamen von Bauern, die im Alter meiner Großmutter sind. <em>Kuya </em>steht in den Philippinen für eine respektvolle Anrede eines älteren Bruders. Obwohl wir in unseren Stammbäumen keinerlei verwandtschaftliche Verhältnisse mit Kuya Boy oder Tatay Garlo ausmachen können, hat es sich unter IPON-Mitgliedern eingebürgert, manche Bauern mit eben jenen Formen der Höflichkeit anzusprechen.</p>
<div id="attachment_1028" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-olaso-3.jpg"><img class="size-full wp-image-1028" title="interview boy olaso" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-olaso-3.jpg?w=500&#038;h=375" alt="interview boy olaso" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Edvardo, Kuya Boy und Sven kurz nach dem Interview. Die Bauern schaffen es immer wieder, in einem Moment eine traurige Stimmung in mir auszulösen, während in anderen Momenten das Grinsen nicht weichen will.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1033" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-olaso.jpg"><img class="size-full wp-image-1033" title="interview olaso" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-olaso.jpg?w=500&#038;h=375" alt="interview olaso" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Nachdenkliche, fragende Blicke während des Gesprächs. Links Boy Olaso, rechts Ina. Edvardo übersetzt uns Kuya Boys Tagalog ins Englische und ihm unser Englisch ins Tagalog.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Tatay Garlo, ein weiterer Bauer der KMBP, lässt auf sich warten. Die Zeit reicht, um ein kurzes Interview mit Kuya Boy über die nahe gelegene Gemeinde Banaba, zu führen.</p>
<p>Nach einem Treffen mit Angestellten des Agrarreformministeriums (DAR) in 2008, auf dem das Land einiger Bauern in der Gemeinde Banaba in den Bergen klassifiziert werden sollte, stellte sich heraus, dass der Landbesitzer ein anderer ist, als eigentlich angenommen wurde. Der Landtitel blieb zwar mit dieser Feststellung in den Händen der selben Familie, der Familie Tan, jedoch änderte sich für die Bauern nach der Landklassifizierung so einiges. Die Bauern hatten nach dem Wechsel des Landbesitzers keine Erlaubnis mehr, zu ernten. Zudem verlangt der neue Landbesitzer Tan jetzt eine Entschädigung von 60 000 PhP (entspricht ca. 900 Euro) von jeder Familie, weil die Kleinbauern auf seinem Land über all die Zeit Kokosnüsse geerntet hatten. Sein Bruder, dem das Land in seligem Wissen um die Landsituation zuvor gehört hatte, hatte nichts gegen eine Ernte der Bauern einzuwenden gehabt. Scheinbar nicht. Und zumindest scheinbar glaubten auch die Angestellten des DAR die Landfrage geklärt.</p>
<p>Scheinbar, so trübt es sich im Auge eines Betrachtenden, liegt hierin wieder ein Beispiel für die Situation der philippinischen Kleinbauern, die über Generationen hinweg Landarbeiter waren und die jetzt für eigenes Land kämpfen. Die beteiligten Gruppen wiegen sich in einem Wissen, das auf keinem Papier geschrieben steht. Und plötzlich verlangen alle nach offiziellen Dokumenten, die beweisen sollen. Dokumente zu beschaffen, funktioniert hier in den Philippinen eigentlich ganz einfach: 1) Glatt gestrichenen Geldschein auf den Schreibtisch des DAR-Mitarbeitenden legen, muss auch gar nicht in einem Briefumschlag unter dem Tisch überreicht werden. Fürs zur Schule gehende Dutzend, Schulhefte kaufen und so. 2) Metro Manila, Bahnstation, rechts abbiegen, Straße runter bis zur nächsten Ecke. Anstellen, warten, Wunsch äußern, entsprechend der Qualität und Quantität bezahlen und mit funkelnden Augen zurück nach Hause fahren.</p>
<p>So werden ungeklärte Fragen mit einem offiziellen Dokument beantwortet. Und Landarbeiter werden zu Landlosen, Bauern werden zu bloßen Namen in Schriftstücken.</p>
<div id="attachment_1032" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/aris-und-die-waage.jpg"><img class="size-full wp-image-1032" title="aris und die waage" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/aris-und-die-waage.jpg?w=500&#038;h=666" alt="aris und die waage" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Aris auf der Coprawaage. - Naja, Schuld ist wohl der Alkohol, Aris, nicht? Während wir auf Tatay Garlo warten, fallen uns allerhand Beschäftigungen ein. So ein Bauernhaus ist mancherorts wie ein lebensgroßer Spielplatz. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p>Die Zeit des Wartens auf Tatay Garlo reicht für Edvardo und mich auch, um ein paar Zeilen des Spitzen Stifts über die Ortschaft Balig´ang, der im Mai 2009 in der Zeitung erschienen ist (zu finden auf diesem Webblog), in die englische Sprache zu übersetzen. Es ist ein theatralisches Unterfangen. Der Artikel ist in der deutschen Sprache geschrieben. Ich versuche, die Sätze ins Englische zu übersetzen, aber mein Englisch stößt an viele Grenzen. Um die Bedeutung meiner Aussagen an Ed zu vermitteln, konfrontiere ich ihn an manchen Stellen statt mit Worten eben mit Bewegungen. Plötzlich stehen vor ihm, leider ohne Verkleidung, aber mit vielen Geräuschen und sonstigen Nachahmungen: Ein kauender Wasserbüffel, eine im Wasser watende Frau, Hühner, die durch das Geschirr fliegen und ein Bauer, der einen Sack voll Copra den Berg hinauf schleppt.</p>
<p>&#8222;Warte nur, bis du Balig´ang kennen lernst.&#8220;, sage ich zu Ed, während ich wie eine gebückte alte Frau vor ihm auf und ab spaziere. &#8222;Und du die Frauen kennen lernst, die nachts Kokosnüsse geerntet haben, um es vor den bewaffneten Männern zu verbergen.&#8220; Ich reibe mir den Rücken und springe auf die Rasenfläche, auf der ich mich neben Ed zu Boden plumpsen lasse.</p>
<p>Aris ruft aus der Ferne. Tatay Garlo ist angekommen.</p>
<div id="attachment_1034" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-tatay-garlo.jpg"><img class="size-full wp-image-1034" title="interview tatay garlo" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-tatay-garlo.jpg?w=500&#038;h=666" alt="interview tatay garlo" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Im Gespräch mit Tatay Garlo. Im Hintergrund das Haus von Kuya Boy. Die Betonwand ist zu sehen, der trockene Staub nur zu erahnen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Tatay Garlo. &#8211; Ich erinnere mich an meinen ersten Tanz mit einem philippinischen Kleinbauern. Das war im Januar, in der Gemeinde Paitan, auf dem Abschiedsfest von Patricks Team und der Willkommensfeier für David, Jan und mich. Anfängliche Skepsis und Schüchternheit wichen einem wilden Tanzgelage. Bauer Bobier, im gleichen Alter wie Tatay, bat um meine Hand, sie zu schwingen durch die ganze Bambushütte. Das aber hieß der Tatay Garlo gar nicht gut. Tatay stampfte empört auf den Bobier zu, blickte ihm böse und mir aufgeweckt lieb ins Gesicht und griff meine Hand, die eben noch in derer Bobiers ruhte und mit ihm herumwirbelte. Dann wirbelte meine Hand mit Tatay Garlo durch die Bambushütte. Der Bobier aber, der ward es nicht zufrieden und riss mich dem Tatay aus der Umarmung. Ich stand da, wusste nicht ein noch aus, setzte mich stattdessen auf einen Stuhl und geduldete mich, bis der Kampf schließlich vorbei war. Zu kämpfen wissen die Bauern Bondocs, die sich seit Jahren mit dem Großgrundbesitzer um Land streiten. Bobier kam lächelnd auf mich zu und streckte mir seine Hand entgegen, die ich nicht entgegen nahm. Die beiden älteren Männer sahen sich den restlichen Abend nicht mehr in die Augen.</p>
<p>Tatay Garlo also, ja. Nicht ganz so weit zurück wie mein erster Tanz liegt für Tatay Garlo die Geschichte mit dem Vieh. Das Vieh wurde und wird vom Großgrundbesitzer über das Land getrieben. Das war verstärkt 2008 und kurz vor einer Landklassifizierung. Landklassifizierungen, so mag es ankommen und so ist es auch, bringen für die Bauern meist statt Entscheidungen nur noch mehr Probleme und ungeklärte Fragen mit sich.</p>
<div id="attachment_1040" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-olaso-2.jpg"><img class="size-full wp-image-1040" title="interview tatay" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interview-olaso-2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="interview tatay" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Aris, Übersetzer im Gespräch mit Tatay Garlo, und Ina. Es ist nicht leicht, Tatay in seinen Gedanken zu folgen. Es passiert oft, dass die Bauern uns gegenüber all ihre Geschichten ohne Zusammenhänge präsentieren. Nachfragen braucht dann Geduld, viel Geduld.</p></div>
<p style="text-align:left;">
<div id="attachment_1041" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zwei-uebersetzer.jpg"><img class="size-full wp-image-1041" title="zwei uebersetzer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zwei-uebersetzer.jpg?w=500&#038;h=375" alt="zwei uebersetzer" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Zu unserer zusätzlichen Verwirrung erzählt Tatay Garlo alle Geschichten zweimal, einmal an Aris, der dann für uns übersetzt, und während der Übersetzung an Ed. Resultat: Es gibt mittlerweile vom berüchtigten Warnschuss (im Webblog wurde berichtet) und den Geschehnissen danach drei unterschiedliche Varianten.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>So wie in Tatay Garlos Fall werden vielerorts in Bondoc Kühe der Landbesitzer über die Ländereien getrieben, um die Ergebnisse der Landklassifizierung zu beeinflussen. Wird von DAR-Angestellten festgestellt, dass soundsoviele Kühe auf dem Land sind &#8211; Beobachtungen erfolgen lediglich an einem ausgewählten, zuvor bekannt gegebenen Tag &#8211; so fällt das Land nicht unter die Landreform und kann demzufolge nicht an Bauern verteilt werden. Es bleibt als Viehweide in den Händen der Großgrundbesitzer.</p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Neben diesen Schwierigkeiten sieht sich Tatay Garlo dem schwindenden Nachwuchs der örtlichen KMBP-Gruppe ausgesetzt. Die jungen Leute, so erzählt uns Tatay, seien verängstigt, der KMBP beizutreten. Der Landbesitzer und dessen Landadministrator würden zu den Jungen immer sagen, sie sollen Tatay nicht vertrauen und sich ihm nicht anschließen. Die Bauern der örtlichen KMBP seien nicht vereint, sagt Tatay Garlo besorgt, während in den Bergen ringsherum das Zusammenarbeiten innerhalb der Gruppe besser funktionieren würde.</p>
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">Nicht nur die KMBP kann scheinbar in den Bergen besser zusammenarbeiten. Die Berge sind auch nach wie vor, so wird uns während unseres Aufenthaltes in den Beobachtungsgebieten immer wieder bestätigt, Versteck der bewaffneten Untergrundgruppe NPA.</p>
<div id="attachment_1043" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/muede.jpg"><img class="size-full wp-image-1043" title="muede" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/muede.jpg?w=500&#038;h=375" alt="muede" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Links die Frau von Kuya Boy. Rechts Sven. Was steht in seinem Gesicht geschrieben? Zehrt die Hitze? Zehren die Gespräche? Sind es Fragen? Sind es Sorgen? Sven, Ina und ich wissen meist, was uns bedrückt. Der Balkon an unserem Haus war schon oft Kummerkasten oder Ort für ehrlichen Austausch im Team.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;text-align:center;">
<p style="margin-bottom:0;text-align:left;">
<p>Das Huhn, das einst rannte, sucht sich nach allen Gesprächen mit den Bauern während des Mittagessens ein Versteck in unseren Bäuchen. Dort trage ich es seither mit mir herum, zeige ihm den Strand von Catanauan, die Palmen von Mulanay, die Videoken dieses Landes, die Blubberblasen in meinem Wäschebottich, schöne Menschen im Dunkel der Nacht &#8211; und seit ein paar Tagen kennt es sogar <em>alitaptap</em>, fliegende, leuchtende Käfer und das Rauschen eines Wasserfalls in einem Versteck, das mich nicht versteckte.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/1025/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=1025&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Teil III: Gott ist, was die Menschen tun</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gefühl warmen Sands unter den Füßen ist noch da. Die Spuren Nilantangans sind überall zu sehen, in der Kleidung, am Rucksack, an den Händen. Eine kurze Zeit zum Durchatmen und Verweilen im Zuhause in Mulanay lässt Zeit zum Austauschen mit Kollege Sven, der allerhand im Büro zu tun hatte, während Ina, Nele und ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=956&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gefühl warmen Sands unter den Füßen ist noch da. Die Spuren Nilantangans sind überall zu sehen, in der Kleidung, am Rucksack, an den Händen. Eine kurze Zeit zum Durchatmen und Verweilen im Zuhause in Mulanay lässt Zeit zum Austauschen mit Kollege Sven, der allerhand im Büro zu tun hatte, während Ina, Nele und ich bei den Bauern waren. In der Zwischenzeit ist auch Freund und Übersetzer Edvardo aus Bicol in Mulanay angekommen. Er wird uns neben Aris bei der Verständigung mit den Bauern unterstützen, wenn wir am nächsten Tag erneut zu ihnen aufbrechen werden.</p>
<div id="attachment_959" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/regenzeit-in-mulanay.jpg"><img class="size-full wp-image-959" title="regenzeit in mulanay" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/regenzeit-in-mulanay.jpg?w=500&#038;h=375" alt="regenzeit in mulanay" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Es regnet. Der Blick von unserem Balkon aus schweift über das Dach des Nachbarhauses, von dem das frische Wasser herabfließt.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Der Abend jenes Tages wird lang. Zusammen mit unseren Übersetzern Aris und Edvardo planen wir unseren erneut anstehenden Aufenthalt in den Beobachtungsgebieten Bondocs. Die Erlebnisse und Dokumentationen aus Nilantangan und weitere strategische Vorgehen werden verschriftlicht und diskutiert. Ein interner Tätigkeitsbericht IPONs, der all jene Erlebnisse erläutert, von denen wir seit Juli 2008 zehren, muss noch ein letztes Mal überarbeitet werden, um dann an das Übersetzungsbüro in Manila zu gehen. Sachen gepackt? Tausendpesoscheine gewechselt? In den abgelegenen Gebieten der Bauern lässt sich schwer mit 1000 Peso bezahlen. Der Geldschein entspricht ca. 15 Euro.</p>
<p>&#8222;Können manche Tage nicht 40 Stunden haben?&#8220;, seufzt Sven und kommt die Treppe herunter gerannt. &#8222;Bitte nicht.&#8220;, antworte ich beiläufig und zwinge die Unterlagen, in meine Tasche zu rutschen. Mit großen Schritten renne ich die Treppe hoch, suche, wühle, renne die Treppe wieder hinunter, suche und wühle.  Ina stellt fest, dass ich gestresst bin. Vor einem Aufenthalt in den Beobachtungsgebieten ist immer eine Menge zu erledigen, um gut vorbereitet auf die Bauern zu treffen.</p>
<p>Am Morgen des 24. Juli brechen wir zu fünft auf. Ina, Sven, Edvardo, Aris und ich &#8211; gespannt auf das, was kommen wird. Ein wenig wehmütig bin ich zu jenem Zeitpunkt schon. In den bevorstehenden Wiedersehen stecken viele Abschiede &#8211; sei es von Orten oder von Menschen, die mich fast neun Monate begleitet haben &#8211; und viele Sorgen um den Bestand des IPON-Projekts in Bondoc und um die Situation der Bauern. Ina und Sven helfen mir, Vertrauen aufzubauen, dass die neuen Freiwilligen unsere Arbeit hier in Bondoc weiterführen werden. Die Sorge um die Situation der Bauern und die Konfrontation mit tiefsinnigen Fragen über das Leben in den Philippinen sollen Edvardo und mich während des Aufenthaltes in den Beobachtungsgebieten nicht loslassen.</p>
<div id="attachment_963" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/bus.jpg"><img class="size-full wp-image-963" title="Bus" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/bus.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Bus" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bus nach San Andres Stadt, in den wir nach zweistündiger Wartezeit steigen. Im Hintergrund ein für Mulanay nicht untypisches Bild: Karten spielende Menschen, im Kreis um einen Tisch herum sitzend. Des öfteren liegt neben den Karten, etwas verborgener, auch ein Häufchen Münzen. </p></div>
<p>Zwei Stunden warten wir auf den Bus. Ich beobachte das Treiben um uns herum, bin erst wachsam, dann in Gedanken versunken. (&#8230;Aber selbst wenn du Nichts bist, bist du noch. Du bist mindestens Masse, die zu Erde wird. Also wirst du. Und was werden kann, das kann nicht Nichts sein, denn Werden ist ein Merkmal von&#8230;) Der Bus bringt uns, trotz rostiger Laube, nach San Andres Stadt. Dort kaufen wir linierte Röllchen, lesen Nachrichten im Baum und fahren mit &#8222;Binladen&#8220; auf einem Weihnachtsbaum zum Haus des Präsidenten der KMBP.</p>
<div id="attachment_964" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/san-andres-town.jpg"><img class="size-full wp-image-964" title="san andres town" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/san-andres-town.jpg?w=500&#038;h=375" alt="san andres town" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Edvardo, Sue und Aris. Wir kaufen an meinem Lieblingsmarktstand Bondocs ein. Edvardo entdeckt frischen Tabak. &quot;Wollen wir?&quot;, fragt er mich. Ich nicke und beobachte die Frauen beim Eindrehen des Tabaks in - liniertes Schreibpapier!</p></div>
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<div id="attachment_965" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/tabak.jpg"><img class="size-full wp-image-965" title="Tabak" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/tabak.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Tabak" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die zwei Frauen beim Eindrehen des Tabaks. Sie missverstehen uns und drehen 20 (!) Zigaretten. Aris und Ed probieren am Abend, was am Nachmittag in mühseliger Feinarbeit präpariert wurde. Sie spucken und empfehlen mir, mich für Verzicht zu entscheiden. So bleiben die linierten Röllchen ein ewiges Geheimnis für mich. </p></div>
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<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/einkaufen-mit-ed.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-966" title="einkaufen mit ed" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/einkaufen-mit-ed.jpg?w=500&#038;h=666" alt="einkaufen mit ed" width="500" height="666" /></a></p>
<div id="attachment_967" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/news-im-baum.jpg"><img class="size-full wp-image-967" title="News im Baum" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/news-im-baum.jpg?w=500&#038;h=666" alt="News im Baum" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Zu kaufen gibt es Zeitungen nie oder gar höchst selten in den Dörfern und Klein(st)städten Bondocs. Dafür hängt in San Andres ein Nachrichtenblatt in einem Baum am Marktplatz. So werden Neuigkeiten ein Bestandteil des öffentlichen Lebens.</p></div>
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<div id="attachment_968" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/unser-fahrer.jpg"><img class="size-full wp-image-968" title="unser fahrer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/unser-fahrer.jpg?w=500&#038;h=375" alt="unser fahrer" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Fahrer mit seinem Gefährt. (Ein Freund aus Bicol nannte ein Tricycle einen &quot;geschmückten Weihnachtsbaum&quot;, weil ganz viele Menschen darin und darauf Platz finden können.) Den ganzen Tag über wartet er auf Fahrgäste, dreht an wackeligen Schrauben seines Tricycles, lenkt die Räder durch feinen Staub und nimmt am bunten Leben in San Andres teil. </p></div>
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<div id="attachment_969" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/unser-fahrer-und-kmbp-bauer.jpg"><img class="size-full wp-image-969" title="unser fahrer und kmbp bauer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/unser-fahrer-und-kmbp-bauer.jpg?w=500&#038;h=666" alt="unser fahrer und kmbp bauer" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Fahrer, Mitglied der KMBP, wird von Vertrauten scherzhaft &#39;Binladen&#39; genannt. &quot;Guckt seinen Bart an.&quot;, sagt Aris zu uns und zeigt zu &#39;Binladen&#39; herüber. Wir kennen &#39;Binladen&#39; bereits von Gerichtsverhandlungen, die wir besucht haben. Er wird, wie viele andere Bauern aus San Andres, des Kokosnussdiebstahls beschuldigt.</p></div>
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<div id="attachment_970" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/unser-gefaehrt-in-die-area.jpg"><img class="size-full wp-image-970" title="unser gefaehrt in die area" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/unser-gefaehrt-in-die-area.jpg?w=500&#038;h=375" alt="unser gefaehrt in die area" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Wir halten vor dem Haus des Bürgermeisters von San Andres Stadt an. Während Sven und Aris ein Treffen mit zwei KMBP-Mitgliedern innerhalb der nächsten Tage arrangieren, klettert Ina aus dem Beiwagen des Tricycles. Hier finden wir während der Fahrt zu dritt Platz. </p></div>
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<div id="attachment_971" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/schieben.jpg"><img class="size-full wp-image-971" title="schieben" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/schieben.jpg?w=500&#038;h=375" alt="schieben" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Berg, bergauf, es fährt nicht mehr - Sven, Aris und Edvardo schieben unser Gefährt den Berg hinauf. Der Motor hatte zuvor aufgegeben.</p></div>
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<p>Einen holprigen Weg später erreichen wir das auf Sand gebaute Haus des KMBP-Präsidenten Ka Arsing. Er ist nicht da. Die Erntezeit zwingt den Bauern und einen Teil seiner Familie, die Tage und Nächte auf der Farm in den Bergen zu verbringen. Ein Sohn Ka Arsings fährt mit dem Motorrad los, um die Nachricht unserer Ankunft zu verkünden. Ein paar Stunden, viele Gespräche und ein Bad im Ozean später, es ist bereits dunkel, erreicht Ka Arsing, zusammen mit seiner Frau, das Haus der Familie. Wir vereinbaren ein Interview für den nächsten Morgen, zu dem auch weitere betroffene Bauern kommen werden.</p>
<div id="attachment_980" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zaun-ka-arsing.jpg"><img class="size-full wp-image-980" title="zaun ka arsing" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zaun-ka-arsing.jpg?w=500&#038;h=375" alt="zaun ka arsing" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zugang zu Ka Arsings Haus, von der Straße aus, die nach San Andres Stadt führt. Hier fahren keine Jeeps oder Autos. Die einzigen Fortbewegungsmittel auf dieser Straße sind Tricycle, Motor- und Fahrräder sowie Karabaos.</p></div>
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<div id="attachment_978" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ka-arsings-haus-2.jpg"><img class="size-full wp-image-978" title="ka arsings haus 2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ka-arsings-haus-2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ka arsings haus 2" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Eine kleine Hütte, gebaut auf Sand, bietet Schutz vor der sengenden Hitze. Unter ihrer Obhut führen wir das Interview mit den Bauern.</p></div>
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<div id="attachment_979" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ka-arsings-haus.jpg"><img class="size-full wp-image-979" title="ka arsings haus" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ka-arsings-haus.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ka arsings haus" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wohnhütten der Familie Ka Arsings. Wir haben selten in einem solch komfortablen Haus genächtigt.</p></div>
<div id="attachment_988" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interviewvorbereitung.jpg"><img class="size-full wp-image-988" title="interviewvorbereitung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/interviewvorbereitung.jpg?w=500&#038;h=375" alt="interviewvorbereitung" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Aris, Ina und Sven während der Vorbereitungen für das Interview mit den Bauern aus der Gemeinde in San Andres.</p></div>
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<p>Die Bauern um Ka Arsing, die in dem Gebiet um San Andres Stadt ihre Ländereien bewirtschaften, leben seit 1998 unter der Bürde der ungeklärten Landfrage. Seit über zehn Jahren werden sie von Großgrundbesitzer und Agrarreformministerium in Verwirrung gesetzt und daran gehindert, unbeschwert die Ernte der Kokospalmen einzubringen. 18 Bauernfamilien sind in den Streit involviert. 8 dieser Familien müssen nun ihre Ländereien verlassen. So sagt es ein richterlicher Beschluss aus dem Jahr 2004. Aus Protest blieben die Bauern, wo sie immer schon waren, und bleiben auch heute noch dort. Sie bestellen das Land und ernten. Nach wie vor stellen sie aus den Kokosnüssen Copra her, mit der sie ein Einkommen erwirtschaften können. Anfang Juli, nicht allzu lange her, sehen sie sich mit einer Auseinandersetzung mit den Verwaltern des Landes (Angestellte des Großgrundbesitzers) konfrontiert. Um der Situation einen friedlichen Verlauf zu geben, unterstützt der Gemeindepolizist die aufeinander treffenden Interessengruppen. Bis jetzt blieb es bei Anzeigen seitens des Großgrundbesitzers und verbalen Streitereien.</p>
<div id="attachment_986" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/im-gespraech.jpg"><img class="size-full wp-image-986" title="im gespraech" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/im-gespraech.jpg?w=500&#038;h=375" alt="im gespraech" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Tisch verteilt liegen Unterlagen, die Licht ins Dunkel der IPON-Dokumentationen bringen sollen. Anzeigen, Gerichtsbeschlüsse, Erklärungen - die Worte stehen in einer uns verständlichen Sprache geschrieben, aber die Landfrage bleibt für die Bauern weiterhin ungeklärt.</p></div>
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<div id="attachment_987" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/praesident-waehrend-interview.jpg"><img class="size-full wp-image-987" title="praesident waehrend interview" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/praesident-waehrend-interview.jpg?w=500&#038;h=375" alt="praesident waehrend interview" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ein nachdenklicher KMBP-Präsident während des Gesprächs: Ka Arsing.</p></div>
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<p>Ka Arsing zeigt sich während des Interviews besorgt um die Situation der Bauern aus seiner Gruppe. (Einige Wochen später, auf dem monatlichen KMBP-Treffen in Mulanay, lässt sich Ka Arsing die Telefonnummer unseres Übersetzers und Freundes Dondi geben, um ihn im Notfall anrufen zu können.)</p>
<p>Das Gespräch mit Ka Arsing und den Bauern ist für uns alle aufklärend. Wir beginnen mehr und mehr, zu verstehen, zu sortieren. Nach dem Interview&#8230;</p>
<div id="attachment_983" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/geschafft.jpg"><img class="size-full wp-image-983" title="geschafft" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/geschafft.jpg?w=500&#038;h=375" alt="geschafft" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sei meinem schweren Kopf eine Stütze, lieber Aris.</p></div>
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<div id="attachment_984" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/laecheln-nach-dem-interview.jpg"><img class="size-full wp-image-984" title="laecheln nach dem interview" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/laecheln-nach-dem-interview.jpg?w=500&#038;h=375" alt="laecheln nach dem interview" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sue, Ina und Sven.</p></div>
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<div id="attachment_985" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/im-neuen-shirt.jpg"><img class="size-full wp-image-985" title="im neuen shirt" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/im-neuen-shirt.jpg?w=500&#038;h=375" alt="im neuen shirt" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Wir gehören zusammen, nicht? </p></div>
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<p>Ka Arsing und seine Frau laden uns auf ihre Farm ein. Sie bringen Töpfe und klirrendes Geschirr. Der Weg führt uns auf der staubig trockenen Straße entlang, an Kokospalmen vorbei, in die Berge. Unterwegs werden Ina und ich fasziniert von grasenden Karabaos, von den Palmen geangelten jungen Kokosnüssen, grunzenden Ferkeln und Reisbauern.</p>
<p>&#8222;San!&#8220;, ruft Ka Arsings Frau aus der Ferne, während ich an meiner Kamera herumstelle und mit blinzelnden Augen nach einem passenden Motiv suche. &#8222;San!&#8220;, erschallt es erneut. &#8222;Opo! Jawohl.&#8220;, schreie ich zurück, knipse auf den Auslöser und renne zu der wartenden Frau. Sie lassen einen aber auch nicht allein zurück, denke  ich. Die Begeisterung über die Landschaft weicht nicht aus meinen Gesichtszügen.</p>
<div id="attachment_991" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/erntezeit.jpg"><img class="size-full wp-image-991" title="erntezeit" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/erntezeit.jpg?w=500&#038;h=666" alt="erntezeit" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Frische Buko. Nein, die jungen Kokosnüsse sind nicht alle von dieser einen Palme herab gefallen. Es handelt sich lediglich um eine Sammelstelle.</p></div>
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<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/auf-dem-land.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-993" title="auf dem land" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/auf-dem-land.jpg?w=500&#038;h=375" alt="auf dem land" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/schwein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-994" title="schwein" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/schwein.jpg?w=500&#038;h=375" alt="schwein" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zu-ka-arsings-farm.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-995" title="zu ka arsings farm" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zu-ka-arsings-farm.jpg?w=500&#038;h=375" alt="zu ka arsings farm" width="500" height="375" /></a></p>
<div id="attachment_996" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/matschig-zu-ka-arsing.jpg"><img class="size-full wp-image-996" title="matschig zu ka arsing" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/matschig-zu-ka-arsing.jpg?w=500&#038;h=375" alt="matschig zu ka arsing" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Der Weg ist teilweise etwas matschig. Die Bauern schaffen es tatsächlich, durch den dicksten Matsch ohne sichtbare Spuren an Kleidung und Schuhen zu laufen. Wenn ich mich also nur an die Fährten von Ka Arsing und seiner Frau hänge, dann könnt ´s gehen.</p></div>
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<div id="attachment_997" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/bauern-im-reisfeld.jpg"><img class="size-full wp-image-997" title="bauern im reisfeld" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/bauern-im-reisfeld.jpg?w=500&#038;h=375" alt="bauern im reisfeld" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Reisbauern in einem Reisfeld. Den ganzen Tag stehen sie zwischen den Gräsern in einer flachen Wasserschicht, bücken sich und bewirtschaften das Land.</p></div>
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<div id="attachment_998" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/idylle.jpg"><img class="size-full wp-image-998" title="idylle" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/idylle.jpg?w=500&#038;h=666" alt="idylle" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Wir passieren eine Hütte in den Bergen. Der Wachhund ist noch klein. Bellt ein Hund nicht, der als Wächter der Bauernfamilie eingestellt ist, dann wird er bei der nächsten Zelebrierung (eines Geburtstages etc.) als Speise dargeboten. Dieser kleine Hund bellt, begrüßt uns aber sehr herzlich und lässt sich das Fell kraulen. Von einer Frau, die interessiert aus der Hütte kommt, bekommen wir Wildgemüse geschenkt. Ka Arsings Frau möchte die grünen Blätter auf der Farm für unser Essen zubereiten.</p></div>
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<p>Wir erreichen den Ort, an dem Ka Arsing und seine Familie seit über einem Monat Kokosnüsse von den Palmen ernten und daraus anschließend Copra herstellen. &#8222;Es riecht nach Bondoc.&#8220;, freue ich mich, als wir auf der Farm ankommen und Rauch aus einer Tonne emporquillt. (Auch wenn sich mein umweltwissenschaftliches Herz beim Anblick des Qualms gleich verzieht&#8230;) Dennoch, der Duft der räuchernden Kokosnussschalen verbindet Sinneswahrnehmung mit meinen Erinnerungen an Momente in den Beobachtungsgebieten. Edvardo und ich drehen eine Runde durch die Kokospalmplantage. Vorbei an der qualmenden Tonne mit Copra spazieren wir zum Fluss. Vier Carabaos blicken uns aus dem Wasser heraus an, kauend, laut aus der Nase ausatmend, ansonsten nahezu regungslos.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/carabaos-im-wasser.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1003" title="carabaos im wasser" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/carabaos-im-wasser.jpg?w=500&#038;h=375" alt="carabaos im wasser" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/carabao.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1004" title="carabao" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/carabao.jpg?w=500&#038;h=375" alt="carabao" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Ein kurzer, sich bergauf windender Pfad führt uns zu einem Bauern, der mit einem Bolo hochgewachsene Pflanzen abschlägt. In einem raschen Tempo kämpft er sich durch das grüne Gezweig und steht bald auf einem kahlen Stück Erde. Ich schaue Ed mit großen Augen an. &#8222;Kannst du mir übersetzen, dass ich auch helfen mag?&#8220;, frage ich Ed. Er überlegt. &#8222;Bitte! Ich muss mal meine Arme bewegen. Im Büro ist das immer so schwierig.&#8220; Wir lachen und Ed geht verlegen zu dem Bauern herüber. Ich folge seinen Fersen und übernehme das Anlächeln des jungen Bauern, während Ed qualifiziert seinen Übersetzerjob erledigt.</p>
<p>Resultat: Ich stehe mit einem Bolo in den Gräsern und schlage gezielt um mich. Der Bauer ist in einigen Metern Entfernung auf der Hut, was mit seinem Bolo und den Pflanzen geschieht. Ed betrachtet aus nächster Nähe, wie die Pflanzen nach einem wuchtigen Schlag umfallen, und gibt mir Ratschläge zum Bewegungsablauf des Sensens mit dem Bolo. Nach etlichen Schlägen und einer sortierten pflanzlichen Verwüstung ruft der Bauer herüber, dass ich an sich nur die alten Maispflanzen schlagen muss. &#8222;Na toll!&#8220;, brumme ich zu Ed, &#8222;Das sagt er mir jetzt, wo ich schon seit Minuten alles schlage, was hier herumsteht.&#8220; &#8222;Das muss eh irgendwann weg.&#8220;, beschwichtigt Ed, &#8222;Dann ist es gut, dass du das gleich mit erledigt hast.&#8220;</p>
<p>Ich sehe an mir herab und betrachte meine Beine und meine Hände: Lauter kleine, feinste Stacheln, die überall in der Haut stecken. (Bis heute habe ich lauter rote Punkte an den Beinen, die jeden Abend jucken. Die Bauern sagen, das kommt von den Maispflanzen.)</p>
<div id="attachment_1006" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/copradampf.jpg"><img class="size-full wp-image-1006" title="copradampf" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/copradampf.jpg?w=500&#038;h=375" alt="copradampf" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ka Arsings Farm in den Bergen. Im Hintergrund der Rauch, der beim Räuchern der Kokosnussschalen entsteht.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1007" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/bukoernte.jpg"><img class="size-full wp-image-1007" title="bukoernte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/bukoernte.jpg?w=500&#038;h=666" alt="bukoernte" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Bukoernte. &quot;Wollt ihr Buko trinken?&quot;, werden wir gefragt. &quot;Mhm.&quot;, antworten wir verschmitzt. &quot;Sie hätten sich die Frage auch sparen können.&quot;, kichern wir und freuen uns auf das Getränk.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1008" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ernte.jpg"><img class="size-full wp-image-1008" title="ernte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ernte.jpg?w=500&#038;h=666" alt="ernte" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Sohn Ka Arsings (Ka Arsing hat 14 Kinder.) spickt Kokosnüsse auf, um sie auf einen Haufen zu befördern.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/gefaehrt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1009" title="gefaehrt" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/gefaehrt.jpg?w=500&#038;h=375" alt="gefaehrt" width="500" height="375" /></a></p>
<div id="attachment_1013" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/maisernte.jpg"><img class="size-full wp-image-1013" title="maisernte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/maisernte.jpg?w=500&#038;h=375" alt="maisernte" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ka Arsings Frau (rechts) beim Maiskolbenputzen auf der Farm in den Bergen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1010" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zerschlagen-der-buko.jpg"><img class="size-full wp-image-1010" title="zerschlagen der buko" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zerschlagen-der-buko.jpg?w=500&#038;h=666" alt="zerschlagen der buko" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bukos werden für uns aufgeschlagen, damit wir aus dem Loch die Flüssigkeit schlürfen können.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Mit den kleinen Stacheln am Körper gehe ich zusammen mit Edvardo zu den anderen zurück. Ka Arsing und seine Familie, Freunde der Familie, Aris, Ina und Sven sitzen beieinander. Das Essen ist bereits aufgetischt worden. Grüne Blätter schwimmen neben Maiskörnern und Fisch in den Essschalen. Dazu gibt es Reis. Lecker! Ich schlinge das Gemüse mit dem Reis herunter und mit ihm die Besorgnis um das Bestehen des IPON-Projektes. In der scheinbaren Idylle vergehen Gedanken an bewaffnete Untergrundkämpfer, an korrupte Angestellte in staatlichen Ministerien, an Kinder, die ihre Eltern und die Farm verlassen, um ein Leben in der Stadt zu beginnen, an Denguefieber und die vergessene Internetrechnung (weshalb uns für ein paar Tage der Zugang zum Internet gesperrt wurde).</p>
<div id="attachment_1011" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/frisch-vom-baum.jpg"><img class="size-full wp-image-1011" title="frisch vom baum" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/frisch-vom-baum.jpg?w=500&#038;h=375" alt="frisch vom baum" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Links eine reife, aufgeschlagene Kokosnuss. Rechts Buko, junge Kokosnuss.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1012" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/buko.jpg"><img class="size-full wp-image-1012" title="buko" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/buko.jpg?w=500&#038;h=375" alt="buko" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sue, Ina und Sven beim Bukoschlürfen. Für eine Weile bewegen wir uns nicht unter der Hütte hervor. Eine warme Speise wird serviert, danach gibt es frische Buko und gekochte Maiskolben. Im Schutz der Hütte schlafe ich für einen kurzen Moment ein.</p></div>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/enkelkind-des-praesidenten.jpg"><img class="size-full wp-image-1014" title="enkelkind des praesidenten" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/enkelkind-des-praesidenten.jpg?w=500&#038;h=666" alt="enkelkind des praesidenten" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Oma Villamor mit Enkelkind: Ka Arsings Frau und das Baby, das uns hin und wieder neugierig beäugt.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1015" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/opa.jpg"><img class="size-full wp-image-1015" title="opa" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/opa.jpg?w=500&#038;h=375" alt="opa" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ka Arsing und sein Enkelkind in der Hängematte. Zwischen Ernten, Land bestellen und kochen bleibt für die Großeltern auch Zeit, um mit den Kindern und Enkelkindern zu spielen, sie in den Schlaf zu wiegen oder sie nach dem Ausruhen über die Wiesen durch die Kokosnussplantage  zu jagen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Obwohl wir uns nicht in fließendem Englisch mit Ka Arsing und dessen Frau verständigen können, so sind sie uns allen sehr angenehme Wegbegleiter. Auf vergangenen KMBP-Treffen war der KMBP-Präsident selten zugegen. Zu unserem Erstaunen. Er hätte so viel zu tun, beteuerten die anderen Bauern dann. Zudem würde sich bei Ka Arsing in San Andres die Landsituation zuspitzen.</p>
<p>In einem Gespräch am Abend, wir sind gerade von der Farm nach Hause zu Ka Arsing gewandert, erzählt uns dieser, dass er unzufrieden mit der Situation der KMBP sei. Einige der lokalen Präsidenten der KMBP würden nur an sich denken und nicht die Interessen der Bauern Bondocs repräsentieren. Er äußerte, dass er es nicht verstehen könne, wenn die KMBP die Anwesenheit IPONs nicht zu schätzen wisse. Wir seien Freiwillige und die KMBP hätte keine Ausgaben mit uns, sie könnten also auch den kleinsten Nutzen an uns akzeptieren. Für Ka Arsing, so sagt er selbst, sind wir eine moralische Unterstützung.</p>
<p>Ina und ich sind traurig, dass wir uns aufgrund der Sprachbarriere nicht direkt mit Ka Arsing unterhalten können.</p>
<p>Etliche Stunden später, Ed und ich sitzen an einem langsam dahinfließenden Gewässer an einem anderen Ort in den Bergen fernab von San Andres Stadt, erzählt mir Ed von Ka Arsing. Sie haben sich unterhalten, als ich noch geschlafen habe. &#8222;God is, what the people do.&#8220;, übersetzt mir Ed die Lebensphilosophie des KMBP-Präsidenten. Gott ist, was die Menschen tun. Ich denke lange über diesen Satz nach. Wenig später soll sich zeigen, was für mich dahinter steht. Edvardo redet weiter. Über Ka Arsing. Darüber, dass dieser bereit sei, mit den Bauern in den bewaffneten Kampf zu ziehen. Früher habe er schon zur NPA gehört, ihre Methoden seien ihm deshalb nicht fremd. Ich staune, aber eigentlich sollte es mich nicht überraschen. So viele Bauern haben einst zur NPA gehört und verstecken noch heute die Zeichen der einstigen Zugehörigkeit zu der bewaffneten Gruppierung in ihrem Nachtschrank.</p>
<p>&#8222;Ka Arsing ist sehr überlegt.&#8220;, sage ich nach einer Weile zu Ed. Wir beobachten die Hölzer, die vom Wasser an uns vorübergetragen werden. &#8222;Er hat all seine Erkenntnisse durch Beobachtungen und Erfahrungen bekommen.&#8220;, erzählt Ed. Er hat nie ein Buch über Kirchenkritik gelesen, denke ich und sage zu Ed, dass ich Ka Arsing bewundere. &#8222;Er ist nur drei Jahre zur Schule gegangen.&#8220;, fügt Ed hinzu, &#8222;Und er arbeitet hart auf dem Feld, damit alle seine jüngeren Kinder zur Schule gehen können.&#8220;</p>
<p>Und ganz nebenbei versucht er, ein aufmerksamer Präsident der KMBP zu sein. Meinen Beobachtungen zufolge ist das ein schweres Unterfangen, denn nicht alle scheinen Ka Arsing so zu schätzen, wie Ed und ich in jenem Moment am Fluss. Wobei &#8211; kenne ich diesen Menschen, der mit einem verschlossenen, aber dennoch wachen Blick auf der Holzbank vor seinem Haus sitzt oder der auf seiner Farm in der Hängematte mit seinem Enkelkind baumelt? Es sind Geheimnisse, die mir immer verborgen bleiben werden. Was bleibt sind ein Lächeln und die Zeit, die wir miteinander teilen, nur um des bloßen Seins Willen. Dieses Sein wird umso interessanter, wenn wir uns um ein Geheimnis herum gegenseitig moralisch stärken können. Mit dem gegenseitigen Vertrauen, dass alles gut so ist, wie es ist.</p>
<div id="attachment_1017" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/sue-und-ka-arsing.jpg"><img class="size-full wp-image-1017" title="sue und ka arsing" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/sue-und-ka-arsing.jpg?w=500&#038;h=375" alt="sue und ka arsing" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Geschafft, am Ende des Tages. Sue, Ka Arsings Frau, Aris und Ka Arsing.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/956/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=956&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">regenzeit in mulanay</media:title>
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			<media:title type="html">Bus</media:title>
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			<media:title type="html">san andres town</media:title>
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			<media:title type="html">Tabak</media:title>
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			<media:title type="html">einkaufen mit ed</media:title>
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			<media:title type="html">News im Baum</media:title>
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			<media:title type="html">schieben</media:title>
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			<media:title type="html">zaun ka arsing</media:title>
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			<media:title type="html">ka arsings haus 2</media:title>
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			<media:title type="html">ka arsings haus</media:title>
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			<media:title type="html">interviewvorbereitung</media:title>
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			<media:title type="html">laecheln nach dem interview</media:title>
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			<media:title type="html">zu ka arsings farm</media:title>
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			<media:title type="html">matschig zu ka arsing</media:title>
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			<media:title type="html">bauern im reisfeld</media:title>
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			<media:title type="html">idylle</media:title>
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			<media:title type="html">carabaos im wasser</media:title>
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		<title>Teil II: Die Nilantangangesellschaft und Abschied von Yoly</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 14:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Haus von Roland Zano ist menschenleer. Das ist seltsam, denn es steht sonst nie ohne die Erscheinung irgendwelcher Menschen im Schein der Sonne und des Mondes. Hier, in Nilantangan, im Haus des Menschenrechtsverteidigers Roland Zano ist es für gewöhnlich lebendig. &#8222;Wo stecken die bloß alle?&#8220;, fragt Übersetzer Aris. Ich zucke mit den Schultern und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=911&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Haus von Roland Zano ist menschenleer. Das ist seltsam, denn es steht sonst nie ohne die Erscheinung irgendwelcher Menschen im Schein der Sonne und des Mondes. Hier, in Nilantangan, im Haus des Menschenrechtsverteidigers Roland Zano ist es für gewöhnlich lebendig.</p>
<p>&#8222;Wo stecken die bloß alle?&#8220;, fragt Übersetzer Aris. Ich zucke mit den Schultern und stelle meinen Rucksack beiseite. &#8222;Wir müssen das fotografieren. Das glaubt uns sonst niemand.&#8220;, stelle ich entschlossen fest und krame den Fotoapparat heraus.</p>
<div id="attachment_913" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/aris-im-leeren-haus-nilantangan.jpg"><img class="size-full wp-image-913" title="aris im leeren haus nilantangan" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/aris-im-leeren-haus-nilantangan.jpg?w=500&#038;h=666" alt="aris im leeren haus nilantangan" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Übersetzer Aris vor dem menschenleeren Haus Roland Zanos. Die Tür ist geschlossen, die Fenster verriegelt. Es sieht beinahe so aus, als sei Roland ausgezogen. Aber nein...</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Mit einem kurzen Tanz feiere ich die Stille und lebe gleichzeitig die Seltsamkeit des Gefühls aus, das mich in jenem Moment beschleicht. Wer Nilantangan und Rolands Haus kennt, der ahnt, wie komisch sich die Leere an diesem Ort anfühlen mag.</p>
<p>Minuten später erreicht ein Junge das Haus. Aris tauscht sich kurz mit ihm aus. Aha, Roland Zano, die anderen Bauern und Nele, die gerade in den Philippinen ist, um für ihre Masterarbeit über IPON Interviews durchzuführen, sind im nahegelegenen Ort. Sie trinken. Sie haben eine Videoke. Sie feiern Neles Abschied.</p>
<p>Nele ist mit Nilantangan sehr verbunden, da sie &#8211; als frühere IPON-Beobachterin &#8211; im Jahr 2007 für einige Wochen hier gelebt hatte. Früher waren die IPON-Freiwilligen noch die ganze Zeit ihres Aufenthaltes über in den Beobachtungsgebieten und hatten eine dementsprechend tiefere Bindung zu den Bauern als jetzige Teams. Alle freuen sich, dass Nele zurückgekommen ist und nun ein paar Tage in dem Fischerort verbringt.</p>
<p>Aris und ich beschließen, auf Roland und Nele zu warten. Während wir uns über unsere Situation lustig machen, dass wir zu zweit vor Rolands Haus stehen, öffnet eben jener Junge, mit dem Aris zuvor diskutiert hatte, die hölzerne Tür. Kaum einige Momente später erreichen zwei weitere Jungs das Haus, kurz darauf einige weitere. Im Nu, kaum den Rucksack in das Haus getragen, spielt sich vor dem Haus Roland Zanos das gewohnt lebendige Leben ab. Es werden Maiskolben gegrillt, berüchtigte Fragen gestellt (&#8222;Are you single?&#8220;), Fotos gemacht und Lieder gesungen und gepfiffen.</p>
<div id="attachment_921" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/nilantangan2.jpg"><img class="size-full wp-image-921" title="nilantangan2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/nilantangan2.jpg?w=500&#038;h=666" alt="nilantangan2" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Bekannte Gesichter - wir erinnern uns aneinander und an die Momente, die wir zu Beginn des Jahres in Nilantangan teilten.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Kurz vor Einbruch der Dunkelheit spazieren Aris und ich barfuß durch den von der Sonne gewärmten Sand zum Haus von Yoly und dessen Eltern. Ich möchte mich gern bei Yoly persönlich verabschieden, da ich während meines Aufenthaltes oft mit ihm zu tun hatte.</p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;text-decoration:none;" align="justify">Im Schatten seiner Bambushütte erfahren wir, dass Yolys Familie eine Einkommensmöglichkeit gefunden hat. Aufgrund von <em>Habagat </em>(Tagalog, S-O-Monsun) können die Fischer zurzeit zum Fischen nicht auf das offene Meer hinausfahren. Die Landfrage ist, wie bei vielen anderen Bauernfamilien in Nilantangan, auch für Yoly noch immer ungeklärt. Seine Familie hätte zwar die Bäume vor vielen Jahren gepflanzt. Ernten dürften aber lediglich jene Menschen, die für den Großgrundbesitzer Herrn Matias arbeiten. Deshalb kaufen Yoly und seine Eltern Rohmaterialien auf dem Markt, um Liegematten herzustellen. Diese Arbeit ist sehr mühselig und aufwendig, aber sie reicht aus, um eine Summe zu erwirtschaften, mit der die Familie über die Runden kommt. Allerdings ist der Markt für die Liegematten geprägt von Konkurrenz. In der Stadt Aurora, in der Yolys Familie die Werkstücke verkauft, gibt es zahlreiche Händler, die die gleiche Ware billiger anbieten.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Ich frage Yoly, ob er sich aufgrund der Einkommensmöglichkeit überlegt hätte, hier zu bleiben. Eigentlich, so war IPONs letzte Information, wollte sich Yoly für ein Zeugenschutzprogramm bewerben, was für ihn hieße, in die Hauptstadt Manila siedeln zu müssen. IPON hatte zugesagt, ihn bei den Gängen zu staatlichen Stellen zu begleiten. Auf meine Frage hin meinte Yoly, er würde in Nilantangan bleiben wollen.</p>
<div id="attachment_917" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/abschied-von-yoly.jpg"><img class="size-full wp-image-917" title="abschied von yoly" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/abschied-von-yoly.jpg?w=500&#038;h=375" alt="abschied von yoly" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sue und Yoly vor dessen Bambushütte. Yoly sieht kräftiger und gestärkter aus, als noch vor sieben Monaten. Er hat einen hellen, wachen Blick und ein offenes Lächeln. Ihn in diesem Zustand zu verabschieden, stimmt mich selig.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;text-align:center;" align="justify">
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Nach einem Erinnerungsfoto verabschieden wir uns. Ich lasse Yoly wissen, dass er dem neuen Team, das im September in Bondoc ankommen wird, genauso Vertrauen entgegen bringen kann, wie dem Team seit Januar.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Noch am Abend erreichen Roland und Nele, gut gelaunt und beschwipst, das Dorf mit einem <em>bangka </em>(Tagalog, Boot). Es wird noch ein geselliger Abend, bevor wir alle erschöpft ins Bett fallen.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Am nächsten Tag fahren wir per <em>bangka </em>in die Stadt Aurora, in der ein KMBP-Treffen stattfindet. Dort treffen wir auf Ina, die von Mulanay aus aufgebrochen ist, um mit uns zusammen dem Treffen der Bauern beizuwohnen.</p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE">Auf dem Treffen berichtet Roland Zano von der beschlossenen Verlängerung der Landreform und bedankt sich bei allen Bauern, die an den Protesten in Manila und Lucena teilgenommen haben. Er berichtet weiterhin von dem neu angelaufenen Projekt &#8222;Building Bridges for Peace&#8220; (BBP; Brückenbauen für den Frieden). Dabei ist mit den Brücken aber nicht gemeint, dass die kleinen Insel der Philippinen mittels Stahlgerüsts miteinander verbunden werden sollen. Die Brücken sind, na klar, ein Symbol. Aktivisten (z.B. von QUARDDS) treffen sich innerhalb des Projekts mit staatlichen lokalen und nationalen Akteuren, um Dialoge zu führen. Im Fokus steht dabei, wie Frieden u.a. in Bondoc entstehen und existieren kann. So haben sich die Offiziellen des Agrarreformministeriums beispielsweise bereit erklärt, innerhalb einer bestimmten Frist in einen direkten Kontakt mit den Großgrundbesitzern zu treten. Diese sollen aufgefordert werden, ihr Land gemäß der Landreform an landlose Bauern zu verteilen bzw. die vorgeschriebenen Ernteabgaben zu leisten.</p>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE">Sollte es keine Reaktionen der Großgrundbesitzer geben, werden die Bauern mit Unterstützung von QUARDDS das ungerechte Ernteteilungssystem boykottieren und sich das nehmen, was ihnen laut Gesetz rechtmäßig zusteht. Die Aktionen werden der von Casay ähneln (in diesem Blog wurde berichtet). IPON hat Unterstützung zugesagt, sollte es zu solcherlei Aktionen kommen. Noch Ende August wird es erste Boykotte geben, sollten Landbesitzer und Agrarreformministerium nicht in Dialoge treten und Nägeln mit Köpfen machen.</p>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE">Nach dem Treffen kaufen wir auf dem Markt in Aurora Zutaten für ein abendliches Festessen ein und fahren alle zusammen nach Nilantangan zurück. Dieses Mal nehmen wir den Jeep und atmen statt mit Salz angereicherter Luft Staub ein.</p>
<div id="attachment_922" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/das-schwein-und-die-massage.jpg"><img class="size-full wp-image-922" title="das schwein und die massage" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/das-schwein-und-die-massage.jpg?w=500&#038;h=375" alt="das schwein und die massage" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Massage für das Schwein. Kaum aus dem Jeep gehüpft, schon grunzt uns dieses Schwein an. Als ich ihm die Ohren knete, verstummt es und schließt die Augen. In einem Buch las ich einst, dass Ohrenmassagen bei Tieren beruhigend auf das Stimmunsbild wirken sollen. Die Zeilen in dem Buch scheinen einen gewissen Wahrheitsgehalt aufzuweisen. Als ich dann versuche, es zu umarmen, grunzt es wieder aufgeregt.</p></div>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;text-align:center;" lang="de-DE">
<div id="attachment_923" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/die-nilantangangesellschaft.jpg"><img class="size-full wp-image-923" title="die nilantangangesellschaft" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/die-nilantangangesellschaft.jpg?w=500&#038;h=375" alt="die nilantangangesellschaft" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nilantangangesellschaft. Stehend v.l.n.r.: Ein Bauer, ein Kind, Schwester von Maribel, ein Bauer, Roland Zano, Jansept, Sue, Nele, Maribel, Haushälterin von Roland. In der Hocke: Ina.</p></div>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;text-align:center;" lang="de-DE">
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top:.07cm;margin-bottom:.07cm;" lang="de-DE">
<p>Noch immer guter Laune wegen der abenteurlichen Anreise, klettern wir, fast schon in gewohnter Manier, durch den Stacheldrahtzaun, der Nilantangan umzäunt. Er steht wie eh und je. Die Holzpfosten, die den Draht halten, sind fein säuberlich in den sandigen Boden eingelassen. Es scheint, dass kein Wind sie je umstoßen kann.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zaun-nilantangan.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-930" title="zaun nilantangan" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zaun-nilantangan.jpg?w=224&#038;h=298" alt="zaun nilantangan" width="224" height="298" /></a> <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zaun-in-nilantangan.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-931" title="zaun in nilantangan" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/zaun-in-nilantangan.jpg?w=231&#038;h=300" alt="zaun in nilantangan" width="231" height="300" /></a><span style="color:#ffffff;"> </span></p>
<p>In Nilantangan verbringen wir einen geselligen Abend. Von Jansept, dem Community Organizer von QUARDDS, erfahre ich, dass die Philippinen keine Geschichte aufzuweisen haben, auf die ein Aktivist wie er stolz sein kann. In anderen Ländern, da hätten die Landlosen schon längst den Kopf der Landbesitzer auf Zaunpfähle aufgesteckt, um ein Zeichen zu setzen. Ich stelle mir vor, wie Herr Matias mit leeren Augenhöhlen auf den sandigen Boden Nilantangans blickt und seine Mundwinkel dabei herabhängen. Ich schüttel mich kurz und zeige Jansept mit einem eiligen Herunterschlucken des starken Alkoholgetränks, dass ich noch bereit bin, ihm zuzuhören und mich mit ihm zu sozialisieren. Von meinen Methoden des gewaltfreien Umgangs mit Mitmenschen kann ich ihn in jener Nacht wohl nicht mehr überzeugen.</p>
<div id="attachment_936" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/waffe.jpg"><img class="size-full wp-image-936" title="waffe" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/waffe.jpg?w=500&#038;h=375" alt="waffe" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Nele auf dem Boot in die Stadt Aurora. Im Hintergrund ein allen unbekannter Mann mit einer Schusswaffe.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Dass das Land vor Waffengewalt nicht zurückschreckt, wird uns am Morgen der Abreise aus dem Fischerdorf wieder vor Augen geführt. Beim Besteigen des <em>bangka </em>entdecken wir einen Mann, der ein Gewehr trägt. Wir fragen Roland, wer das sein mag. Er zuckt mit den Schultern. &#8222;Vielleicht hat hier auf dem Boot jemand einen Leibwächter.&#8220;, antwortet er nur kurz und lässt sich den Fahrtwind durch das Haar wehen. Wenn Roland nicht besorgt ist, dann können wir uns auch zurücklehnen, den Wellen beim Peitschen zusehen und das Rauschen des Wassers genießen.</p>
<div id="attachment_937" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/sue-und-jansept.jpg"><img class="size-full wp-image-937" title="sue und jansept" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/sue-und-jansept.jpg?w=500&#038;h=375" alt="sue und jansept" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Jansept und Sue auf dem Boot, umweht von salzgeschwängerter Luft.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_938" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ina-und-sue.jpg"><img class="size-full wp-image-938" title="ina und sue" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/ina-und-sue.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ina und sue" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sue und Ina. Der Aufenthalt in Nilantangan hat uns das Leben der Bauern wieder näher gebracht. Um als Friedensbeobachterinnen arbeiten zu können, brauchen wir diese Eindrücke. Auf diese Weise können wir jenen, die weit weg von Bondoc im Büro sitzen, begreiflich machen, unter welchen Bedingungen die Bauern ihr Leben leben.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Nilantangan, werde ich dich wiedersehen? Diese Frage hat sich Nele vermutlich vor zwei Jahren auch gestellt. Sie ist zurückgekehrt in das kleine Fischerdorf, das nach wie vor um Land kämpft. Seit 2007 hat sich hier viel geändert. Viele der Jugendlichen, Kinder von Bauern, sind in das Militär eingetreten. Ein Sohn des auf Bondoc bekannten Goons (bewaffneter Landverwalter des Großgrundbesitzers Herrn Matias) ist in die KMBP eingetreten und kämpft mit den Bauern zusammen für die Verteilung des ihnen zustehenden Landes. Er setzt sich damit der Kritik seiner Familie aus, die nicht nur bereit sein wird, ihren Sohn tatenlos vor die Bambustür zu setzen. Für die Bauern von Nilantangan sind das alltägliche Geschäfte. Für mich als Friedensbeobachterin ist so mancher Aspekt schwer verdaulich.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/911/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=911&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>Artikel von Jan erschienen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 05:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den Aufenthalt Jan Pingels in den Philippinen ist vor einiger Zeit ein Artikel in der Norddeutschen Rundschau erschienen. In diesem Bericht erzählt Jan in einer Art Rückblick von den Aufgaben eines Menschenrechtsbeobachters und von Freud und Leid der betroffenen Bauern und Aktivisten. Nun gibt es den Artikel hier zu lesen. Veröffentlicht in Presse<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=906&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Aufenthalt Jan Pingels in den Philippinen ist vor einiger Zeit ein Artikel in der Norddeutschen Rundschau erschienen. In diesem Bericht erzählt Jan in einer Art Rückblick von den Aufgaben eines Menschenrechtsbeobachters und von Freud und Leid der betroffenen Bauern und Aktivisten.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/pingel290509.pdf" target="_blank">Nun gibt es den Artikel hier zu lesen</a>.</p>
<br />Veröffentlicht in Presse  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/906/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=906&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Teil I: Unter einem zerrupften Federkleid</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/08/03/unter-einem-zerrupften-federkleid/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 14:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mehr als Menschenrechte zu dokumentieren. Es ist mehr als zu beobachten, wie fremde Kühe über den Gemüseacker der Bauern getrieben werden. Es ist mehr als von einem betrunkenen Polizisten gesagt zu bekommen, dass der Gefangene rechtmäßig verhaftet worden ist. Der Aufenthalt in den Philippinen mit der Organisation IPON ist mehr als anfangs angenommen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=886&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mehr als Menschenrechte zu dokumentieren. Es ist mehr als zu beobachten, wie fremde Kühe über den Gemüseacker der Bauern getrieben werden. Es ist mehr als von einem betrunkenen Polizisten gesagt zu bekommen, dass der Gefangene rechtmäßig verhaftet worden ist. Der Aufenthalt in den Philippinen mit der Organisation IPON ist mehr als anfangs angenommen, denn es geht nicht nur darum, als Beobachterin zu arbeiten.</p>
<p>Zu Beginn stellt sich jeder und jede, die von IPON hören, die Frage, was wir eigentlich machen. Als Mitglied einer sehr jungen Organisation fällt es mir schwer, eine kurze Antwort zu geben. Da bedarf es schon einer längeren Erklärung.</p>
<p><em>Sozialstunt</em>. Wer mit IPON in die Philippinen geht, lässt sich auf eine sehr intensive Zeit innerhalb einer kleinen Gruppe ein. Wir essen zusammen, wir kaufen zusammen ein, wir schlafen in einem Haus, in dem auch unser Büro ist. Arbeitsplatz, Freizeitgestaltung, der gesamte Lebensraum &#8211; all das auf einem sehr engen Raum, innerhalb einer sehr kleinen Einheit. Offene Gespräche untereinander helfen uns über einige Unzufriedenheiten hinweg. Mentor Patrick, in Deutschland lebend, ist für uns da, wenn wir einen persönlichen Ratschlag brauchen und die oftmals zur Problemlösung nötige Distanz nutzen möchten. Sven, Ina und ich, jeder von uns hat seine eigenen Methoden, um sich mit der Situation anzufreunden. Es ist ein Sozialstunt, wie eine Freundin von mir einst in einem anderen Zusammenhang erkannte. Dieser Sozialstunt kann gleichzeitig Antrieb für die Arbeit in IPON, aber auch Auslöser für Frustration oder Freude innerhalb des Teams sein.</p>
<div id="attachment_890" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/tierrechte.jpg"><img class="size-full wp-image-890" title="tierrechte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/08/tierrechte.jpg?w=500&#038;h=666" alt="tierrechte" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Gerupftes Federkleid, schwerer Atem - dem Tode nahe? In einem Moment glaubte ich, dass Hühnchen würde gleich umfallen und der Atem würde es verlassen. Als ich im nächsten Moment hinsah, war es fort. Es rannte um unsere Beine herum und jagte ein anderes, größeres Huhn. Die letzte zusammengeklaubte Kraft oder einfach nur ein befremdliches Antlitz von Leben?  - Auch unter einem zerrupften Federkleid steckt Leben.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><em>Das Leid der Menschen um dich herum</em>. Die Bauern der KMBP, die wir begleiten, wohnen auf dem Land. Dieses ist weit entfernt von der Hauptstadt Manila, in der die politischen Entscheidungen getroffen, in der Geld und Papiere gefälscht und Autoabgase eingeatmet werden. Auch wenn das Leben in Bondoc auf mich einen friedlichen Eindruck macht, ich mich an den Bergen erfreuen kann und der Meinung bin, dass die Bauern Bondocs längst nicht einen so strengen und verbitterten Blick haben wie die Menschen, die ich in Manila erlebt habe &#8211; so ist es nur mein Gefühl. In der Wirklichkeit der Bauern zählen diese sich zu den Ärmsten des Landes. Dass sie von einem Armutsbegriff ausgehen, der bestimmt ist von Geldnot und Entscheidungsunfreiheiten, das erwähnen sie nicht extra. Kinder sehen selten Gemüse, obwohl direkt neben ihnen der Mais gedeiht. Ich habe selten einen Bauern Buko (junge Kokosnuss) trinken sehen, für uns Gäste hingegen werden sie nicht selten frisch von den Bäumen geerntet. Zu Demonstrationen und Gerichtsverhandlungen können die Bauern teilweise nicht fahren, weil sie kein Geld besitzen. Nicht einen Pesoschein! Sie fragen uns nach Geld, immer wieder werden wir darauf angesprochen, finanzielle Hilfe zu leisten. Einmal, das war im April, haben wir ihnen gemeinschaftlich die Benutzung eines Jeeps bezahlt, damit sie zur Demonstration fahren konnten. Oft lehnen wir ihre Bitte ab, wollen hart bleiben. In &#8222;unserer&#8220; Welt sind wir diejenigen, die wenig Geld besitzen. Das erzähle ich ihnen nicht so oft. Ich verstecke meine Traurigkeit hinter ihren Rücken, die müssen sie nicht auch noch tragen. Zu viel spielt sich schon vor ihren Augen ab: Vom Großgrundbesitzer bestochene Ministeriumsangestellte, ermordete Freunde, gerippige Hunde, Kinder, die nicht zur Schule gehen können, Taifune, offizielle Dokumente zur Klärung (oder Verworrenheit) der Landfrage, mit denen höchstens das Kochfeuer entfacht werden kann.</p>
<p><em>Die Beziehung zu denen, die du schützen willst</em>. Unter diesem zerrupften Federkleid steckt eine Kraft, sich gegen das &#8222;Böse&#8220;, gegen den &#8222;Feind&#8220; aufzubäumen. Die Bauern von Bondoc sind bereit für einen bewaffneten Kampf. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Feindbilder zu kreieren ist mir fremd. Sie selbst haben ebenfalls Schwierigkeiten, zu sagen, wer genau der Feind eigentlich sein soll. Ist es das negative Gefühl in ihren Herzen, gegen das sie ankämpfen wollen? Und gegen all jene, die dieses Gefühl in ihnen auslösen? IPON ist mittendrin in dieser Kette aus frustrierenden Ereignissen. Wir selber sind Bildschirm für die Sorgen der Bauern und Aktivisten geworden. Plötzlich, es ist nunmehr zwei Monate her, ging es nicht mehr um herzliche Einladungen der IPON-Freiwilligen in die Beobachtungsgebiete, sondern es ging um all das, was wir nicht gegeben haben und vielleicht auch nie geben können. Die Bauern der KMBP und die Mitglieder der begleitenden Organisation QUARDDS kritisieren unseren Menschenrechtsansatz. Dieser stellt allerdings unsere Garantie dar, um auf der internationalen Ebene arbeiten zu können. Wie kann es funktionieren: Ist es uns möglich, die abstrakte Ebene, die viel zu weit weg ist vom Alltag jener Menschen, für die wir uns einsetzen wollen, zu verknüpfen mit den Erwartungen eben dieser? In Gesprächen erfolgte ein reger Austausch mit den Bauern der KMBP und den Mitgliedern von QUARDDS.  Wir sahen uns neben den Kritikpunkten, an denen wir zurzeit arbeiten, unter anderem auch kulturellen Kommunikationsschwierigkeiten ausgesetzt. So direkt, wie wir die Dinge aus- und anzusprechen pflegen, realisiert das kaum ein philippinischer Mensch. Da müssen wir meist erst zum nächsten Sari-Sari-Geschäft laufen und eine Flasche Matador einkaufen, um die Redehemmung unserer Partner zu senken. Dann kommt es dafür umso heftiger aus ihnen herausgesprudelt.</p>
<p><em>Die Beziehung derjenigen, die helfen wollen, zu denen, die Hilfe brauchen</em>. Was in mir endlose Gedankenschleifen hervorruft, ist jedoch nicht nur die Beziehung IPONs zu QUARDDS und der KMBP, sondern auch die Beziehung zwischen QUARDDS und der KMBP selbst. Wie gehen die Aktivisten mit den Bauern um? Ziele von QUARDDS sind, die Bauern in ihren Rechten aufzuklären, sie in politischen Angelegenheiten zu schulen, Kampagnen zu planen, sie zu staatlichen Stellen zu begleiten usw. Was aber, wenn diese Beziehung derart von ungerechten Machtstrukturen durchsetzt ist, dass am Ende jedes &#8222;gut&#8220; gemeinte Ziel umzukippen droht? Was, wenn jene, die helfen wollen, letztendlich die gleichen Methoden anwenden, wie jene, die von ihnen kritisiert werden? Im Moment ist das der größte Punkt, an dem ich an einem Bleistift kauend meine Gedanken sortieren muss, um sie anschließend niederzuschreiben. Wie können wir Menschen uns verständigen, uns unterhalten, wenn wir einander nicht zuhören? Und die Beantwortung dieser Frage ist in meinen Gedanken nicht zu durchsetzen mit kulturell bedingten Entschuldigungen, wenn wir eine friedlebige Welt schaffen wollen. Die Bauern Bondocs werden jedoch manchen Moments nicht nur von der Regierung mit Schmach behandelt und zu einer nichtigen Erscheinung niedergepresst&#8230;</p>
<p>Unter einem zerrupften Federkleid bleibt dann ein riesiger Berg Gedanken, der nach und nach abgetragen werden muss.</p>
<p>Wenn sich jemand nach all diesen Worten fragen mag &#8211; Himmel bewahre, was ist denn bei denen in IPON los? &#8211; dann möchte ich beruhigende Worte entgegnen: Es ist einfach nur das Leben los, weiter nichts.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/886/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=886&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>IPON Herbstseminare für Interessierte</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 14:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[IPON sucht Freiwillige, die im Frühjahr oder Herbst 2010 in die Philippinen reisen, um das Projekt der Menschenrechtsbeobachtung weiterzuleben.  Mehr Infos gibt es auf &#8222;Über das Projekt&#8220; in diesem Webblog. Die Seminare für Interessierte finden statt am&#8230; &#8230;09.10. &#8211; 11.10.09 in Werftpfuhl, Berlin zum Thema „Präsenz, Begleitung, Beobachtung“ &#8230;04.12. &#8211; 06.12.09 in Neetze, Lüneburg zum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=878&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IPON sucht Freiwillige, die im Frühjahr oder Herbst 2010 in die Philippinen reisen, um das Projekt der Menschenrechtsbeobachtung weiterzuleben.  Mehr Infos gibt es auf &#8222;Über das Projekt&#8220; in diesem Webblog.</p>
<p>Die Seminare für Interessierte finden statt am&#8230;</p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-right:.19cm;margin-bottom:0;"><strong>&#8230;09.10. &#8211; 11.10.09 in Werftpfuhl, Berlin </strong>zum Thema „Präsenz, Begleitung, Beobachtung“</p>
<p style="margin-right:.19cm;margin-bottom:0;"><strong>&#8230;04.12. &#8211; 06.12.09 in Neetze, Lüneburg </strong>zum Thema „Informieren und Handeln“</p>
<div id="attachment_880" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/07/tshirt.jpg"><img class="size-full wp-image-880" title="tshirt" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/07/tshirt.jpg?w=500&#038;h=368" alt="tshirt" width="500" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Sven und Ina im Einsatz für die Menschenrechte. Wer auch so ein schickes T-Shirt tragen möchte, der muss nur zu drei vorbereitenden Seminaren kommen, aktiv teilnehmen, den Flug in die Philippinen buchen und - neben ein paar weiteren Kleinigkeiten - in das T-Shirt passen. </p></div>
<p style="margin-right:.19cm;margin-bottom:0;text-align:center;">
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Ein herzliches Willkommen all jenen, die Lust am Mitwirken in IPON haben</p>
<br />Veröffentlicht in Termine  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/878/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=878&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>UBrief von Ina</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inas UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde. Von Ina ist ein UnterstützerInnenbrief erschienen. Wer möchte, kann hier lesen. Veröffentlicht in Inas UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=874&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde.</p>
<p>Von Ina ist ein UnterstützerInnenbrief erschienen. Wer möchte, kann <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/07/unterstutzerbrief.pdf" target="_blank">hier</a> lesen.</p>
<br />Veröffentlicht in Inas UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/874/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=874&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Spitzer Stift vom 29. Mai 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 08:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne Spitzer Stift]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Frieden ist nicht einfach da, wie ein Baum oder ein Gartentor.&#8220; Das ist ein Auszug aus dem Spitzen Stift, der Ende Mai im Lokalteil der Thüringer Allgemeine veröffentlicht wurde. Es geht um das Gefühl des Friedens, das in mir entstanden ist, als ich Kleinbäuerinnen und -bauern in einer speziellen Region Bondocs besucht habe. Der Artikel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=860&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Frieden ist nicht einfach da, wie ein Baum oder ein Gartentor.&#8220;</p>
<p>Das ist ein Auszug aus dem Spitzen Stift, der Ende Mai im Lokalteil der Thüringer Allgemeine veröffentlicht wurde. Es geht um das Gefühl des Friedens, das in mir entstanden ist, als ich Kleinbäuerinnen und -bauern in einer speziellen Region Bondocs besucht habe.</p>
<p>Der Artikel ist <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/07/spitzer_stift.jpg" target="_blank">hier </a>in voller Länge zu lesen.</p>
<br />Veröffentlicht in Kolumne Spitzer Stift  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/860/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=860&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>I am a typical farmer &#8211; Ich bin ein typischer Bauer</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/06/16/i-am-a-typical-farmer-ich-bin-ein-typischer-bauer/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 01:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ka Erol greift nach einem Holzstäbchen, auf das zwei in Kokosnussöl frittierte Bananen aufgesteckt sind. Die Bezeichnung &#8216;Ka&#8217; ist ein Symbol für Mensch oder Leben und wird hier als respektvolle Anrede verwendet. Während Ka Erol in eine der frisch zubereiteten Bananen beißt und sie genüsslich kaut, erzählt er von seinem Leben als Bauer in Iloilo. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=802&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ka Erol greift nach einem Holzstäbchen, auf das zwei in Kokosnussöl frittierte Bananen aufgesteckt sind. Die Bezeichnung &#8216;Ka&#8217; ist ein Symbol für Mensch oder Leben und wird hier als respektvolle Anrede verwendet. Während Ka Erol in eine der frisch zubereiteten Bananen beißt und sie genüsslich kaut, erzählt er von seinem Leben als Bauer in Iloilo.</p>
<div id="attachment_812" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/iloilo.jpg"><img class="size-full wp-image-812" title="iloilo" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/iloilo.jpg?w=500&#038;h=375" alt="iloilo" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ina und ich mit Bauern und Bäuerinnen aus Iloilo. Wir sind nass vom Regen. Während der Regensaison verwandelt sich Metro Manila mancherorts in ein fließendes Gewässer.</p></div>
<p>Ka Erol betont, dass er ein &#8222;typical farmer&#8220; sei. Als die ausländischen Unternehmen in seine Gegend kamen, um ihm und seinen Freunden synthetische Düngemittel anzubieten, probierte er die natürlich aus. Aber schon der erste Ernteertrag sei damals gesunken, weswegen er zurückkehrte zu den traditionellen Anbau- und Düngemethoden. Zudem hätte sich der Boden durch den fremden Düngeeintrag verändert. Nun unterrichtet Ka Erol andere Bauernfamilien in traditionellen Anbaumethoden, um sie aufzuklären über das &#8222;Zeug&#8220;, das aus fremden Gegenden zu ihnen kommt und die Traditionen kaputt macht.</p>
<p>Neben den Bananenspießen liegt Pizza, die Ina und ich zum Anlass des Geburtserinnerungstages unseres Übersetzers mitgebracht haben. Der Duft der frischen Backware mit Oliven und Zwiebeln verteilt sich um Ka Erols und meine Nase &#8211; dennoch, er lehnt die Pizza ab. Davon bekomme er Bauchweh, er vertrage dieses Zeug aus dem Ausland nicht. Er sei ein typischer Bauer, betont er erneut, und lehne alles ab, was nicht lokal um ihn herum wüchse. Ich reibe mir den vollen Bauch, in dem etliche Stücke Pizza verdauen.</p>
<p>Ka Erol trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift &#8222;Walking for land, life and dignity&#8220;. Für Land, Leben und Würde sind Bauern und Bäuerinnen aus Iloilo innerhalb von sechs Tagen 140 km gelaufen, um ihren Unmut gegenüber der Regierung zu äußern. Viele der in Iloilo lebenden Familien wurden von ihren Ländereien, die sie einst bewirtschafteten, vertrieben. Ausländische Unternehmen wollen das Land besitzen, um es für touristische Zwecke aufzuwerten und zu nutzen. Die Bauernfamilien aber wollen dagegen kämpfen. &#8222;Wer soll sonst die Nahrungsmittel für die Philippinos bereitstellen?&#8220;, fragt mich Ka Erol und beißt wieder von dem Bananenstäbchen ab. Um uns herum beginnen die anderen, Matador und Grillspieße auszupacken. Innerhalb weniger Minuten steht ein Tisch mit Stühlen bereit.</p>
<div id="attachment_809" class="wp-caption aligncenter" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/diskussion.jpg"><img class="size-full wp-image-809" title="diskussion" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/diskussion.jpg?w=500" alt="diskussion"   /></a><p class="wp-caption-text">Diskussion um Land, Leben und Würde - Sue mit (v.l.n.r.) Jansept, Ka Erol und Aris.</p></div>
<p>&#8222;Sollen wir?&#8220;, frage ich Ka Erol und zeige auf den Matador. Er lacht. Er sei schließlich ein typischer Bauer. &#8222;Und was machen typische Bauern?&#8220;, möchte ich wissen, obwohl ich die Antwort bereits erahnen kann. &#8222;In der Regensaison arbeiten wir von morgens bis abends auf dem Reisfeld. Und dann, am Abend, trinken wir.&#8220;</p>
<p>Während unseres Aufenthaltes in Metro Manila (25. Mai bis 5. Juni 2009) treffen wir nicht nur auf Bauern und Bäuerinnen aus Iloilo. Vor allem in Quezon City, einer Stadt innerhalb Metro Manilas, tummeln sich in diesen Zeiten philippinische Bauerngruppen von überall her. Das Gesetz zur Landumverteilung läuft aus. Die Bauern aber verlangen von der Regierung eine Verlängerung des Gesetzes, damit sie eine Grundlage haben, zukünftig Land einzufordern. Dieses Land liegt in weiten Teilen der Philippinen noch immer in den Händen der Reichen und Machthabenden, unter denen viele Bauernfamilien als Pächter arbeiten. Meist verläuft das Arbeitsverhältnis ganz zum Nachteil der Bewirtschaftenden, die einen Großteil der eingebrachten Ernte an den Großgrundbesitzer abtreten müssen. Was bleibt für jene, die das Land tagtäglich unter harten Bedingungen hegen und pflegen? Ein Reissack und allerhand Frust.</p>
<div id="attachment_816" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/typical-farmer.jpg"><img class="size-full wp-image-816" title="typical farmer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/typical-farmer.jpg?w=500&#038;h=354" alt="typical farmer" width="500" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht mehr lange lassen wir das mit uns machen, scheinen die Bauern und die Bäuerin der Bauerngruppe KATARUNGAN zu sagen. Sie sind von weit her angereist, um in der Hauptstadt ihren Unmut gegenüber der Regierung zu äußern. IPON hat sie in ihren Protesten als Beobachter begleitet.</p></div>
<p>Diesem Frust wollen die Bauerngruppen Freilauf lassen. Mit Plakaten und Fahnen bewaffnet laufen, fliegen, fahren oder schiffen sie aus allen Richtungen des Landes in das scheinbare Zentrum der Philippinen: Zum Kongress. Dort tagen seit Tagen die Abgeordneten. Aber über eine Verlängerung des Gesetzes spricht anfangs niemand in den hohen Sälen und langen Fluren.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/fahnen-im-wind.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-819" title="fahnen im wind" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/fahnen-im-wind.jpg?w=500&#038;h=375" alt="fahnen im wind" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/bobier.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-820" title="bobier" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/bobier.jpg?w=500&#038;h=375" alt="bobier" width="500" height="375" /></a></p>
<div id="attachment_821" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/besprechungen.jpg"><img class="size-full wp-image-821" title="besprechungen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/besprechungen.jpg?w=500&#038;h=375" alt="besprechungen" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Besprechungen zwischen KMBP und QUARDDS vor den Toren des Kongresses (House of Representatives). Die Proteste scheinen nicht so zu laufen, wie es anfangs geplant war. Die Strategien müssen geändert werden.</p></div>
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<div id="attachment_822" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/tanzen-zu-samba.jpg"><img class="size-full wp-image-822" title="tanzen zu samba" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/tanzen-zu-samba.jpg?w=500&#038;h=375" alt="tanzen zu samba" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Gruppe tanzender ProtestlerInnen nähert sich den Toren zum Kongress. Die Gruppe TFM, mit der IPON auf der Insel Negros zusammenarbeiten wird, hat sich eine Sambatrommelgruppe gemietet, um eine höhere Öffentlichkeitswirkung zu erzielen. Es hat funktioniert! Für eine Weile standen alle still, die sich in der Nähe der sich theatralisch bewegenden ProtestlerInnen befanden. Der Tanz stellte eine Zeremonie dar, mit der sich Negros-Bauern jedes Jahr für die Ernte bedanken. </p></div>
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<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/tanzen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-823" title="tanzen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/tanzen.jpg?w=500&#038;h=375" alt="tanzen" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="../files/2009/06/protest.jpg"><img title="protest" src="../files/2009/06/protest.jpg" alt="protest" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/warten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-833" title="warten" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/warten.jpg?w=500&#038;h=375" alt="warten" width="500" height="375" /></a></p>
<p>In einem philippinischen Zeitungsartikel wurde wenige Tage nach den Aktionen in der Hauptstadt auf die verschiedenen Protestformen verwiesen. &#8222;Während einige Gruppen nur tanzten, stürmten andere den Kongress&#8220;, hieß es in der Unterzeile. Die Medien dramatisieren gern, das ist bekannt. Dennoch, sie haben Recht, wenn sie sagen, dass gestürmt wurde.</p>
<p>Die KATARUNGAN-Bauern, zu denen wie gesagt auch die KMBP gehört, erleben während ihrer Proteste einen Moment, in dem sie fest entschlossen auf uns wirken. Während des Analysierens der Aktionen, die wir in Manila begleiteten,  meint Sven: &#8222;Ich habe selten oder in letzter Zeit kaum Menschen gesehen, die so wütend aussahen. Ich hatte das Gefühl, dass plötzlich alles raus kam bei den Bauern.&#8220; Und das kam es auch &#8211; all die Frustration, die sich aufgrund ihrer Situation in ihrem Zuhause angesammelt hatte, kam heraus. Wie?</p>
<p>Passwort &#8222;Rock`n Roll.&#8220; Es regnet. Nein, es gießt wie aus Kübeln. Ich bin klitschnass, genauso wie alle anderen, die vor den Toren zum Kongressgelände um mich herum stehen. Trotz des Regens sind die Bauern und Bäuerinnen gekommen, um zu zeigen, dass sie sich nicht zufrieden geben mit der politischen Situation in ihrem Land.</p>
<p>Dann geht es plötzlich los.</p>
<p>Ein hölzerner Rammbock wird durch die Menschengruppe gereicht, so gut versteckt, dass wir es zu jenem Zeitpunkt gar nicht mitbekommen. Erst viel später, durch Unterhaltungen und Fotografien, erkennen wir, was innerhalb der Menschenmasse geschehen war, während wir am Rande des Geschehens standen. Mit diesem Rammbock nämlich stoßen die ProtestlerInnen das gut abgesicherte Tor zum Kongressgelände auf.</p>
<p>Als das Stichwort Rock`n Roll fällt, wissen alle, es geht los. Tor aufstürzen und dann rennen. Wohin? Keiner weiß es, alles wirkt ziemlich unorganisiert. Die Wachen, die mit Schlagstöcken bewaffnet sind, sind genauso überrumpelt wie die Menschenmasse, die sich weiter entfernt vom Tor befindet und beobachtet. Schlagstöcke kullern auf dem Boden, Polizisten setzen sich in Bewegung und Sven kramt in seiner Hosentasche, um die Kamera hervorzuziehen. Ein Foto ist entstanden. Auf diesem sieht alles aus wie ein Spaziergang. Ein Fußgänger genießt mit einem Regenschirm in der Hand das Schlendern durch die Stadt und ist im Begriff, das Tor zu einem Stadtpark zu durchschreiten. So oder so ähnlich. Ein Foto, ein Ausschnitt, kann die Realität da draußen, das ganzheitliche Bild so anders abbilden, nicht wahr?</p>
<p>Die KATARUNGAN-Leute (KATARUNGAN ist zwar eine Abkürzung, das heißt, jeder Buchstabe steht in einer Bedeutung für sich. Das Wort katarungan jedoch ist auch ein Tagalog-Wort und bedeutet so viel wie justice, Gerechtigkeit), die auf das Kongressgelände stürmen, werden wenig später festgenommen. Allerdings verhandeln Kongressvertreter, Anwälte und Polizei um den Verbleib und die Anzeige der ca. 120 Betroffenen (unter ihnen auch KMBP). Resultat: Die Polizei könne die vielen Festgenommenen nicht versorgen, die Kapazitäten im Gefängnis seien eingeschränkt. Der sich Beschwerende solle doch eine Anzeige überdenken. Überdacht und entschieden &#8211; es wird keine Anzeige geschaltet, die &#8222;Gefangenen&#8220; werden nach nur wenigen Stunden wieder befreit.</p>
<p>Interessant wird eine solche Protestaktion auch, wenn Beobachtende beobachtet werden und Beobachterinnen andere Beobachter beobachten.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="../files/2009/06/das-tanzbein-schwingen.jpg"><img title="das tanzbein schwingen" src="../files/2009/06/das-tanzbein-schwingen.jpg" alt="das tanzbein schwingen" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Das Wachpersonal am Tor zum Kongressgelände beobachtet die sich nähernde Samba-Tanzgruppe. Ein paar der Polizisten wippen mit dem Fuß im Rhythmus der Trommeln, die die ganze Situation um den Kongress herum für eine kurze Weile dominieren.  </p></div>
<div id="attachment_826" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/professionelle-dokumentation.jpg"><img class="size-full wp-image-826" title="professionelle dokumentation" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/professionelle-dokumentation.jpg?w=500&#038;h=375" alt="professionelle dokumentation" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">In den Philippinen kann es nicht selten beobachtet werden, dass Polizisten oder Wachpersonal das Geschehen mit Hilfe des Mobiltelefons aufzeichnen oder fotografieren - so wie dieser Wachmann vor den Toren des Kongresses.</p></div>
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<div id="attachment_827" class="wp-caption aligncenter" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/demo-fuer-die-presse.jpg"><img class="size-full wp-image-827" title="demo fuer die presse" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/demo-fuer-die-presse.jpg?w=500" alt="demo fuer die presse"   /></a><p class="wp-caption-text">Eine Gruppe von Medienvertretenden stürzt sich auf ein paar der KATARUNGAN-Bauern.</p></div>
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<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/presse.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-828" title="presse" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/presse.jpg?w=500&#038;h=375" alt="presse" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/presse2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-829" title="presse2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/presse2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="presse2" width="500" height="375" /></a></p>
<div id="attachment_830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/ruhe-und-ordnung-bitte.jpg"><img class="size-full wp-image-830" title="ruhe und ordnung bitte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/ruhe-und-ordnung-bitte.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ruhe und ordnung bitte" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Langsam wird das Wachpersonal ungeduldig. Es kann nicht abschätzen, was die Bauern wirklich vorhaben. Obwohl sie symbolisch Erntedankfest feiern, wirken sie bedrohlich in ihrem Tanzen zum Klang der Trommeln. </p></div>
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<div id="attachment_831" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/observertaetigkeit.jpg"><img class="size-full wp-image-831" title="observertaetigkeit" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/observertaetigkeit.jpg?w=500&#038;h=375" alt="observertaetigkeit" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ich beobachte Sven beim Filmen. Um die ganze Situation besser überschauen zu können, klettere ich auf ein Gerüst, das am Rand steht. </p></div>
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<div id="attachment_832" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/observer.jpg"><img class="size-full wp-image-832" title="observer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/observer.jpg?w=500&#038;h=332" alt="observer" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Medienvertreterin fotografiert die Peace-Observer. Sven, Ina und ich (v.l.n.r.) ahnen nichts davon. Ich bin IPON-Deutschland dankbar, dass wir einheitliche T-Shirts tragen können. Diese sind ganz neu und richtig schick! </p></div>
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<div id="attachment_841" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/unter-beobachtung.jpg"><img class="size-full wp-image-841" title="unter beobachtung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/unter-beobachtung.jpg?w=500&#038;h=666" alt="unter beobachtung" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Ina und ich mit einer anderen Bauerngruppe während einer Protestaktion. Hier allerdings vor den Toren zum Senat. </p></div>
<div id="attachment_842" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/unter-bewachung.jpg"><img class="size-full wp-image-842" title="unter bewachung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/unter-bewachung.jpg?w=500&#038;h=666" alt="unter bewachung" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Das Wachpersonal vor dem Senat nimmt die Daten der ProtestlerInnen auf. Es sei nur zur Information für die Senatsabgeordneten, berichtet mir ein Wachmann. Dieses Prozedere sei gewöhnlich, denn die Abgeordneten müssten informiert werden über das, was vor den Toren geschieht. Ja, denke ich bei mir, denn sie gehen in den seltensten Fällen hinaus und sprechen persönlich mit den Bauern.</p></div>
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<p>Während sich die Bauerngruppen in ihren Protestcamps von den Strapazen der Anreisen oder der Protestläufe ausruhen, erkunden Sven, Ina und ich die Hauptstadt. Anfangs war mein Bild von Metro Manila nicht positiv. Dreckig, laut, stinkig, mit allen Sinnen hätte ich fliehen wollen. Als wir jedoch während der zwei Wochen neben all den Gesprächen und Protestbegleitungen auch ein wenig Zeit hatten, die Großstadt mit all ihren Facetten zu erkunden, veränderte sich mein Bild von ihr sehr.</p>
<p>Metro Manila, du bist noch immer laut, dreckig und stinkig, aber du hast auch&#8230;</p>
<p>&#8230; Buchläden, die ein kritisch sortiertes Angebot haben (Wow, ich habe da mehrere Schriften von Simone de Beauvoir und Sartre stehen sehen!),</p>
<p>&#8230; du hast mindestens ein vegetarisches Restaurant (in das ich von dem Mann mit dem revolutionären Namen eingeladen wurde),</p>
<p>&#8230; du hast eine historische und noch lebendige Häuseransammlung (&#8222;Intramorus&#8220;), die von der spanischen Kolonialzeit erzählt und eine irre Verschmelzung ist aus japanischen und spanischen Bauweisen,</p>
<p>&#8230; du hast Bauchläden, deren Inhaber genau dann, wenn es anfängt zu regnen, Regenschirme verkaufen (die leider in ihrem Umfang zu klein waren),</p>
<p>&#8230; du hast Taxen und Jeepneys und Trycicle und Metro-Bahnen und Busse, was die Fortbewegung enorm erleichtert,</p>
<p>&#8230; du bist Sammelort für so viele interessante Organisationen (Wir haben uns z.B. mit einer Gruppe getroffen, die zu &#8222;Friends of the Earth&#8220; gehört.)</p>
<p>&#8230; und du hast diese freundlichen Menschen, die es so wunderschön verstehen, sich mit Mimik und Gestik zu verständigen.</p>
<p>Eine Liebeserklärung an Manila? Nein, längst nicht, aber wir beginnen, gute Bekannte zu werden.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/eindruecke-manila.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-844" title="eindruecke manila" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/eindruecke-manila.jpg?w=500&#038;h=375" alt="eindruecke manila" width="500" height="375" /></a></p>
<div id="attachment_845" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/hinter-dem-kongress.jpg"><img class="size-full wp-image-845" title="hinter dem kongress" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/hinter-dem-kongress.jpg?w=500&#038;h=375" alt="hinter dem kongress" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mauer rechts gehört zum Kongressgelände. Sie ist hoch genug, sodass keiner der Kongressmenschen nur je einen Blick über die Mauer werfen kann. Wenn der Blick jedoch über die Mauer fällt, so ist man inmitten eines &quot;Slums&quot;. Sven und ich schleichen uns durch die enge Gasse. Rechts erahnen wir diskutierende Abgeordnete, links hören wir Kinder lachen und weinen, riechen wir den Hausmüll unzähliger Familien und sehen wir sterbende Katzen in Müllpfützen liegen. Eigentlich wollten wir nur zu dem anderen Eingangstor des Kongressgeländes, denn an Tor A hatten sie uns nicht auf das Gelände gelassen. Deswegen wollten wir es bei Tor B versuchen. Leider hatten wir auch da keinen Erfolg und man schickte uns fort.  </p></div>
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<div id="attachment_846" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/spanien-japan-amerika.jpg"><img class="size-full wp-image-846" title="spanien japan amerika" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/spanien-japan-amerika.jpg?w=500&#038;h=375" alt="spanien japan amerika" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gemäuer in Intramorus. Der Innenhof trug mich so weit fort von all dem Lärm, der draußen tobte. Das europäische Flair stillte ein wenig mein Heimweh.</p></div>
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<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/spanien-japan.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-847" title="spanien japan" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/spanien-japan.jpg?w=500&#038;h=375" alt="spanien japan" width="500" height="375" /></a></p>
<div id="attachment_848" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/nach-dem-treffen.jpg"><img class="size-full wp-image-848" title="nach dem treffen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/nach-dem-treffen.jpg?w=500&#038;h=396" alt="nach dem treffen" width="500" height="396" /></a><p class="wp-caption-text">Sue, Ina und Sven (v.l.n.r.) in der Metrobahnstation nach einem Gespräch mit drei in die Philippinen Gesandten von der EU und mit einem Vertreter der deutschen Botschaft. </p></div>
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<div id="attachment_849" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/baufahrzeug-im-stau.jpg"><img class="size-full wp-image-849" title="baufahrzeug im stau" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/baufahrzeug-im-stau.jpg?w=500&#038;h=375" alt="baufahrzeug im stau" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ein wartendes Fahrzeug an der Ampel. Die Bauarbeiter winken uns freudestrahlend zu. Ein &quot;Hey, Jo&quot; bleibt natürlich nicht aus.</p></div>
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<div id="attachment_850" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/nuesse.jpg"><img class="size-full wp-image-850" title="nuesse" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/nuesse.jpg?w=500&#038;h=375" alt="nuesse" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Erdnüsse mit Knoblauch? Erdnüsse mit Chili? Erdnüsse mit viel Salz? Die kleinen Erdnusstütchen gehören für mich untrennbar mit den Philippinen zusammen. Sie werden überall verkauft, ob im Bus, auf der Straße oder auf dem Markt.</p></div>
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<div id="attachment_851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/ohne-dach.jpg"><img class="size-full wp-image-851" title="ohne dach" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/ohne-dach.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ohne dach" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Frau, scheinbar ohne Obdach, am Straßenrand in Intramorus. </p></div>
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<div id="attachment_852" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/verkaufsstand.jpg"><img class="size-full wp-image-852" title="verkaufsstand" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/verkaufsstand.jpg?w=500&#038;h=666" alt="verkaufsstand" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Bauchladenverkäufer verkauft einem Kunden eine Zigarette. In den Philippinen ist es sehr üblich, dass Zigaretten auf der Straße nicht in Packungen, sondern einzeln verkauft werden. </p></div>
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<div id="attachment_854" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/zu-tisch-zu-tisch.jpg"><img class="size-full wp-image-854" title="zu tisch zu tisch" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/zu-tisch-zu-tisch.jpg?w=500&#038;h=375" alt="zu tisch zu tisch" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Dieses Stillleben hat mich an das Wendland im Norden Deutschlands erinnert. Auf der kulturellen Landpartie, die jedes Jahr zwischen Himmelfahrt und Pfingsten stattfindet, lassen sich solche angenehmen Sitzmöglichkeiten in jedem noch so kleinen Ort finden. Heimweh kommt auf! Und die Sehnsucht nach der Café- und draußen-Sitzkultur. </p></div>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmmmmmmmmmm</span></p>
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<p>Unser Aufenthalt in Metro Manila geht zu Ende. Das bedeutet, Abschied nehmen von all den Menschen, die wir kennenlernten und, na klar, ein Abschiedsfoto machen.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/peace.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-853" title="peace" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/peace.jpg?w=500&#038;h=375" alt="peace" width="500" height="375" /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/802/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=802&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">iloilo</media:title>
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			<media:title type="html">diskussion</media:title>
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			<media:title type="html">typical farmer</media:title>
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			<media:title type="html">fahnen im wind</media:title>
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			<media:title type="html">bobier</media:title>
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			<media:title type="html">besprechungen</media:title>
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			<media:title type="html">tanzen zu samba</media:title>
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			<media:title type="html">tanzen</media:title>
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			<media:title type="html">warten</media:title>
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			<media:title type="html">professionelle dokumentation</media:title>
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			<media:title type="html">demo fuer die presse</media:title>
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			<media:title type="html">presse</media:title>
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			<media:title type="html">presse2</media:title>
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			<media:title type="html">ruhe und ordnung bitte</media:title>
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			<media:title type="html">observertaetigkeit</media:title>
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			<media:title type="html">observer</media:title>
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			<media:title type="html">unter beobachtung</media:title>
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			<media:title type="html">unter bewachung</media:title>
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			<media:title type="html">eindruecke manila</media:title>
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			<media:title type="html">hinter dem kongress</media:title>
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			<media:title type="html">spanien japan amerika</media:title>
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			<media:title type="html">spanien japan</media:title>
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			<media:title type="html">nach dem treffen</media:title>
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			<media:title type="html">baufahrzeug im stau</media:title>
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			<media:title type="html">nuesse</media:title>
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			<media:title type="html">ohne dach</media:title>
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			<media:title type="html">verkaufsstand</media:title>
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			<media:title type="html">zu tisch zu tisch</media:title>
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			<media:title type="html">peace</media:title>
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		<title>Dritter Teil des UnterstützerInnenbriefes von Susann</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/06/08/dritter-teil-des-unterstutzerinnenbriefes-von-susann/</link>
		<comments>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/06/08/dritter-teil-des-unterstutzerinnenbriefes-von-susann/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Susanns UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einigen Ereignissen und Turbulenzen in den letzten Wochen ist nun der dritte Bericht über die Arbeit als Menschenrechtsbeobachterin fertig. Thematisiert werden eine Ernteboykottaktion in der Gemeinde Casay, der Besuch IPONs bei einem staatlichen Akteur sowie die Schwierigkeiten bei der Integration des Konzepts der Menschenrechte in den Alltag der Kleinbauern Bondocs. Der Bericht kann hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=793&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einigen Ereignissen und Turbulenzen in den letzten Wochen ist nun der dritte Bericht über die Arbeit als Menschenrechtsbeobachterin fertig. Thematisiert werden eine Ernteboykottaktion in der Gemeinde Casay, der Besuch IPONs bei einem staatlichen Akteur sowie die Schwierigkeiten bei der Integration des Konzepts der Menschenrechte in den Alltag der Kleinbauern Bondocs.</p>
<p>Der Bericht kann <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/06/dritter-teil_untbrief_susann-weitzel_juni2009.pdf" target="_blank">hier </a>durchstöbert werden.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<br />Veröffentlicht in Susanns UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/793/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=793&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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	</item>
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		<title>Stimmen erheben &#8211; Die Kleinbauern und ihre Proteste in einem Medienbeitrag</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/06/06/stimmen-erheben-die-farmer-und-ihre-proteste-in-einem-medienbeitrag/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 16:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen ersten Eindruck  von den Protesten der philippinischen Kleinbauern vermitteln die Berichte in den Medien: Ein kleiner Videoausschnitt (in Tagalog) von GMA.News.TV - hier zu sehen &#8211; über KATARUNGAN, die Bauernorganisation, die von IPON begleitet wird. Der Mann im roten Shirt (Arsenio Villamor) ist der Präsident der KMBP. Veröffentlicht in Tagebuch<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=788&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen ersten Eindruck  von den Protesten der philippinischen Kleinbauern vermitteln die Berichte in den Medien: Ein kleiner Videoausschnitt (in Tagalog) von GMA.News.TV -<a href="http://www.facebook.com/ext/share.php?sid=105089119178&amp;h=74Y1R&amp;u=RJj_G" target="_blank"> hier</a> zu sehen &#8211; über KATARUNGAN, die Bauernorganisation, die von IPON begleitet wird. Der Mann im roten Shirt (Arsenio Villamor) ist der Präsident der KMBP.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/788/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=788&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Informationsveranstaltung in Telgte</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/06/06/informationsveranstaltung-in-telgte/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 13:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen ist David Werdermann (19) aus Telgte von seinem viermonatigen Aufenthalt auf den Philippinen zurückgekehrt. Als Menschenrechtsbeobachter hat er einen Konflikt zwischen Kleinbauern, Großgrundbesitzern und staatlichen Akteuren beobachtet. Am Montag, dem 8. Juni wird er von seinem Aufenthalt berichten. Nach einem kurzen Einführungsfilm wird David Werdermann einige Fotos zeigen, seine Erlebnisse schildern und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=787&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Wochen ist David Werdermann (19) aus Telgte von seinem viermonatigen Aufenthalt auf den Philippinen zurückgekehrt. Als Menschenrechtsbeobachter hat er einen Konflikt zwischen Kleinbauern, Großgrundbesitzern und staatlichen Akteuren beobachtet. Am Montag, dem 8. Juni wird er von seinem Aufenthalt berichten. Nach einem kurzen Einführungsfilm wird David Werdermann einige Fotos zeigen, seine Erlebnisse schildern und die Menschenrechtssituation auf den Philippinen beschreiben. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Bürgerstube. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</p>
<br />Veröffentlicht in Termine  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/787/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=787&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Sinnvoll und wichtig&#8220;</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/05/27/sinnvoll-und-wichtig/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 21:39:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Telgte &#8211; David Werdermann aus Telgte hat vier Monate lang auf den Philippinen für das International Peace Observers Network, kurz IPON, gearbeitet. Als Menschenrechtsbeobachter begleitete er Bauern, die sich aktiv für ihr Recht auf eigenes Land und gegen die Unterdrückung einsetzen. Unsere Mitarbeiterin Maxie-Marlene Machill sprach mit ihm über seine Erlebnisse. weiter zum Interview auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=785&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Telgte &#8211; David Werdermann aus Telgte hat vier Monate lang auf den Philippinen für das International Peace Observers Network, kurz IPON, gearbeitet. Als Menschenrechtsbeobachter begleitete er Bauern, die sich aktiv für ihr Recht auf eigenes Land und gegen die Unterdrückung einsetzen. Unsere Mitarbeiterin Maxie-Marlene Machill sprach mit ihm über seine Erlebnisse.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_warendorf/telgte/1065370_sinnvoll_und_wichtig.html" target="_blank">weiter zum Interview auf der Homepage der Westfälischen Nachrichten</a></p>
<br />Veröffentlicht in Westfälische Nachrichten  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/785/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=785&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>MenschenrechtsbeobachterIn werden?!</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/05/24/menschenrechtsbeobachterin-werden/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 00:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[IPON sucht laufend Interessierte, die sich in den Philippinen für Menschenrechte stark machen wollen. Ihr müsst nicht Jura oder Konfliktforschung studiert haben, um mitarbeiten zu können. Auf den Vorbereitungsseminaren könnt ihr schauen, ob das Projekt zu euch passt und ihr zum Projekt. Ein Flyer findet sich auf der Seite &#8222;Über das Projekt&#8222;. Veröffentlicht in Tagebuch<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=779&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IPON sucht laufend Interessierte, die sich in den Philippinen für Menschenrechte stark machen wollen. Ihr müsst nicht Jura oder Konfliktforschung studiert haben, um mitarbeiten zu können. Auf den Vorbereitungsseminaren könnt ihr schauen, ob das Projekt zu euch passt und ihr zum Projekt.</p>
<p>Ein Flyer findet sich auf der Seite &#8222;<a href="http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/about/" target="_self">Über das Projekt</a>&#8222;.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/779/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=779&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Piratenschuh von Nilantangan</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/05/08/der-piratenschuh-von-nilantangan/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 16:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Warten - Wie ist das mit der Zeit, die verstreicht, im Gehen, im Sitzen, im Wirken und Schaffen? Du wartest. Eine Stunde. Zwei Stunden. Drei Stunden. Und zehn Minuten. Du lernst, still zu sitzen und an nichts zu denken. An nichts, an wirklich gar nichts! Du starrst. Manchmal wird dein Blick abgelenkt durch einen hüpfenden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=738&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warten -</p>
<p>Wie ist das mit der Zeit, die verstreicht, im Gehen, im Sitzen, im Wirken und Schaffen? Du wartest. Eine Stunde. Zwei Stunden. Drei Stunden. Und zehn Minuten. Du lernst, still zu sitzen und an nichts zu denken. An nichts, an wirklich gar nichts! Du starrst. Manchmal wird dein Blick abgelenkt durch einen hüpfenden Ball oder durch ein lang gezogenes &#8222;Ballluuuuuuuuut&#8220;. Dann schläfst du ein und erwachst wieder. Jemand gibt dir zu verstehen, dass ihr an der falschen Stelle gewartet habt. Eine Straße, die ins Dorf hineinführt, ist gesperrt, der Bus nimmt einen anderen Weg als gewohnt.</p>
<div id="attachment_747" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/warten-auf-den-bus.jpg"><img class="size-full wp-image-747" title="Warten auf den Bus" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/warten-auf-den-bus.jpg?w=500&#038;h=374" alt="Warten auf den Bus" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Sue und Aris in Mulanay. Warten auf den Bus nach Aurora. Die Bühne neben dem Basketballplatz gibt uns Schutz vor dem Dauerregen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Aufstehen, Rucksack aufsetzen und rennen. Denn, um die Ecke gebogen, dort vorn steht bereits der Bus nach Aurora.</p>
<p>Die Busfahrt ist ein wahres Abenteuer. Der Ausbau der Straße, zum Teil finanziert aus den restlichen Geldern des deutschen Projekts in Bondoc,  lässt die Köpfe und Glieder der Mitfahrenden wackeln und tanzen. Sven steht schwer bepackt im Gang des Fahrzeugs, nahezu angeschmiegt an die kleinen philippinischen Menschen. Ina hat einen Sitzplan neben einer Philippina zugewiesen bekommen. Das Buspersonal, bestehend aus Fahrer, Abkassierer und meist einem weiteren Mann, kümmert sich neben dem Fahren und Abkassieren auch um die Verteilung der Sitzplätze. Manchmal gibt es auch Busfahrer, die während des Fahrens Textnachrichten an ihre Passagierinnen senden, wie es mir einmal auf einer Fahrt von Manila nach Lucena ergangen ist. Alle halbe Stunde klingelte mein Mobiltelefon. &#8222;Noch 30 min bis Lucena. Du solltest noch was essen, bevor du weiter nach Mulanay fährst.&#8220; oder &#8222;Es ist Stau wegen Tod.&#8220; Während in Deutschland alle die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn jemand während des Fahrens telefoniert, lenken die Busfahrer hierzulande das große Gefährt über Huckel und um Hunde herum, hupen spielende und verträumte Kinder von der Straße und schreiben nebenher Textnachrichten. Die Unbeschwertheit, die auch noch ohne Schäden funktioniert&#8230;</p>
<p>Und während ich mich, neben unserem Übersetzer Aris und rechts vom Busfahrer und dem Schaltknüppel auf dem Boden sitzend, versuche, zu entspannen, fängt es an, zu regnen. Mein entspannter Atem stockt, als eine Ente flinken Fußes direkt vor dem Bus von links nach rechts rennt. Ich schreie erschrocken auf und schlage die Hand vor den Mund. Die Ente ist weg. Liegt sie unter dem Bus, der Straße eben und Blut vergossen? Die umsitzenden Männer lachen. Aris beruhigt mich. Nichts passiert, alles kein Problem. Die Fahrt nimmt ihren Verlauf durch den erfrischenden Regen.</p>
<p>Regen bedeutet auf dem Land, wo es noch keine vollständig geteerten Straßen gibt, dass die Fahrbahn schlammig und schwer passierbar wird. Der Bus bleibt an einem Hügel bergauf stecken, nachdem sich die Räder in den Straßenschlamm gewühlt haben. Ein paar der Fahrgäste, so auch Sven und Aris, steigen aus und laufen den Berg hinauf. Der Bus quält sich bergauf. Nach wenigen Augenblicken geht es gemütlich wackelnd mit allen an Bord weiter.</p>
<p>Ab und an füllt einer der Begleitmänner Wasser zur Kühlung des Motors auf. Einmal vergisst er es &#8211; schon qualmt es aus der Einrichtung, in der das Lenkrad installiert ist. Aris und ich sitzen für kurze Zeit in einem leichten Nebel, es riecht verbrannt. Kurze Zeit darauf, der Bus bleibt am Straßenrand stehen, schnappt sich ein Mann ein Werkzeug, das die ganze Zeit zu meinen Füßen gelegen hatte, und werkelt damit am Bus herum. Ist wohl etwas kaputt gegangen während der Fahrt? Das hatte ich gar nicht mitbekommen, so laut wie der Regen geplatscht hatte. Die Reparatur scheint aber nicht kompliziert gewesen zu sein, denn nach einigen Minuten setzt sich der Bus wieder in Bewegung.</p>
<p>In Aurora steigen wir in einen Jeepney um, der voller nicht hätte sein können. Auf dem Dach und sogar auf dem Fahrersitz neben dem Fahrer sitzen Menschen zusammen gedrängt, reden und schlafen. Eine unserer KMBP-Bäuerinnen sitzt mit uns im Jeepney. Wir verabreden uns für den nächsten Tag in Nilantangan. Denn in Nilantangan wird Fiesta gefeiert!</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/fiesta.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-748" title="Fiesta" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/fiesta.jpg?w=500&#038;h=374" alt="Fiesta" width="500" height="374" /></a></p>
<p>An der Endstation des Jeepneys steigen Sven, Ina, Aris und ich aus. Wir setzen unseren Weg zu Fuß fort. Erste Hürde: <strong>Der Matsch</strong>.</p>
<p>Der Regen hat den Boden mit Wasser geschwängert. Der lehmig sandige Boden ist zu einer zentimeterdicken Rutschbahn geworden. Barfuß stapfen wir durch den Matsch, der sich nicht verbieten lässt, an den Füßen Halt zu machen. Es spritzt in alle Richtungen. Auf unserem Weg nach Nilantangan kommen uns mehrere Menschen entgegen, die ebenfalls barfuß ihren Weg suchen. Sie lachen, als sie uns entdecken. &#8222;Weiße&#8220; Beine in braunem Matsch. Ja, das mag urkomisch aussehen. Und in eben einer solchen urkomischen Sekunde rutscht Ina aus &#8211; und landet im Matsch. Nun ist sie nicht mehr &#8222;weiß&#8220;, sondern braun.</p>
<p>Zweite Hürde: <strong>Der Stacheldraht</strong>.</p>
<p>Der Stacheldraht ist ein Symbol für die Geschichte des Dorfes, das idyllisch am Meer gelegen ist. Der Grund und Boden liegt im Privatbesitz des Großgrundbesitzers Matias, der durch die Landverteilung unter den Spaniern den Besitz sein Eigen nennen darf. Auf diesem Grund leben Bauernfamilien, u.a. Mitglieder der KMBP, die das Land seit Jahren bewirtschaften. Aufgrund der Landreform und der lauter werdenden Stimmen der Bauern und Bäuerinnen, die sich für ihre Rechte einsetzen wollten, gab es für die KMBPlerInnen unangenehme Reaktionen seitens des Landlords.</p>
<p>Seit dem Jahr 2005 ist das Dorf Nilantangan durch einen Stacheldrahtzaun eingezäunt. Im gleichen Jahr wurde auch der Zugang vom Meer in das Dorf durch einen Zaun versperrt. Diesen aber haben die Bewohnenden eingerissen. Es gab Zeiten, in denen die KMBPlerInnen das Dorf gar nicht, nur mit Erlaubnis der bewaffneten Helfer von Matias oder nur über das Meer erreichen konnten. Die Bauern befinden sich in einem Ernteteilungssystem, das ihnen 30% der Ernte zuspricht. Die Lage der KMBPlerInnen ist nicht leicht, wie IPON immer wieder in Interviews mit den Betroffenen erfährt.</p>
<p>Die einzige Einkommensquelle für viele ist getrockneter Fisch. Matias verbietet vielen von ihnen, Gemüse anzubauen oder Schweine zu halten. Viele Familien schicken deshalb ihre Kinder nach Manila, um dort nach Arbeit zu suchen.</p>
<p>Aber da gibt es noch den Roland. Roland Zano, ein ehemaliger Landarbeiter für Matias, kämpft seit Jahren auf Seiten der KMBPlerInnen für die Rechte der Bauernfamilien. Seit April ist er Electricity Director, ein politisches Amt, das sich für Elektrizität einsetzt. Denn laut international anerkannten Entwicklungszielen (Millenium Development Goals) soll es bis zum Jahr 2010 in allen Gemeinden Bondocs Elektrizität geben. Dafür setzt sich Roland Zano ein. Er hat es nicht leicht gehabt im Vorfeld der Wahl, erzählt er IPON. Man wolle ihn nicht in einem solchen politischen Amt. Das würden sonst nur Menschen aus höheren Schichten machen, Lehrer und Anwälte. Dennoch wolle er den Menschen dort zeigen, dass auch ein Kokosnussbauer ein solches Amt gewissenhaft ausüben kann. Auf diesem Wege könne er anderen KMBPlerInnen Mut machen, sich ebenfalls für ein solches Amt zu bewerben und damit Einfluss auf die Politik Bondocs zu nehmen.</p>
<div id="attachment_749" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/ein-tanz-mit-roland-zano.jpg"><img class="size-full wp-image-749" title="Ein Tanz mit Roland Zano" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/ein-tanz-mit-roland-zano.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Ein Tanz mit Roland Zano" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Roland Zano bittet zum Tanz. Im Hintergrund tanzt Ina mit Nanay Linda. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Roland Zano ist jetzt ein Freund von allen, vom Bürgermeister, vom Militär, von der Polizei und von den Helfern des Großgrundbesitzers. Seine Freundschaft zu den Verbündeten innerhalb der KMBP hat dadurch noch nicht gelitten. Die Bauern und Bäuerinnen vertrauen ihm. Für sie besteht durch das Amt Roland Zanos Hoffnung auf ein bisschen Frieden innerhalb Nilantangans.</p>
<p>Ein erster Erfolg ist sichtbar: Die Nilantanganer können in diesem Jahr endlich wieder Fiesta feiern, betont Roland Zano. In den letzten Jahren wurde ihnen dieses Fest von Matias verboten.</p>
<p>Und IPON mittendrin!</p>
<p>Tagsüber erkunden wir das Dorf und besuchen Yoly (von Yoly wurde einst in diesem Blog berichtet). Es geht ihm besser, erfahren wir. Allerdings hat er noch immer Angst vor den Goons, die sich in Nilantangan tummeln. Auch wenn er sich durch Roland Zanos Präsenz etwas sicherer fühlt. Als Umweltwissenschaftlerin spitzen sich meine Ohren in jenem Moment, in dem Yoly etwas vom Umweltministerium erzählt. Dieses hätte ihm verboten, Holzkohle herzustellen. Das Herstellen von Holzkohle war bisher Yolys einzige Einkommensquelle. Aufgrund des Verlustes seiner Hand kann er nur eingeschränkt Arbeiten ausführen. Nun lebt er wieder in Nilantangan und das ohne Tätigkeit, die ein Einkommen erzielen kann.</p>
<div id="attachment_771" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/dscf1121.jpg"><img class="size-full wp-image-771" title="DSCF1121" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/dscf1121.jpg?w=500&#038;h=666" alt="DSCF1121" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Carabao schleckt meine bunte Hose ab - was ist es, was es lockt? Die Farbe? Der Geschmack? Es ist einer der wenigen Momente, in denen es nicht regnet. IPON macht einen Spaziergang durch das Dorf. Wir besuchen Yoly und werden von einer Familie zum Essen eingeladen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_772" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/dscf1115.jpg"><img class="size-full wp-image-772" title="DSCF1115" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/dscf1115.jpg?w=500&#038;h=375" alt="DSCF1115" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Wir wollen nur entspannen, scheinen Ina und Sven zu sagen. Nichts da! Ihr werdet belagert. Sie werden belagert. Kaum eine Minute vergeht, in der wir nicht beobachtet werden, sei es von Kindern oder von älteren Bewohnenden.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Wir werden von einer Familie zum Essen eingeladen. Es gibt &#8211; Schweinefleisch. Frisch geschlachtet. Und, was soll ich sagen, wie soll ich`s erklären: Ich habe gesehen und gehört, wie es geschlachtet wurde. Ganz freiwillig bin ich zum Ort des Geschehens geschlichen und habe beobachtet, wie es funktioniert. &#8222;San, do you want to see?&#8220;, fragt mich Aris. Klar will ich das sehen. Oder doch nicht, murmele ich leise. In diesem Moment hat das Schwein, etwa vierzig Zentimeter Schulterhöhe, schon einen Schlag mit dem Hammer auf den Kopf bekommen. Es taumelt zwischen den Männern, die es fesseln, umher, fällt zu Boden, rafft sich wieder auf und quiekt. Die Angst, die es verspürt, ist ihm nicht aus den Augen zu wischen.</p>
<p>Dann greifen die Männer die Beine und heben es auf einen Tisch. Was passiert jetzt?, frage ich Aris. &#8222;Watch it. You will see.&#8220;, antwortet er mir und zeigt mit dem Finger auf das Schwein. Es quiekt. Die Männer umringen den Tisch, auf dem es zappelt, und halten die gefesselten Beine fest. Einer der Umstehenden greift ein Messer und schlitzt ihm die Kehle auf. Ein anderer rennt im gleichen Moment zu einem Eimer, der in der Ecke kullert, und hält diesen unter die Kehle des Schweins. Blut tropft aus ihm heraus und platscht in den Eimer und auf den Boden, der innerhalb weniger Sekunden rot gefärbt wird.  Das Schwein zuckt, streckt alle Glieder von sich und stößt die Männer zur Seite, die sich schnell wieder berappeln und es festhalten. Es quiekt laut, so laut, dass es mir die Tränen in die Augen schießt. Aber ich bleibe stehen. Sven schaut ebenfalls zu. Ina hat sich im Haus verkrochen. Sie will das nicht sehen, meint sie.</p>
<p>Ich beobachte das Schwein und in Gedanken murmele ich Dankesgebete. Es ist ein Puzzleteil, das mir immer gefehlt hat. Das ein Mensch nie bekommt, wenn er abgepacktes Kühlfleisch aus dem Supermarkt kauft. Auf der Verpackung steht &#8222;Schweinefleisch&#8220;, aha, Fleisch vom Schwein also, sieht tot aus, schmeckt gut, mit roter Soße und Kräutern darauf.</p>
<p>Das Schwein, das da vor mir liegt und die letzten Töne aus seiner Kehle schreit, während die anderen Töne im Fluss des roten Blutes zu Boden tropfen, das schließt den Kreislauf in mir. Den Kreislauf des Lebens?! Ja, lasst uns streiten, durch was das Leben dieses Schweines bestimmt wurde und lasst uns streiten, ob dieses Schwein sterben musste. Aber lasst uns in dieser Diskussion nicht vergessen, welche Menschen dieses Schwein geschlachtet haben und welche Menschen dieses Schwein essen müssen, um nicht zu verhungern. Lasst uns das in all den Tierrechtsdebatten, die wir in unseren Ledersesseln oder auf dem Rücken zerdrückter Ameisen führen, bitte nicht vergessen.</p>
<p>Ich esse nichts vom Schwein. Obwohl es meiner Philosophie entsprechen würde, das Fleisch mit Genuss zu essen, sitzt mir der Schrei vom Morgen noch tief in den Knochen. Ina stellt jedoch fest, dass es gar nicht das Schwein vom Morgen sein kann, weil die Männer noch dabei sind, es zu zerhacken. Es muss ein anderes sein. Gut. Ich kann nichts davon essen.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/andere-funde.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-757" title="andere funde" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/andere-funde.jpg?w=500&#038;h=375" alt="andere funde" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/sand.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-760" title="sand" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/sand.jpg?w=500&#038;h=375" alt="sand" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Später am Tag mache ich einen Spaziergang am Strand und werde promt von vier Mädchen umringt. Wir sammeln Muscheln für Joboy, einen der Community Organizer. Er hat mir erzählt, dass er das Dorf vermisst. Er kann nicht mehr dorthin, weil er Anzeigen wegen unbefugten Betretens bekommen hat und deshalb vor Gericht muss. Ich werde ihm etwas von Nilantangan mitbringen, um ihm zu zeigen, dass das Dorf noch existiert.</p>
<div id="attachment_756" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/unsere-funde.jpg"><img class="size-full wp-image-756" title="Unsere Funde" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/unsere-funde.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Unsere Funde" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Sue mit zwei der kleinen Frauen, die beim Suchen halfen. Unsere Ausbeute war am Ende kaum noch mit den Händen zu tragen. Ein paar wenige Muscheln sammelte ich für Joboy heraus. Der Schuh, der blieb dort. Vor lauter Eile, denn wir mussten zum Boot rennen, vergaß ich ihn bei Roland Zano. Nun wird ihn ein anderer Pirat tragen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Die Mädchen helfen mir, etwas Passendes zu finden. Und auf unserer Suche nach den Schönheiten, die das Meer herangespült hat, finden wir einen Schuh. Den ziehe ich mir begeistert an &#8211; es gibt nichts Schöneres als einen Schuh, um freiluftig Theater zu spielen. Die Kinder lachen und rennen um mich herum.  Piratin Sue, mit nur noch einem Schuh, auf der Suche nach dem verlorenen Dorf und auf Mission, um das Herz des einsamen Prinzen zu retten. Auf der Abenteuertour mussten wir dann so einiges entdecken, unter anderem eine verweste Hundeleiche am Strand.</p>
<div id="attachment_758" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/die-alte-frau-und-das-meer.jpg"><img class="size-full wp-image-758" title="Die alte Frau und das Meer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/die-alte-frau-und-das-meer.jpg?w=500" alt="Die alte Frau und das Meer"   /></a><p class="wp-caption-text">Eine alte Frau, die am Strand Nilantangans entlang spaziert. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Am Abend wird eine Mutter- und eine Kinderkönigin gekrönt. Kleine Mädchen betreten in Kleidern und kleine Jungs in Anzügen die Bühne, werden auf prunkene Holzstühle gesetzt (die man aus Roland Zanos Haus herbeigetragen hat) und starren unlustig in die Menge. Eines der Mädchen kann kaum laufen, so klein ist sie. Sven, Ina und ich sind entrüstet. &#8222;Jetzt fällt mir wieder ein, was ich an der US-amerikanischen Kultur schon damals nicht mochte.&#8220;, stönt Ina und erinnert sich an ihren USA-Aufenthalt vor elf Jahren. Ja, die AmerikanerInnen haben hier ihre Spuren deutlich hinterlassen.</p>
<p>Nachdem die Kinder von ihrer Zeremonie erlassen werden, wird Musik zum Tanzen gespielt. Und IPON betritt im Mondschein die Tanzfläche.</p>
<div id="attachment_764" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/ipon-tisch.jpg"><img class="size-full wp-image-764" title="IPON Tisch" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/ipon-tisch.jpg?w=500&#038;h=374" alt="IPON Tisch" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nacht der Krönungen. IPON hat einen eigenen Tisch bekommen. Auf Matador hat an diesem Abend keiner von uns Lust. Von links nach rechts: Roland Zano, Sven, Sue und Aris. </p></div>
<div id="attachment_765" class="wp-caption alignleft" style="width: 195px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/ein-tanz-mit-nanay-linda.jpg"><img class="size-medium wp-image-765" title="Ein Tanz mit Nanay Linda" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/ein-tanz-mit-nanay-linda.jpg?w=185&#038;h=244" alt="Ein Tanz mit Nanay Linda" width="185" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Ina und Nanay Linda beim Tanzen.</p></div>
<div id="attachment_766" class="wp-caption alignright" style="width: 236px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/was-passiert-mit-mir.jpg"><img class="size-medium wp-image-766" title="Was passiert mit mir" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/was-passiert-mit-mir.jpg?w=226&#038;h=169" alt="Was passiert mit mir" width="226" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Mit der Königinnenschleife. Ich habe mich bereit erklärt, der Baby-Königin die Schleife umzubinden. Schnell auf die Bühne und mit der Nadel an das Kleid gesteckt. Das Kind, dem ich die Schleife anstecke, schaut grimmig. Keine von uns beiden fühlt sich vermutlich in diesem Augenblick wohl.</p></div>
<p>Danke, Nilantangan. Trotz deiner schwierigen Lage schenkst du lachende Gesichter, spielende Kinder, schwimmende Fische und Herzlichkeit. Wenn du nur bereit wärst, deine eigene Kultur zuzulassen, sie auszuleben und das zu nutzen, was du in deinen eigenen Händen <em>hälst </em>- und nicht, was dir ein schelmisch grinsender Amerikaner in die Hände <em>legt</em>. Und dann ist da noch der Landbesitzer&#8230;</p>
<div id="attachment_768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/dscf1117.jpg"><img class="size-full wp-image-768" title="DSCF1117" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/dscf1117.jpg?w=500&#038;h=375" alt="DSCF1117" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ina, Sue und Sven in Roland Zanos Haus.</p></div>
<p style="text-align:justify;">Der nächste Morgen und die vorerst letzten Augenblicke in Nilantangan führen uns über das Meer, zurück nach Aurora. Wir werden in einem Fischerboot durch die Wellen getrieben. Während der Fahrt vergleichen die Einheimischen Svens Hautfarbe mit der ihren. Es sind gewohnte Szenen, denen wir uns hierzulande öfter ausgeliefert sehen. Eine halbe Stunde später erreichen wir Land.</p>
<p style="text-align:justify;">Wir begleiten die KMBPlerInnen aus Nilantangan zu einem Gerichtsverfahren. Sie wurden angezeigt wegen unbefugten Betretens &#8222;ihres&#8220; Landes. Ein Zeuge wird vernommen. Ich erkenne ihn wieder. Er ist einer der Goons von Matias, denen David und ich während der Ernteaktion in Casay Ende März begegnet waren. Entscheidungen, die von Relevanz wären, werden während der Verhandlung nicht getroffen. Es wird eine nächste Anhörung geben, in einem Monat. Dann werden wir wiederkommen.</p>
<p style="text-align:justify;">Unser Weg führt uns weiter, vorbei an Casay. In Casay treffen Ina, Aris und ich Nanay Aida, die die Ernteaktion im März geleitet hat. Wir erfahren, dass die KMBPlerInnen in die alten Strukturen des Ernteverteilungssystems zurückfallen werden. Das heißt, 30% bleibt ihnen, 70% geht an Matias. Es ist der gleiche Großgrundbesitzer, der auch in Nilantangan Land besitzt, und es ist eine ähnliche Situation.</p>
<p style="text-align:justify;">Nanay Aida wirkt während des Gesprächs verzweifelt und dennoch sichtlich entschieden. Die KMBPlerInnen haben sich zu dem System bekannt, aus Angst vor Anzeigen und vor Vertreibung. So ist im Geiste der Bauernfamilien ein ungerechtes Erntesystem besser, als vom Land vertrieben zu werden. Nanay Aida übergibt uns zum Abschied einen Brief, der an alle gerichtet ist, die ihr geholfen haben. Die Zeilen sprechen traurig stimmende Worte. &#8222;Danke an alle, die uns helfen. Aber vergeudet eure Zeit nicht länger.&#8220;, schreibt Nanay Aida.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit dem Brief im Rucksack und einer Erkältung in den Gliedern lege ich mich vor der Hütte Nanay Lindas in die Hängematte. Ina, Aris und ich warten auf den Jeepney, der uns wieder nach Aurora bringen wird. Von dort aus werden wir den Bus nach Mulanay nehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wie das so ist mit dem Warten -</p>
<p style="text-align:justify;">Die Zeit verstreicht, du liegst in der Hängematte. Dann schläfst du ein und erwachst wieder. Und du realisierst, dass du glücklich bist, obwohl so viel um dich herum geschehen ist, was dich traurig macht. Was ist es, das dir Kraft schenkt?</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/haus.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-774" title="haus" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/haus.jpg?w=500&#038;h=289" alt="haus" width="500" height="289" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/in-der-haengematte.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-773" title="In der Haengematte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/in-der-haengematte.jpg?w=500&#038;h=284" alt="In der Haengematte" width="500" height="284" /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/738/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=738&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">Warten auf den Bus</media:title>
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			<media:title type="html">Fiesta</media:title>
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			<media:title type="html">Ein Tanz mit Roland Zano</media:title>
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			<media:title type="html">DSCF1121</media:title>
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			<media:title type="html">DSCF1115</media:title>
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			<media:title type="html">andere funde</media:title>
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			<media:title type="html">sand</media:title>
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			<media:title type="html">Unsere Funde</media:title>
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			<media:title type="html">Die alte Frau und das Meer</media:title>
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			<media:title type="html">IPON Tisch</media:title>
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			<media:title type="html">Ein Tanz mit Nanay Linda</media:title>
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			<media:title type="html">Was passiert mit mir</media:title>
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			<media:title type="html">DSCF1117</media:title>
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			<media:title type="html">haus</media:title>
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			<media:title type="html">In der Haengematte</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Artikel über Ernteaktion bei indymedia.org erschienen</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/05/07/artikel-uber-ernteaktion-bei-indymediaorg-erschienen/</link>
		<comments>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/05/07/artikel-uber-ernteaktion-bei-indymediaorg-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 14:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer, zusammenfassender  Bericht über die Ernteaktion in Casay (auf diesem Blog wurde davon berichtet) wurde auf indymedia veröffentlicht. Er ist hier zu lesen. Veröffentlicht in Online-Veröffentlichungen<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=735&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer, zusammenfassender  Bericht über die Ernteaktion in Casay (auf diesem Blog wurde davon berichtet) wurde auf indymedia veröffentlicht. Er ist <a title="Casay" href="http://de.indymedia.org/2009/05/249365.shtml" target="_blank">hier </a>zu lesen.</p>
<br />Veröffentlicht in Online-Veröffentlichungen  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/735/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=735&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Artikel in &#8222;draußen!&#8220;</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/05/02/artikel-in-drausen/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 03:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Philippinen, das Land der 7107 Inseln, hat nicht nur zahlreiche Traumstrände zu bieten, dort gibt es auch kämpfende Bäuerinnen und Bauern, brutale Großgrundbesitzer und immer wieder gravierende Menschenrechtsverletzungen. David Werdermann aus Telgte, der seit Anfang des Jahres Menschenrechtsbeobachter auf den Philippinen ist, berichtet von dort. &#8230; Der ganze Artikel erschien in der April-Ausgabe des [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=732&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Die Philippinen, das Land der 7107 Inseln, hat nicht nur zahlreiche Traumstrände zu bieten, dort gibt es auch kämpfende Bäuerinnen und Bauern, brutale Großgrundbesitzer und immer wieder gravierende Menschenrechtsverletzungen. David Werdermann aus Telgte, der seit Anfang des Jahres Menschenrechtsbeobachter auf den Philippinen ist, berichtet von dort.</p>
<p style="margin-bottom:0;">&#8230;</p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Der ganze Artikel erschien in der April-Ausgabe des Münsteraner Straßenmagazins &#8222;draußen!&#8220; und steht <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/05/draussen.pdf">hier</a> als PDF zum Download bereit.</p>
<br />Veröffentlicht in Presse  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/732/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=732&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wenn der Fluss nicht selbst versiegt&#8230;</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/04/30/wenn-der-fluss-nicht-selbst-versiegt/</link>
		<comments>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/04/30/wenn-der-fluss-nicht-selbst-versiegt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 07:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[An einem Morgen, 8.30 Uhr. Protestcamp der KMBPlerInnen vor dem Agrarreformministerium in Manila. IPON begleitet eine von QUARDDS geplante Aktion, filmt, fotografiert, analysiert. Es gibt während der Protestaktion keine Menschenrechtsverletzungen, dafür aber umso mehr Momente, in denen ich meine Blicke besorgt auf die Bauern, Bäuerinnen und auf die Community Organizer richte. Denn: Sie legen mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=691&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einem Morgen, 8.30 Uhr. Protestcamp der KMBPlerInnen vor dem Agrarreformministerium in Manila. IPON begleitet eine von QUARDDS geplante Aktion, filmt, fotografiert, analysiert. Es gibt während der Protestaktion keine Menschenrechtsverletzungen, dafür aber umso mehr Momente, in denen ich meine Blicke besorgt auf die Bauern, Bäuerinnen und auf die Community Organizer richte. Denn: Sie legen mit 20 Protestierenden für eine kurze Weile den kompletten Verkehr des Quezon Circles (siehe Artikel &#8222;Durchatmen? Nein!&#8220;) lahm. Eine nicht ganz ungefährliche Aktion&#8230;</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-025.jpg"><img class="size-full wp-image-711 alignleft" title="picture-025" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-025.jpg?w=500" alt="picture-025"   /></a>Eine lebensgroße Puppe ist an jenem Morgen die Hauptfigur des Geschehens. Diese Puppe stellt den Sprecher des House of Representatives (der philippinische Congress) dar. Nograles, so der Name des Politikers, hat bei der Landlosenbewegung aufgrund seiner Amtshandlungen viel Unmut ausgelöst. Dem Unmut soll an diesem Morgen Ausdruck verliehen werden. Noch lacht Herr Nograles lebensecht und mannsgroß.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/beobachtung-vom-strassenrand.jpg"><img class="size-full wp-image-710 alignright" title="beobachtung-vom-strassenrand" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/beobachtung-vom-strassenrand.jpg?w=500" alt="beobachtung-vom-strassenrand"   /></a></p>
<p style="text-align:left;">IPON beobachtet aus einiger Entfernung das Geschehen. Noch ahnt keiner von uns, was genau die KMBPlerInnen vor haben und welche Auswirkungen das haben wird. Klar, sie haben uns erklärt, sie wollen Nograles anzünden und den Zirkelverkehr aufhalten, aber wie soll das funktionieren &#8211; mit 20 Leuten?</p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm</span></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:center;">
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-041.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-709" title="picture-041" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-041.jpg?w=500" alt="picture-041"   /></a>Die Kokosnussschalen werden präpariert. Dann geht alles ganz schnell: Während am Straßenrand ein paar der Bauern Kokosnussschalen und Petroleum bereitstellen, rennen zwei KMBPler auf die Straßenüberführung und lassen die Nogralespuppe Stück für Stück herunter. Zur gleichen Zeit stürmen die restlichen Protestler die mehrspurige Fahrbahn und versperren den Fahrzeugen den Weg zur Weiterfahrt.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/anbringen-des-politikerdummys.jpg"><img class="size-full wp-image-708 alignright" title="anbringen-des-politikerdummys" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/anbringen-des-politikerdummys.jpg?w=500" alt="anbringen-des-politikerdummys"   /></a></p>
<p>Zwischen den KMBPlerInnen und den Fahrzeugen ist nur ein geringer Abstand, der von Sekunde zu Sekunde geringer wird. Eine Kette aus Armen gibt den Protestlern Halt und Motivation, um standzuhalten.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm</span></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/aufgehaltener-verkehr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-707" title="aufgehaltener-verkehr" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/aufgehaltener-verkehr.jpg?w=500&#038;h=374" alt="aufgehaltener-verkehr" width="500" height="374" /></a></p>
<p>Da der Verkehr zum Stehen gekommen ist, rennen einige der KMBPlerInnen auf die gähnend leere Fahrbahn, um die Kokosnussschalen anzuzünden. Lichterloh brennen die Schalen und verbreiten einen Duft, der mich an Bondoc erinnert. In Bondoc riecht es immer nach schwelenden Kokosnussschalen, die zu Holzkohle verarbeitet werden. Der Duft meiner Philippinen! Für einen Moment verbreitet sich dieser Duft und lässt nicht mehr an Autoabgase denken. Zwei Bäuerinnen spannen ein Banner auf, auf dem in großen Buchstaben KATARUNGAN steht, ein politisches Netzwerk, zu dem die KMBP gehört.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-045.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-706" title="Die Flamme wächst" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-045.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Die Flamme wächst" width="500" height="375" /></a>Die Presse ist auch zugegen. Die Aktion soll am Abend im öffentlichen Fernsehen übertragen werden. Wurde sie dann auch. Wer mag, kann <a title="Protest" href="http://www.gmanews.tv/video/40034/QTV-Group-holds-protest-rally-vs-Speaker-Nograles" target="_blank">hier bewegte Bilder sehen und protestierende Stimmen hören (auf Tagalog).</a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/medienberichterstattung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-705" title="medienberichterstattung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/medienberichterstattung.jpg?w=500&#038;h=374" alt="medienberichterstattung" width="500" height="374" /></a>Während Puppe Nograles an einer Leine von der Brücke herunter baumelt und die Flammen drohen, ihn aufzufressen, staut sich der Verkehr immer mehr. Ina ist auf die Brücke gerannt und macht von dort aus Aufnahmen des Verkehrs. Die Kette aus KMBPlern, die für das Verkehrschaos verantwortlich ist, wird zusehends zurückgedrängt. Das Hupen wird lauter. Die Schreie der protestierenden Bauern und Bäuerinnen verhallen in der Geräuschkulisse, die von den ungeduldig wartenden Autofahrenden ausgeht.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/auflosen-des-verkehrschaos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-704" title="Verkehrschaos" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/auflosen-des-verkehrschaos.jpg?w=500&#038;h=374" alt="Verkehrschaos" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/verkehrschaos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-703" title="verkehrschaos" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/verkehrschaos.jpg?w=500&#038;h=374" alt="verkehrschaos" width="500" height="374" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-054.jpg"><img class="size-full wp-image-702 aligncenter" title="picture-054" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-054.jpg?w=500" alt="picture-054"   /></a><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmm</span></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-050.jpg"><img class="size-full wp-image-701 aligncenter" title="picture-050" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-050.jpg?w=500" alt="picture-050"   /></a><span style="color:#ffffff;"><br />
</span></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/dokumentation-des-protests.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-700" title="dokumentation-des-protests" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/dokumentation-des-protests.jpg?w=500" alt="dokumentation-des-protests"   /></a>Die Kette bricht. Die ersten Fahrzeuge zwängen sich durch die Protestler. In der Mitte der Fahrbahn lodert noch immer das Feuer, in das Nograles` Kopf mittlerweile eingetaucht ist. Die KMBPlerInnen, die um das Feuer herum stehen, bleiben weiterhin standhaft und rufen lauthals ihre Forderungen aus.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-044.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-699" title="picture-044" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-044.jpg?w=500&#038;h=375" alt="picture-044" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/fortgesetzte-protestaktion-bei-durchbrochener-strassensperre.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-698" title="fortgesetzte-protestaktion-bei-durchbrochener-strassensperre" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/fortgesetzte-protestaktion-bei-durchbrochener-strassensperre.jpg?w=500&#038;h=374" alt="fortgesetzte-protestaktion-bei-durchbrochener-strassensperre" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-065.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-697" title="picture-065" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-065.jpg?w=500&#038;h=375" alt="picture-065" width="500" height="375" /></a>Der Verkehr läuft wieder. Fast normal und in den Fluss integriert scheint es, dass inmitten der Fahrbahn ein paar Menschen stehen und ein Feuer bewachen. Das Hupen der Fahrzeuge versiegt, sie nehmen ihren gewohnten Fluss wieder auf. Niemand versucht, in die Mitte der Fahrbahn zu brechen. Stattdessen schlängeln sich Busse und andere Vehikel um die KMBPlerInnen herum. Die Forderungen der Bauern und Bäuerinnen sind nicht mehr zu verstehen. Der Duft der brennenden Kokosnussschalen ist nur noch eine bloße Erinnerung. Autoabgase und ein leichter Nebel, teils aus Smog, teils aus dem Qualm des Feuers, reichern die Luft an und holen mich zurück auf den Boden des Manilas, das so anstrengend ist. Ein Blick auf die Nogralespuppe verrät mir, dass die Protestaktion ein Ende nimmt. Der Stoff des Hemdes ist zu Asche geworden und verschwindet im Orange des Feuers. Nach und nach kommt das Innere der Puppe zum Vorschein:  Ein hölzernes Kreuz, das verkehrt herum an einer Schnur baumelt.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-058.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-696" title="picture-058" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-058.jpg?w=500" alt="picture-058"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-063.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-695" title="picture-063" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-063.jpg?w=500" alt="picture-063"   /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm</span></p>
<p>Was vom Nograles übrig bleibt, ist ein schwarz gefärbtes Kreuz aus Holz. Der aschene Rest der Puppe wird vom Fluss der Fahrzeuge davon getragen. Von einem Fluss, der niemals von selbst versiegt&#8230;</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-1021.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-694" title="picture-1021" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/picture-1021.jpg?w=500" alt="picture-1021"   /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/691/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=691&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Durchatmen? Nein!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 04:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sven und Ina, zwei neue Mitglieder IPONs und somit die Ablösung von Jan und David, sind auf den Philippinen angekommen. Ankommen, mit all den menschlichen Sinnen, war jedoch in dieser Zeit nicht besonders einfach. Es war heiß. Es war laut. Es war schmutzig. Genau zu jener Zeit, als Sven und Ina in Manila ankamen, erreichten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=661&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sven und Ina, zwei neue Mitglieder IPONs und somit die Ablösung von Jan und David, sind auf den Philippinen angekommen. Ankommen, mit all den menschlichen Sinnen, war jedoch in dieser Zeit nicht besonders einfach. Es war heiß. Es war laut. Es war schmutzig.</p>
<p>Genau zu jener Zeit, als Sven und Ina in Manila ankamen, erreichten auch die KMBPlerInnen von Bondoc die Großstadt. Allerdings wollten diese nicht etwa in der Stadt einkaufen oder ein Museum besuchen, sondern protestieren.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/protestcamp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-678" title="protestcamp" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/protestcamp.jpg?w=500&#038;h=374" alt="protestcamp" width="500" height="374" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/die-flaggen-im-wind.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-679" title="die-flaggen-im-wind" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/die-flaggen-im-wind.jpg?w=500&#038;h=375" alt="die-flaggen-im-wind" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Protestieren und für Land kämpfen, das heißt einerseits, sich auf dem Land gegen Waffengewalt,  Bedrohungen und Schikanierungen zur Wehr zu setzen. Das heißt andererseits aber auch, in Manila offenen Protest zu zeigen. Deshalb bauten die KMBPlerInnen mit Hilfe der Community Organizer von der Nichtregierungsorganisation QUARDDS ein Protestcamp vor dem Agrarreformministerium (DAR) auf. Weil die Gelder knapp waren, war auch das Camp dementsprechend knapp ausgestattet. Regen bedeutete dann nicht &#8211; wie hier im Dorf Mulanay &#8211; ein wahrer Segen zu sein,  sondern eine Gefahr. Das Camp wurde überflutet und die KMBPlerInnen mussten für eine Nacht umsiedeln.</p>
<p>Ein Foto kann vermutlich nicht einfangen, was es bedeutet, ein Protestcamp vor dem DAR aufzubauen und dieses für ein paar Wochen zu bewohnen. Das Camp der KMBPlerInnen befand sich direkt neben einer sechsspurigen Fahrbahn, auf der den ganzen Tag und die ganze Nacht Busse, Taxen, Jeepneys und Privatwagen fahren. Der von den KMBPlerInnen besiedelte Abschnitt der Fahrbahn ist nur ein Ausschnitt des großen Quezon Circles, eines Kreisels, der sich über Kilometer durch das Stadtviertel zieht.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/in-den-kreisel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-680" title="in-den-kreisel" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/in-den-kreisel.jpg?w=500&#038;h=375" alt="in-den-kreisel" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/kreisel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-681" title="kreisel" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/kreisel.jpg?w=500" alt="kreisel"   /></a></p>
<p>Mit der Zeichnung kann der Kreisel erklärt werden:</p>
<p>1. Ein Park mit Bäumen und Spielgruben. Hier sind sogar ein paar Vögel zu hören und es riecht nicht mehr so stark nach Abgasen. Allerdings ist der Park in seinem Design dem großen Zirkel sehr ähnlich, denn um die Mitte des Parks zieht sich kreisförmig eine Teerbahn, auf der Kinder mit Fahrrädern und trycicleähnlichen Gefährten das nachahmen, was andere Menschen ein paar Meter weiter in einem gefährlichen Fluss ausleben.</p>
<p>2. Besagter gefährlicher Fluss aus Autos, die permanent Abgase hinter sich her ziehen. Meist sechsspurig einer Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) folgend, allerdings sieht es von außen so aus, als seien es manchmal mehr und manchmal weniger Spuren zum Fahren. Überholt wird links- und rechtsspurig, es wird gehupt und gebremst und Taxen und Jeepneys halten plötzlich an, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen.</p>
<p>3. Ein Fußweg zieht sich an dem Autofluss entlang. An diesen Fußweg angeschmiegt hat sich ein Viertel von Ministerien. Unter anderem befindet sich dort das DAR, vor dem die KMBPlerInnen campieren. Zwischen ihnen und dem Autofluss liegt lediglich der Fußweg, auf dem nachts landlose Großstädter schlafen und tagsüber geschäftige Menschen spazieren und nicht so geschäftige Menschen Süßigkeiten und Zigaretten verkaufen.</p>
<div id="attachment_682" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/die-letzten-kraefte.jpg"><img class="size-full wp-image-682" title="die-letzten-kraefte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/die-letzten-kraefte.jpg?w=500&#038;h=375" alt="die-letzten-kraefte" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzten Kräfte haben sich KMBP und QUARDDS für die Besprechungen einer waghalsigen Protestaktion aufgespart. Alle wirken geschafft von der Hitze des Tages, dem Smog und dem Protestieren.</p></div>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/nachdenklicher-co.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-683" title="nachdenklicher-co" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/nachdenklicher-co.jpg?w=500" alt="nachdenklicher-co"   /></a></p>
<p>Eine KMBPlerin sagte mit feuchten Augen und zittriger Stimme, dass es für die Bauern schrecklich sei, in Manila zu leben, weil sie krank werden würden und weil sie kein Geld hätten, sich Nahrung zu kaufen. Und dennoch blieben sie dort, einige für ein paar Wochen, andere für ein paar Tage.</p>
<p>IPON blieb eine Woche und begleitete die Bauern und Bäuerinnen zu offiziellen Treffen und offenen Protestaktionen. Auch wir spürten &#8211; schon nach wenigen Tagen &#8211; deutliche Anzeichen des Smogs in unseren Gliedern.</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ipon-und-die-farmer.jpg"><img class="size-full wp-image-686" title="ipon-und-die-farmer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ipon-und-die-farmer.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ipon-und-die-farmer" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die KMBPler lesen sich Dokumente zur Landverteilung durch. Schall und Rauch? Manchmal gibt es zwar Dokumente vom DAR, die besagen, dass das Land den KMBPlern gehört. Aber gleichzeitig existieren auch andere Dokumente, die Gegenteiliges behaupten und Entscheidungen für nichtig erklären. Leider sehen viele der KMBPlerInnen diese widersprüchlichen Dokumenten erst vor Gericht, wenn sie bereits eine Anzeige wegen Kokosnussdiebstahls haben. Im Hintergrund ist die Fahrbahn des Kreisels zu sehen. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ipon-und-das-camp2.jpg"><img class="size-full wp-image-687" title="ipon-und-das-camp2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ipon-und-das-camp2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ipon-und-das-camp2" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">IPON während einer Vortragsrunde im Protestcamp. Mit Windzuwedel in der Hand (Ina) und Schreibheft (Sue), gestreift (unser Übersetzer) und mit Mütze (ein Bauer aus der Gegend Buenavistas). Links im Bild zu sehen, ist ein Plakat, das KMBPlerInnen im Gefängnis und die Forderungen der Bauernfamilien zeigt. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/661/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=661&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Menschenrechtsverletzungen statt Landreform</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/04/26/menschenrechtsverletzungen-statt-landreform/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 23:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Übergriffe, Bedrohungen, Morde und rechtliche Schikanierungen – das müssen etliche Bauern und Bäuerinnen auf der Halbinsel Bondoc in den Philippinen erleiden. Der Grund: Sie setzen sich für ihr Recht auf ein eigenes Stück Land ein. David W. versucht durch seine Mitarbeit bei der Organisation IPON durch internationale Menschenrechtsbeobachtung Sicherheit zu gewährleisten. Nachdem in der graswurzelrevolution [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=656&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">Übergriffe, Bedrohungen, Morde und rechtliche Schikanierungen – das müssen etliche Bauern und Bäuerinnen auf der Halbinsel Bondoc in den Philippinen erleiden. Der Grund: Sie setzen sich für ihr Recht auf ein eigenes Stück Land ein. David W. versucht durch seine Mitarbeit bei der Organisation IPON durch internationale Menschenrechtsbeobachtung Sicherheit zu gewährleisten. Nachdem in der graswurzelrevolution 336 bereits ein Artikel zum Thema erschienen ist, berichtet er von den Philippinen für die utopia.</p>
<p style="margin-bottom:0;"><a href="http://www.jugendzeitung.net/globalisierung-und-internationales/philippinen-menschenrechtsverletzungen-statt-landreform/" target="_blank">Mehr</a></p>
<br />Veröffentlicht in Presse  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/656/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=656&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Eine Liebesbotschaft für &#8222;meine&#8220; Jungs</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/04/10/eine-liebesbotschaft-fur-meine-jungs/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 09:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr wisst schon, Jan und David, nicht wahr? Mit der Liebe, mit den Emotionen, dem Baluuuuuuut, dem Kissen im Gesicht, den starren Blicken vorm Rechner, den roten Augen vom Gin, den Tänzen in der Mittagshitze, den Gesängen nahe am Mikro, den Sorgen um die Farmis, den Diskussionen um Hinfälligkeiten von Begriffen, dem Haareschneiden, Wäsche waschen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=652&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr wisst schon, Jan und David, nicht wahr? Mit der Liebe, mit den Emotionen, dem Baluuuuuuut, dem Kissen im Gesicht, den starren Blicken vorm Rechner, den roten Augen vom Gin, den Tänzen in der Mittagshitze, den Gesängen nahe am Mikro, den Sorgen um die Farmis, den Diskussionen um Hinfälligkeiten von Begriffen, dem Haareschneiden, Wäsche waschen, Kochen &#8211; wie das eben so ist mit dem Lebenteilen und dem Gemeinsamsein, zu dritt in dieser philippinischen Wackelwitzewelt.</p>
<p>Danke für diese tolle Zeit! Und eine gute Reise nach Hause, wo wir uns bald wiedersehen werden. Ich werde hier weitermachen. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>eure sue. mit einer dicken Träne im Gesicht. (Pah! Wer kann wohl hier besser schnipsen?!)</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/dicke-traenen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-653" title="dicke-traenen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/dicke-traenen.jpg?w=500&#038;h=375" alt="dicke-traenen" width="500" height="375" /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/652/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=652&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ernteaktion in der Gemeinde Casay</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 08:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 23. bis zum 25. März hat IPON die Abschlussphase einer Ernteaktion in der Gemeinde Casay begleitet. Die lokale KMBP-Gruppe hatte sich die Anwesenheit IPONs gewünscht, weil sie sowohl Schikanen der sog. &#8222;Goons&#8220; des Landbesitzers, als auch Menschenrechtsverletzungen durch staatliche Stellen befürchtete. Casay ist eine Gemeinde, in der der Großteil des Landes der Landbesitzerfamilie Matias [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=618&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 23. bis zum 25. März hat IPON die Abschlussphase einer Ernteaktion in der Gemeinde Casay begleitet. Die lokale KMBP-Gruppe hatte sich die Anwesenheit IPONs gewünscht, weil sie sowohl Schikanen der sog. &#8222;Goons&#8220; des Landbesitzers, als auch Menschenrechtsverletzungen durch staatliche Stellen befürchtete.</p>
<p>Casay ist eine Gemeinde, in der der Großteil des Landes der Landbesitzerfamilie Matias gehört. Die Farmis haben seit 2004 einen Vertrag, der ihnen 75% der Ernte zugesteht. Aus Angst vor den bewaffneten Helfern von Matias´ Familie (Goons) haben die Farmis den Inhalt des Vertrages jedoch nie in die Realität umgesetzt und lediglich 25% der Ernte einbehalten. Der Rest ging dauerhaft an den Landbesitzer.</p>
<p>Das sollte sich nach der Ernteaktion in diesem März ändern. Die Farmis hatten geplant, die Copra (siehe anderer Blogeintrag) nicht &#8211; wie in all den Jahren zuvor &#8211; an die Goons abzugeben, sondern diese selbst in die nächst größere Stadt zu fahren, um sie dort zu verkaufen. Freunde aus den umliegenden Dörfern waren eingeladen worden, um die Farmis vor Ort zu unterstützen. So kam ein Großteil der KMBPlerInnen an jenen Tagen zusammen, um diese Aktion durchzuführen. Ein Jeepney zum Abtransport der Ware stand bereit. VertreterInnen des Agrarreformministeriums wussten von der Aktion Bescheid und unterstützten den Plan der Farmis. So dachten wir zumindest alle. Und wenn du in den Philippinen bist und denkst, du weißt alles, dann weißt du nur, dass sich alles ändern wird.</p>
<p>Nur so viel: Die Copra wurde nicht sofort aus Casay abtransportiert. Es gab bisher noch keine Anzeige. Die Polizei reagierte auf den Ruf der Farmis und kam, um zu schützen. Die KMBP-Farmer sind wieder ein Stück näher zusammen gekommen. Und IPON hätte &#8211; so die KMBP &#8211; das Gewaltpotential der Goons gehemmt und die Farmis selbst bei der Durchführung ihrer Aktion ermutigt.</p>
<p>Drei spannende Tage für alle Beteiligten. Hier ein kurzer Rückblick.</p>
<div id="attachment_622" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/auf-der-pirsch.jpg"><img class="size-full wp-image-622" title="auf-der-pirsch" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/auf-der-pirsch.jpg?w=500&#038;h=374" alt="auf-der-pirsch" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Pirsch. Community Organizer beim Ausprobieren des kleinen deutschen Fernglases. &quot;Und, Jansept, kannst du sie sehen, die Goons?&quot; Hmm, ich glaube, er konnte nur Frauenbeine stehen und Grashalme im Wind wehen sehen. Das Fernglas zählte in diesen Tagen zu einem der wichtigsten Instrumente für die IPON-Arbeit, neben Kamera und Notizblock. Zuvor sicherten sich alle bei uns ab, ob wir auch unsere Kameras dabei hatten, um Fotos zu schießen. Nicht nur von den Goons. Da bestand noch Interesse an Familienfotos, Fotos von den Kindern, Fotos mit den Deutschen... </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_623" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/anfang.jpg"><img class="size-full wp-image-623" title="anfang" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/anfang.jpg?w=500&#038;h=375" alt="anfang" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Warten und Hoffen. In der Nähe dieses Hauses waren ein paar der Coprasäcke gelagert. Am nächsten Tag sollten sie auf den Jeepney verladen werden. In nicht weiter Entfernung regten sich die Goons und verluden einen ersten Anteil der Copra auf ihr Fahrzeug. Die Farmis rechneten damit, dass sie jeden Moment vorbeikommen und sich die Coprasäcke der Farmis nehmen würden...</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_624" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/goon.jpg"><img class="size-full wp-image-624" title="goon" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/goon.jpg?w=500&#038;h=375" alt="goon" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">...Und sie kamen. Sie waren - entgegen unserer Befürchtungen - unbewaffnet und in ihrem Äußeren keineswegs zu unterscheiden von den KMBP-Farmis. Aber es fällt selbst den Farmis oft schwer, zu unterscheiden, wer wann zu wem für wie lange gehört. Die Goons kamen also und sie wollten sich die Säcke zu eigen machen. Die KMBPlerInnen blieben hart. Sie trugen eine Kopie ihres Vertrages die ganze Zeit über bei sich, um jederzeit zeigen zu können, dass sie rechtmäßige Besitzer von 75% der Ernte seien. Im Gespräch mit den Goons wurden &quot;die Weißen&quot; aufgefordert, die Kameras wegzupacken, und die Farmis mit einer Anzeige bedroht. Wenn sie die Aktion wirklich durchsetzen werden, dann würden sie alle vom Landverwalter angezeigt werden. Uns und den Farmis war klar, wenn er &quot;euch&quot; sagen würde, dann meinte er auch tatsächlich alle bezüglich der Anzeige. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_625" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/das-leben-geht-weiter.jpg"><img class="size-full wp-image-625" title="das-leben-geht-weiter" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/das-leben-geht-weiter.jpg?w=500&#038;h=375" alt="das-leben-geht-weiter" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Goons zogen sich zurück. Die Coprasäcke nahmen sie nicht mit. Während dessen geht das Leben um das Haus herum ganz dem gewohnten Rhythmus folgend weiter. Die Ziegen fressen die Pflanzen...  </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_626" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/das-leben-geht-weiter2.jpg"><img class="size-full wp-image-626" title="das-leben-geht-weiter2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/das-leben-geht-weiter2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="das-leben-geht-weiter2" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">...kleine Jungs verstecken sich schüchtern vor fremden Weißen, um dann nach einiger Zeit neugierig auf dem Schoß eben jener zu sitzen oder frech über die Wiese zu toben...</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_627" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ipon.jpg"><img class="size-full wp-image-627" title="ipon" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ipon.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ipon" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">...und das IPON-Blau hebt sich vom Kokosnussgrün ab. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_628" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/staerkung.jpg"><img class="size-full wp-image-628" title="staerkung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/staerkung.jpg?w=500&#038;h=374" alt="staerkung" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischendurch gab es eine Stärkung. Während wir aßen und tranken ließen die Kinder ihre Blicke nicht von uns ab. Fast vergessen schien der Ärger mit den Goons, die vor wenigen Augenblicken noch auf ungebeten Besuch vorbeigekommen waren. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_629" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/die-sippe.jpg"><img class="size-full wp-image-629" title="die-sippe" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/die-sippe.jpg?w=500&#038;h=374" alt="die-sippe" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Die Familie, die in die Ernteaktion involviert war. Ein paar der Familienmitglieder fehlten an jenem Tag. So, wer war jetzt nochmal wer? Tante von dem, ist der Bruder von ihr, die Schwester von der Mutter, die ist nicht da, Opa ist tot, Mutter ist da, Töchter haben Töchter und Söhne und Männer. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_630" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/sippe-mit-ipon.jpg"><img class="size-full wp-image-630" title="sippe-mit-ipon" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/sippe-mit-ipon.jpg?w=500&#038;h=375" alt="sippe-mit-ipon" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sippe mit IPON. Nachdem die Goons verschwunden waren, strahlten alle herzlich. Niemandem war Sorge oder Kummer anzusehen. (Wer auf dem Foto Jan vermisst, nein, er hat sich nicht unter den Kokosnusschalen versteckt. Was ihm zuzutrauen wäre! Jan hatte in jenen Tagen seinen Urlaub in Mindoro verbracht.)</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_631" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/hoffen.jpg"><img class="size-full wp-image-631" title="hoffen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/hoffen.jpg?w=500&#038;h=374" alt="hoffen" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Nächster Tag. Die Farmis warteten auf den Jeepney. Dieser sollte die Coprasäcke verladen und nach Lucena fahren. Dort sollte die Copra über QUARDDS auf den lokalen Markt verkauft werden.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_632" class="wp-caption aligncenter" style="width: 499px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/copra.jpg"><img class="size-full wp-image-632" title="copra" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/copra.jpg?w=500" alt="copra"   /></a><p class="wp-caption-text">Die Säcke, voll mit Copra, waren schwer. Sie wurden am Rand der Straße gestapelt, um sie dann schneller auf den Jeepney verladen zu können. An einer anderen Stelle an der Straße passierte das Gleiche. Weitere Farmis saßen dort am Ufer der Straße und bewachten die Coprasäcke. Sie befürchteten nach wie vor, dass die Goons wiederkommen und sich die Säcke nehmen würden.  </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_633" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ein-fahrer-kein-fahrer.jpg"><img class="size-full wp-image-633" title="ein-fahrer-kein-fahrer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/ein-fahrer-kein-fahrer.jpg?w=500&#038;h=374" alt="ein-fahrer-kein-fahrer" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Der Jeepney kam. Allerdings hatte der Fahrer plötzlich kein Interesse mehr daran, die Copra für die Farmis wegzufahren. Die Goons hatten ihm angedroht, ihn anzuzeigen, sobald er mit einem mit Copra beladenen Jeepney die Straße passieren würde. So lud er statt Copra Fahrgäste ein und fuhr in die Stadt davon. Ein Fahrer, kein Fahrer. Wer gestern dein Freund war...</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_634" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/hoffen2.jpg"><img class="size-full wp-image-634" title="hoffen2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/hoffen2.jpg?w=500&#038;h=373" alt="hoffen2" width="500" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Warten auf die Polizei, die gerufen wurde. Die Farmis begannen, den Mut zu verlieren. Sie hatten keinen Jeepney mehr und sie hatten Angst vor einer Anzeige durch die Goons. Dennoch wollten sie ihre Ernte ihrem Vertrag entsprechend einfordern und die Aktion durchhalten.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_635" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/beschattet.jpg"><img class="size-full wp-image-635" title="beschattet" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/beschattet.jpg?w=500&#038;h=376" alt="beschattet" width="500" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Beschattet. Ein Kleinbus fuhr ab und an die Straße entlang. Goons aus einem anderen Dorf, nicht weit gelegen, beobachteten uns den ganzen Tag über. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_636" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/polizei-rueckt-an.jpg"><img class="size-full wp-image-636" title="polizei-rueckt-an" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/polizei-rueckt-an.jpg?w=500&#038;h=374" alt="polizei-rueckt-an" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Schließlich kam die Polizei, die von den Farmis gerufen wurde. Was genau sich die Farmis von dieser erhofften, war IPON nicht so ganz einleuchtend. Wie sollte die Polizei die Aktion schützen, wenn es gar keinen Jeepney mehr zum Abtransport geben würde? Vielleicht wurde den Polizeibeamten eine Art Vermittlungsrolle zugestanden? </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_637" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/militaer-oder-polizei.jpg"><img class="size-full wp-image-637" title="militaer-oder-polizei" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/militaer-oder-polizei.jpg?w=500&#038;h=375" alt="militaer-oder-polizei" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Polizei glich äußerlich betrachtet dem Militär. Schwer bewaffnet (!!!) stiegen die Männer von ihren Sitzbänken. Ein weiterer Mann vom Agrarreformministerium, dieser unbewaffnet und in Jeans und Shirt, war bei ihnen. Die Farmis begannen ein Streitgespräch mit ihm. Sie könnten ihre Aktion nicht realisieren, meinte der Mann. Der Vertrag, den die Farmis bei sich hätten, sei nicht geltend. Es habe in der Zwischenzeit eine Anzeige für denjenigen vom Ministerium gegeben, der damals den Vertrag unterzeichnet hatte. Seine Entscheidung sei nicht rechtsgültig, meinte man plötzlich. Aha. Und das, obwohl die Farmis zwei Tage zuvor noch beim Ministerium waren und sich absichern ließen, ob alles rechtkräftig sei. Seit dieser verwirrenden Aussage war die weitere Aktion ein reines Chaos. Es gab Gespräche mit anderen Vertretern staatlicher Stellen. Wir fuhren auf dem Motorrad in die Stadt, um ein Treffen zu begleiten, zu dem wir nicht eingelassen wurden. Es gab Reflektionsrunden unter den Farmis und IPON - aber niemand verstand so richtig, was eigentlich plötzlich geschehen war. Wie kann eine Entscheidung von vor fünf Jahren innerhalb von zwei Tagen entkräftet werden, ohne den Betroffenen Bescheid zu sagen? Und wie kann eine Entscheidung entkräftet werden, ohne dass ein anderer Beschluss an deren Stelle tritt? Wer hat welches Recht verletzt? Und wer arbeitet nicht bloß aus seinen eigenen Interessen? Was passiert mit der nächsten Ernte, die in drei Monaten anfallen wird? Wenn es wieder so viele Unsicherheiten gibt, dann werden die Farmis aus den anderen Gemeinden und Dörfern nicht mehr kommen können, um zu helfen. Am nächsten Tag sollte sich die lokale KMBP-Gruppe treffen, um den weiteren Verlauf der Aktion zu besprechen. Es ginge dann nicht bloß um diese Aktion, sondern auch um den Fortbestand der lokalen KMBP-Gruppe. IPON musste für einstweilen erst einmal die Gemeinde verlassen. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/618/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=618&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Sue macht Urlaub oder Permakultur: Das Problem ist die Lösung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 04:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche Auszeit von Bondoc Peninsula. Die Probleme der Menschen von hier trug ich bei mir und stand in stetiger Verbindung zu David und Jan, um über die jüngsten Entwicklungen in einigen Fällen, die wir gerade begleiten, informiert zu werden. Schließlich wollte ich auch erfahren, wie unser sorgfältig präparierter Aprilscherz bei unserem Betreuer Johannes in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=586&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche Auszeit von Bondoc Peninsula. Die Probleme der Menschen von hier trug ich bei mir und stand in stetiger Verbindung zu David und Jan, um über die jüngsten Entwicklungen in einigen Fällen, die wir gerade begleiten, informiert zu werden. Schließlich wollte ich auch erfahren, wie unser sorgfältig präparierter Aprilscherz bei unserem Betreuer Johannes in Deutschland einschlug. Oja, er war gut, der Aprilscherz, weil sehr überzeugend. Aber wir haben ihn schnell aufgelöst, schließlich hätte Mundpropaganda sonst fatale Folgen für IPON gehabt.</p>
<div id="attachment_598" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/baumwolle.jpg"><img class="size-full wp-image-598" title="baumwolle" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/baumwolle.jpg?w=500&#038;h=374" alt="baumwolle" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Baumwolle aus Cabiao. So weich wie ein Wollpullover.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Dennoch konnte ich während meiner Auszeit auch etwas abschalten von der aktiven Arbeit zu Menschenrechtsproblematiken. Während meines Permakulturkurses lernte ich, einen systematischen Zugang zu Umweltproblemen in der Praxis anzuwenden. Der Kurs war leider auf Tagalog. Da der Trainer aber ein in den Philippinen lebender Belgier ist, wurde sehr oft auch Tagenglisch gesprochen oder mir wurde ein Übersetzer beiseite gesetzt. Die Kurslektüre war auch auf Englisch und viele der Teilnehmenden sprachen eben jene Sprache, sodass es letztendlich kein Problem war, dem Kursgeschehen zu folgen.</p>
<div id="attachment_601" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/fischpond.jpg"><img class="size-full wp-image-601" title="fischpond" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/fischpond.jpg?w=500&#038;h=374" alt="fischpond" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Fischpond mit Hütte zum Ausruhen. Im Wasser toben tausende kleiner Fische. Auf der Wasseroberfläche blühen Wasserpflanzen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_603" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/gruppe.jpg"><img class="size-full wp-image-603" title="gruppe" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/gruppe.jpg?w=500&#038;h=375" alt="gruppe" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Unsere Gruppe, ein fröhlicher Haufen. Links hinten ist Bert, der Belgier, der Permakultur in die Philippinen brachte.</p></div></p>
<p style="text-align:center;">
<p>Der Kurs fand in Cabiao statt, einer Gemeinde, die ca. 2,5 h nördlich von Manila liegt. Dort hat Bert, der Belgier, ein Permaculture Site namens &#8222;Cabiokid&#8220; aufgebaut. Auf dem ca. 6 ha Stück Land, auf dem einst lediglich Reis in Monokultur angebaut wurde, wachsen jetzt allerlei Fruchtbäume, Gemüsepflanzen und vieles mehr. Über das gesamte Gebiet fließt ein Bach, der mehrere Fischbecken miteinander verbindet. Nebenher hat Cabiokid angefangen, bedrohte Tierarten zu halten, um sie später auszuwildern. Neben Landwirtschaft gibt es dort also auch angewandte Naturschutzbiologie, Hauswirtschaft und &#8211; natürlich &#8211; (Fort-)Bildungsseminare für Menschen allen Alters.</p>
<p>Was mag wohl Permakultur sein? David meinte spöttisch: &#8222;Permakultur ist jetzt alles.&#8220; Er spielte damit auf den Umstand an, dass ich in unseren gemeinsamen Diskussionen manchmal einige Begriffe unserer Gesellschaft hinfällig werden lasse, da ich sie für überflüssig empfinde. Um das Kategoriendenken unserer &#8222;westlichen&#8220; Kultur sanft darnieder zu legen&#8230; Naja, ich schweife ab.</p>
<div id="attachment_605" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/trainingcenter.jpg"><img class="size-full wp-image-605" title="trainingcenter" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/trainingcenter.jpg?w=500&#038;h=374" alt="trainingcenter" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Trainingcenter Bambushütte. Schattig, aber tagsüber trotzdem sehr heiß.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/waschgruppe.jpg"><img class="size-full wp-image-607" title="waschgruppe" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/waschgruppe.jpg?w=500&#038;h=374" alt="waschgruppe" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Kleingruppe. Hier beim &quot;Housekeeping&quot;, womit Geschirrspülen gemeint war. An anderen Tagen mussten wir den Trainingstag einleiten mit einer Wiederholung des Gelernten oder aber wir gestalteten die Pausen mit Spielen und Bewegungsübungen.</p></div></p>
<p style="text-align:center;">
<p>Permakultur beinhaltet die Begriffe &#8222;permanent&#8220; und &#8222;Kultur&#8220;. Permanent steht dann für kontinuierlich, ein Leben lang. Es ist ein Ausdruck für nachhaltige Entwicklung, für das stetige Überdenken der eigenen Rolle im globalen Dorf, das Überdenken der Auswirkungen eigener Handlungen auf Mitmenschen und andere Lebewesen. Kultur steht dann für unsere Lebensbereiche, in denen wir uns bewegen, sei es Aquakultur, Agrikultur, Stadtkultur usw. Es ist unsere Art zu Leben, unser Lebensstil, der damit beschrieben wird. Dieser Lebensstil kann entweder destruktiv und zerstörerisch sein oder konstruktiv und belebend &#8211; oder er kann von beidem etwas haben.</p>
<p>So viel grob zu der Begrifflichkeit. Permakultur in der Praxis ist mit Design oder aktiver Gestaltung verbunden. Es geht darum, Lebensbereiche der Menschen so zu gestalten, dass sich alles in Balance befindet. Der Ausgangspunkt ist dabei Natur als unsere Lebensgrundlage. Damit durchbricht Permakultur eindeutig das in Deutschland vorherrschende Konzept nachhaltiger Entwicklung. Dieses gesteht dem Sozialen, dem Wirtschaftlichen und dem Ökologischen eine Gleichgewichtung zu. Leider liegt in dieser Gleichgewichtung laut der Permakultur auch das Problem, weshalb es dieses Konzept so schwer hat, Lösungsstrategien zu entwickeln, die wirklich nachhaltig sind. Permakultur sieht die Welt als einen Baum, bei dem die Wurzeln und der Stamm das Ökologische sind, die Äste bilden alle weiteren denkbaren Lebensbereiche der Menschen. Und wenn ein Ästchen herunterfällt, weil es so stürmisch ist, dann verrottet es und wird zu Erde, woraus der Baum neue Energie ziehen kann. Alles ist ein Kreislauf, der in der Permakultur mit einer Spirale ausgedrückt wird &#8211; denn das Ende ist offen&#8230;</p>
<div id="attachment_609" class="wp-caption aligncenter" style="width: 495px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/gestalten.jpg"><img class="size-full wp-image-609" title="gestalten" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/gestalten.jpg?w=500" alt="gestalten"   /></a><p class="wp-caption-text">Die ersten Schritte zum Abschlussdesign. Mit Fieber ist es zwar schwer, Gedanken in Form von Strichen und Kreisen auf Papier zu bringen, aber die Freude, die beim Gestalten entsteht, ist groß.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_612" class="wp-caption aligncenter" style="width: 499px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/resultat.jpg"><img class="size-full wp-image-612" title="resultat" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/resultat.jpg?w=500" alt="resultat"   /></a><p class="wp-caption-text">Und hier das Resultat, präsentiert am Abschlusstag. Anschließend gab es Zertifizierungen und Videoke. Aufgrund ansteigenden Fiebers verzog ich mich noch am selben Abend nach Manila, um dort Jan und David zu treffen.</p></div></p>
<p style="text-align:center;">
<p>Für das Design gibt es verschiedene Prinzipien, die beachtet werden müssen, um ein System nachhaltig existieren zu lassen. Zum Beispiel sollen möglichst nur lokale Rohstoffe zum Bauen benutzt werden. Es macht keinen Sinn, in Lüneburg eine Hütte aus Bambus zu bauen, wenn der Bambusstrauch in den Philippinen wächst. Ökologisch völliger Nonsens! Eine Prinzipie, die mir am meisten gefällt, ist: Sei offen, kreativ und habe Respekt vor allen Kreaturen. Mit dieser Einstellung machte ich mich daran, ein gewähltes Stück Land nach Permakulturprinzipien zu gestalten. Das bedeutet, ich fertigte eine Zeichnung an, wie das Gelände mit einem permakulturellen Anstrich aussehen würde. Am Ende hatte ich einen Begriff in der philippinischen Permakulturszene geprägt (&#8222;System Thinking Center&#8220;) und wurde von Kursleiter Bert eingeladen, ihn bei seinem Projekt auf Palawan zu unterstützen und dort ein solches Zentrum einzurichten. Dort versuchen Indigene, ihr Dorf vor dem explodierenden Tourismus zu beschützen. Drei Jungs des dort lebenden Volkes waren auch bei dem Permakulturkurs in Cabiokid, um das Projekt in ferner Zukunft selbständig durchführen zu können.</p>
<p>Es gibt so vieles, das getan werden kann&#8230;</p>
<div id="attachment_595" class="wp-caption aligncenter" style="width: 499px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/vogelnest1.jpg"><img class="size-full wp-image-595" title="vogelnest1" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/vogelnest1.jpg?w=500" alt="vogelnest1"   /></a><p class="wp-caption-text">Im Wäldchen des Permakulturprojektes, verborgen zwischen Ästen und Zweigen.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<br />Veröffentlicht in Tagebuch, Umweltschutz  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/586/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=586&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Dritter UnterstützerInnenbrief von David</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 08:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Davids UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[In Davids dritten UnterstützerInnenbrief geht es um die so genannten &#8222;legal harassments&#8220;. Ihr findet ihn hier. Veröffentlicht in Davids UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=583&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Davids dritten UnterstützerInnenbrief geht es um die so genannten &#8222;legal harassments&#8220;. Ihr findet ihn <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/04/unterstutzerinnenbrief3.pdf">hier</a>.</p>
<br />Veröffentlicht in Davids UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/583/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=583&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>Im Sch(l)oß von Königin Margarette</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 13:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war fast schon aus unserem Gedankenhorizont verschwunden, das Wissen um die Existenz einer solchen Welt. Eine Welt mit glänzenden Fliesen auf dem Boden, prunkvollen Kronenleuchtern an der Decke, mit Warmhalteplatten unter der Essensausgabe, Badewanne im eigenen Badezimmer, Fernsehapparat im Schlafzimmer und Schwimmbad ohne Salzwasser. David und ich haben drei Tage an einem Seminar zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=560&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war fast schon aus unserem Gedankenhorizont verschwunden, das Wissen um die Existenz einer solchen Welt. Eine Welt mit glänzenden Fliesen auf dem Boden, prunkvollen Kronenleuchtern an der Decke, mit Warmhalteplatten unter der Essensausgabe, Badewanne im eigenen Badezimmer, Fernsehapparat im Schlafzimmer und Schwimmbad ohne Salzwasser.</p>
<div id="attachment_568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/davidcarl.jpg"><img class="size-full wp-image-568" title="davidcarl" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/davidcarl.jpg?w=500&#038;h=375" alt="davidcarl" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">David und Karl-Marx am ersten Abend auf dem Seminar. Der Abend war zum Kennenlernen der Teilnehmenden gedacht. Es gab kostenfrei Bier und Snacks.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/luxus.jpg"><img class="size-full wp-image-569" title="luxus" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/luxus.jpg?w=500&#038;h=375" alt="luxus" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Hier entlang bitte. Möchten Sie schwimmen oder sich auf der Damentoilette in einem vier Meter langen Spiegel betrachten?</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_570" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sueimhotel.jpg"><img class="size-full wp-image-570" title="sueimhotel" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sueimhotel.jpg?w=500&#038;h=375" alt="sueimhotel" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn sie uns nicht zusammen auf dem Zimmer arbeiten lassen, breiten wir uns eben in der Hotelhalle aus. Auf den Verzierungen am Tisch war auch Gelegenheit, die Füße abzustellen. Zugegeben - auf so einem Sofa und in so einem Sessel hatten wir lange nicht mehr gesessen. Und für David war`s das erste Mal in einem Hotel!</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>David und ich haben drei Tage an einem Seminar zu &#8222;Agrarian Justice&#8220; (in etwa: Gerechtigkeit in landwirtschaftlichen Streitfällen) teilgenommen. Das Seminar fand in einem Hotel statt, das in Deutschland 4 oder 5 Sterne über dem Eingangstor getragen hätte.</p>
<p>Nachdem wir uns entschieden hatten, statt bei unserer Partnerorganisation im Büro, in dem Hotel Queen  Margarette zu übernachten, kämpften wir erst einmal für unser eigenes Zimmer. Sie wollten uns tatsächlich trennen, die Frauen aus dem Organisationsteam. Wir hatten bereits ein Zimmer zugewiesen bekommen, auf dem wir getanzt und uns über den Glanz des Luxus gefreut hatten, da klingelte unser Zimmertelefon. Es ginge nicht, dass wir dort zusammen bleiben würden. Wir sollten uns trennen. Worte des &#8222;Aber wir müssen nachts noch zusammen arbeiten, Sachen vorbereiten!&#8220; halfen nicht. Sie blieben stur. Zu spät war uns eingefallen, dass wir verheiratet sind. Naja. Eventuell sein könnten, um auf dem Zimmer zu bleiben.</p>
<p>So teilte sich David mit einem Richter und ich mir mit einer Anwältin vom Agrarministerium ein Zimmer. Nachts musste ich heimlich ihren Laptop zuklappen, aus dem laute Musik hervorquoll. Sie war bereits eingeschlafen, aber ich hätte sonst kein Auge zumachen können&#8230;</p>
<div id="attachment_571" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/gruppe.jpg"><img class="size-full wp-image-571" title="gruppe" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/gruppe.jpg?w=500&#038;h=400" alt="gruppe" width="500" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Die Teilnehmenden des Seminars am ersten Tag. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Auf dem Seminar trieb sich jede/r herum, der und die in der &#8222;Szene&#8220; Rang und Namen hatte. Mit manchen kamen wir in ein Gespräch, erfuhren so dies und das ganz nebenher oder fragten explizit nach. Zum Beispiel:</p>
<p>Wir erfuhren von dem zuständigen Richter, dass die Anhörung eines unserer Farmer verschoben wurde, weil er (der Richter) ein Richtertreffen hat. Noch wenige Stunden zuvor hatten wir mit dem zuständigen Anwalt die Information ausgetauscht, dass die Anhörung stattfinden würde. Es fragt sich, wann der Anwalt und der betroffene Farmer Bescheid gesagt bekommen hätten. Denn wir erfuhren davon während einer Videokeeinlage in der Hotelbar!</p>
<p>Wir erfuhren von einem Mitglied der Menschenrechtskommission, dass es im Empas-Fall (&#8222;Julie&#8220;) voranginge. Der Fall sei bei einer Staatsanwältin und ginge in absehbarer Zeit zum Gericht.</p>
<p>Wir erfuhren von verschiedenen Menschen, dass andere verschiedene Menschen Verwandte der Großgrundbesitzer seien. Jeder Mensch hat Verwandte, klaro. Problem ist, dass diese verschiedenen Menschen Staatsanwälte und Richter sind, die für Rechtssprechung verantwortlich sind. Ist es gerecht, wenn ein Richter immer zugunsten eines Großgrundbesitzers entscheidet?</p>
<div id="attachment_573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sue.jpg"><img class="size-full wp-image-573" title="sue" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sue.jpg?w=500" alt="sue"   /></a><p class="wp-caption-text">Vorstellungsrunde. Ich bin Susann, ein Mitglied der deutschen NGO IPON...</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_574" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/david.jpg"><img class="size-full wp-image-574" title="david" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/david.jpg?w=500&#038;h=334" alt="david" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Vorstellungsrunde. Ich bin David...Nein, die Sonnenbrille ist kein Coolness-Akt. David hat seine Brille in einer Holzhütte in einem Dorf vergessen. Seitdem setzt er manchmal seine Sonnenbrille auf, um besser gucken zu können. Allerdings passte dieser &quot;Look&quot; recht gut ins Bild in diesen Tagen. Einige der Staatsanwälte und Richter trugen ebenfalls Sonnenbrillen. Ob sie auch ihre Brillen hatten liegen lassen, wohlmöglich bei Farmis auf dem Land? Bei einem Staatsanwalt jedoch lukten manchmal unter der Sonnenbrille geschlossene Augen hervor. Er stand unter unserer besonderen Beobachtung, da er bekannt dafür ist, gegenüber der Farmis unfreundlich und ungerecht zu sein. </p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_575" class="wp-caption aligncenter" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/karl-marx.jpg"><img class="size-full wp-image-575" title="karl-marx" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/karl-marx.jpg?w=500" alt="karl-marx"   /></a><p class="wp-caption-text">Vorstellungsrunde. Ich bin Karl-Marx... Der schöne Mann mit dem berühmten Namen.  Karl ist Anwalt. Er trägt langes Haar. Das will er sich nächstes Jahr abschneiden, wenn die Präsidentin von ihrem Herrschaftsthron verschwunden ist und sich in der Regierungslandschaft etwas verändert hat. Ich verschweige nicht vor ihm, dass ich es schade finde, wenn er sich das lange Haar abschneidet. &quot;Sayang!&quot; So selten sieht man Philippinos mit langem Haar! Umso mehr bewundere ich seine Leidenschaft für seinen Beruf.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_576" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/karl.jpg"><img class="size-full wp-image-576" title="karl" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/karl.jpg?w=500&#038;h=375" alt="karl" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Karl-Marx während der Abschlussrunde auf dem Seminar. Im Hintergrund ist ein Plakat der &quot;Agrarian Justice Foundation&quot; zu sehen. Diese Organisation hat das Seminar veranstaltet und mit Hilfe von Unterstützenden geplant. Auf dem Plakat ist auch ein ermordeter Farmer abgebildet, mit dessen Bruder wir neulich gesprochen haben. Dieser versteckt sich in der Großstadt vor den NPA-Mitgliedern und hofft nun auf eine Verlängerung seines Zeugenschutzprogramms.</p></div>
<p>Was uns aber erfreut, ist, dass es solche Seminare gibt. Eine Menge Leute setzen sich hier an den passenden Stellen für das Bewusstsein über Missstände der landlosen FarmerInnen ein.</p>
<p>Nach drei Tagen gingen wir gestärkt mit neuen Informationen aus dem Hotel und sprangen mit unseren Lack- und Samtschühchen, dem blauen Hemd und dem schwarzen Kleid in einen Jeepney, der knatternd vor unseren Füßen zum Stehen gebracht worden war. Wir fuhren zurück zu unseren Partnern ins Büro, in dem es kein Toipapier und meistens ausschließlich Reis mit Soyasoße gibt. Dort spielten wir Basketball, aßen Bayabas vom büroeigenen Baum (Psidium guajava, dt.: Guave) und interviewten Genard Empas, den Sohn des getöteten Julies. Wir scherzten zusammen über die Situation in seinem Heimatdorf, in dem es von bewaffneten Untergrundkämpfern und heimlich ermittelnden Militärs nur so wimmelt. Manchmal ist Humor der einzige Weg, etwas zu verarbeiten. Aber wenn sich die Bilder seiner Heimat  vor unsere Augen schieben (wir waren schon mehrmals in der Gegend, in der Genard aufgewachsen ist), dann drängt sich der Ernst der Lage auf und die Motivation, etwas zu tun, wächst ins Unermessliche.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/560/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=560&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die kopierte Meetingliste</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 19:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachts um drei Uhr. David und ich sitzen im Büro. Wir tippen und zwischen den Zeilen vermissen wir Jan. Jan macht Urlaub. Er wird mit einem Freund durch die Philippinen reisen. Wir sind am Freitag aus Manila zurückgekommen. Was sollen wir von unserem Aufenthalt in der Hauptstadt berichten? In welchem Umfang? Wie transparent? Es ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=535&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachts um drei Uhr. David und ich sitzen im Büro. Wir tippen und zwischen den Zeilen vermissen wir Jan. Jan macht Urlaub. Er wird mit einem Freund durch die Philippinen reisen.</p>
<p>Wir sind am Freitag aus Manila zurückgekommen. Was sollen wir von unserem Aufenthalt in der Hauptstadt berichten? In welchem Umfang? Wie transparent? Es ist schon spät, wie ich schon erwähnte. Ich bin totmüde. Warum schreibt sie dann hier noch im Blog, fragt sich eine interessierte Leserin. Ich putze nur geschwind das Fenster in die Außenwelt, durch das manchmal jemand zu uns hinein sieht. Schließlich soll es sauber und hübsch sein, wenn wir gehen. Wer kennt nicht die Freude, heimzukehren und alles ist schön geordnet und sauber?</p>
<p>Ja, wir gehen erneut. Kaum angekommen in Mulanay, schon verschwinden wir wieder. Dieses Mal nehmen David und ich an einem Seminar mit Anwälten und Richtern teil und fahren in die &#8222;Area&#8220;, um Farmer zu besuchen. Ein paar der Farmer planen eine große Ernteaktion, ohne anschließend die ungerechtfertigten Abgaben an den Großgrundbesitzer zu realisieren. Sie wollen nicht länger in diesem System der Abgaben benachteiligt werden und zeigen auf diese Weise ihren Protest. IPON wird vor Ort sein, um das Gewaltpotential seitens der bewaffneten Schutzmänner des Großgrundbesitzers zu hemmen.</p>
<p>Und weil wir gleich, ohne Pause zum Ankommen, wieder auf Reisen gehen, hier ein Zwischenbericht in Bildformat. Zu müde zum ausführlichen Schreiben. Daraufhin meint David: Kopier einfach unsere Meetingliste in den Blog. Gern. Aber leider nicht möglich, sie zu veröffentlichen.</p>
<div id="attachment_554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/freunde.jpg"><img class="size-full wp-image-554" title="freunde" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/freunde.jpg?w=500&#038;h=376" alt="freunde" width="500" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Sie waren plötzlich da. Plötzlich standen sie hinter der Bank, auf der wir uns in Manila niedergelassen hatten. Auf dieser saßen wir eine lange Weile und redeten, redeten, redeten. Es regnete leicht, aber keiner von uns scherte sich um die Tropfen. Ab und an erschreckten wir uns, weil wir dachten, sie stünden wirklich hinter uns und der Bank, auf der wir uns niedergelassen hatten.</p></div>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_552" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam4.jpg"><img class="size-full wp-image-552" title="dreisam4" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam4.jpg?w=500&#038;h=374" alt="dreisam4" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Boden der Tatsachen? Im Rizalpark nach einem Gespräch beim Justizministerium. Dort bekamen wir wichtige Informationen und zudem eine Einladung zu einem Seminar mit Anwälten und Richtern.</p></div>
<div id="attachment_551" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam3.jpg"><img class="size-full wp-image-551" title="dreisam3" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam3.jpg?w=500&#038;h=374" alt="dreisam3" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Im IPON-Shirt durch Manila, glücklich und zufrieden über die erzielten Erfolge. </p></div>
<div id="attachment_550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam2.jpg"><img class="size-full wp-image-550" title="dreisam2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="dreisam2" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Schließlich wollen wir unserer Leserschaft auch zeigen, wie ein Observer-Shirt von hinten ausschaut...</p></div>
<div id="attachment_549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 498px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam1.jpg"><img class="size-full wp-image-549" title="dreisam1" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam1.jpg?w=500" alt="dreisam1"   /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Jetzt muss das Mädchen noch in die Mitte.&quot; Und das bei der mittäglichen Hitze!</p></div>
<div id="attachment_547" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/panzer.jpg"><img class="size-full wp-image-547" title="panzer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/panzer.jpg?w=500&#038;h=375" alt="panzer" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Das Militär macht Werbung für den Dienst an der Waffe. Es gab an jenem Tag eine Ausstellung im Rizalpark. Im Hintergrund lief - natürlich - Videokemusik. </p></div>
<div id="attachment_546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sicherheit.jpg"><img class="size-full wp-image-546" title="sicherheit" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sicherheit.jpg?w=500&#038;h=373" alt="sicherheit" width="500" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Gebäude der Menschenrechtskommission wurden die Besucherinnen und Besucher gebeten, ihre Waffen zu entladen. Die Munition sollte in einer Mulde aus Beton abgelegt werden. Nur für die Sicherheit...</p></div>
<div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bett2.jpg"><img class="size-full wp-image-544" title="bett2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bett2.jpg?w=500&#038;h=374" alt="bett2" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">So schlagen sich Menschenrechtsbeobachtende die Nacht um die Ohren...und einige der Philippinos ihr ganzes Leben. Nein, das ist keine Gefängniszelle! Es ist das Büro einer unserer Partnerorganisationen. Das Büro liegt im obersten Stock eines kleineren Hochhauses. Die Hitze des Tages sammelt sich, laut physikalischem Gesetz, oben. Dementsprechend heiß war es dort. Ohne Ventilatoren kaum auszuhalten. Dafür hat man von dort aus einen netten Blick über das Viertel.</p></div>
<div id="attachment_543" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bett.jpg"><img class="size-full wp-image-543" title="bett" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bett.jpg?w=500&#038;h=374" alt="bett" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Ein weiteres Bett.</p></div>
<div id="attachment_541" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bahn.jpg"><img class="size-full wp-image-541" title="bahn" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bahn.jpg?w=500&#038;h=375" alt="bahn" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Straßenbahn (Metro) in Manila. Wir warten auf ein Vorankommen. Es ist heiß und Frischluftholen ist höchstens für David möglich. Aufgrund seiner Größe fallen wir sogar in der Masse der wartenden Menschen auf.</p></div>
<div id="attachment_539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bahn21.jpg"><img class="size-full wp-image-539" title="bahn21" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/bahn21.jpg?w=500&#038;h=375" alt="bahn21" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Während des Wartens wird mir bewusst, warum Philippinos nicht/selten pünktlich sein können. Wenn es nicht vorangeht, du mitten in dieser Masse stehst, nicht nach vorn und nicht nach hinten rücken kannst, dann bleibt dir nichts als Warten. Und der Termin, den du hast, der muss auch warten. Sogar wir kamen zu spät zur Polizei...</p></div>
<div id="attachment_537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/muede.jpg"><img class="size-full wp-image-537" title="muede" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/muede.jpg?w=500&#038;h=374" alt="muede" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Vor der Polizeistation. Wir hatten ein Gespräch mit den Menschenrechtsbeauftragten  der Polizei. Sehr angenehme Gesprächsatmosphäre mit Kaffee und Keksen und wieder allerhand neue Informationen. Das Foto ist nach dem Gespräch aufgenommen worden. Ein bisschen müde wirken wir schon, oder?</p></div>
<div id="attachment_536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/polizei-manila.jpg"><img class="size-full wp-image-536" title="polizei-manila" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/polizei-manila.jpg?w=500&#038;h=375" alt="polizei-manila" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Abschlusslächeln im Arm eines Polizisten. Wie steht es um das Gefühl der Sicherheit?</p></div>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/535/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=535&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Es geht in die Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 09:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[David pfeift treppaufwärts zu Trompetenmusik. Jan flucht vor dem Rechner, der wieder ein Eigenleben entwickelt zu haben scheint. Ich sitze unten in der Küche und esse mehlige Kokosnusskräcker.  Neben mir sitzt Yoly, ein Bauer und ehemaliger Menschenrechtsverteidiger der KMBP. Er wirkt weniger schüchtern als bei unserem letzten Treffen, ist dieses Mal sogar ohne Begleitperson zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=519&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David pfeift treppaufwärts zu Trompetenmusik. Jan flucht vor dem Rechner, der wieder ein Eigenleben entwickelt zu haben scheint. Ich sitze unten in der Küche und esse mehlige Kokosnusskräcker.  Neben mir sitzt Yoly, ein Bauer und ehemaliger Menschenrechtsverteidiger der KMBP. Er wirkt weniger schüchtern als bei unserem letzten Treffen, ist dieses Mal sogar ohne Begleitperson zu uns gekommen. Leider können wir uns nicht viel verständigen, weil meine Tagalogkenntnisse noch nicht so gereift sind. Ich möchte ihm auch nicht dauernd sagen, dass mir heiß ist und dass dort hinten Wasser steht.</p>
<div id="attachment_522" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/yoly.jpg"><img class="size-full wp-image-522" title="yoly" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/yoly.jpg?w=500&#038;h=374" alt="yoly" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Menschenrechtsverteidiger in Angst und Sorge: Yoly vor ca. zwei Wochen</p></div>
<p>Yoly ist zu uns gekommen, weil wir morgen Richtung Manila aufbrechen werden. Dort werden wir mit ihm zum Justizministerium gehen, um ein Zeugenschutzprogramm für ihn zu erwirken. Yoly fühlt sich unsicher und kann sich deshalb nicht frei bewegen.</p>
<p>In der Hauptstadt werden wir zudem einen Vertreter der deutschen Botschaft sowie einen Vertreter des Polizeihauptquartiers, der Kommisson für Menschenrechte, einen sich versteckenden Menschenrechtsverteidiger und andere offizielle und inoffizielle Stellen treffen. Es erwartet uns eine arbeitsreiche Woche, von der wir hoffentlich mit zufriedenen Gesichtern berichten können.</p>
<p>Wir schicken Grüße nach Deutschland und geben euch etwas Wärme von hier ab. Aber nur etwas&#8230;</p>
<div id="attachment_529" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam.jpg"><img class="size-full wp-image-529" title="dreisam" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/dreisam.jpg?w=500&#038;h=374" alt="dreisam" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Dreisam in der Ferne: Sue, Jan und David.</p></div>
<div id="attachment_528" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/junge-maenner.jpg"><img class="size-full wp-image-528" title="junge-maenner" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/junge-maenner.jpg?w=500&#038;h=374" alt="junge-maenner" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Zu Fuß nach Manila? Das machen höchstens die Bauern und Bäuerinnen, wenn sie sich für die Landreform einsetzen. Dieser Marsch kann dann auch bis zu drei Wochen dauern. Um Protest zu zeigen, nehmen die Menschenrechtsverteidigenden diese Bürde auf sich. Jan und David laufen nicht nach Manila. Sie gehen spazieren, in der Nähe unseres Dorfes Mulanay. Nach Manila wird uns ein Bus bringen.</p></div>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/519/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=519&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zweiter UnterstützerInnenbrief von Jan</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 09:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jans UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Bericht, der konkrete Fälle behandelt, mit denen wir uns derzeit beschäftigen, ist da! Hier könnt ihr mal reinschauen. Veröffentlicht in Jans UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=520&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Bericht, der konkrete Fälle behandelt, mit denen wir uns derzeit beschäftigen, ist da!</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/2unterstutzerinnenbrief_janpingel.pdf" target="_blank">Hier</a> könnt ihr mal reinschauen.</p>
<br />Veröffentlicht in Jans UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/520/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=520&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zweiter UnterstützerInnenbrief von David</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 06:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Davids UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der lang ersehnte zweite UnterstützerInnenbrief von David ist da! Hier klicken und genießen! Veröffentlicht in Davids UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=512&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der lang ersehnte zweite UnterstützerInnenbrief von David ist da!</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/unterstutzerinnenbrief2.pdf">Hier</a> klicken und genießen!</p>
<br />Veröffentlicht in Davids UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/512/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=512&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Artikel von Jan veröffentlicht</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/03/04/artikel-von-jan-veroffentlicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 15:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel über die Arbeit IPONs ist wieder im SHZ-Verlag erschienen. Jan zieht in diesem eine Zwischenbilanz: Hier lesen. Veröffentlicht in Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=504&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel über die Arbeit IPONs ist wieder im SHZ-Verlag erschienen. Jan zieht in diesem eine Zwischenbilanz: <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/pingel19022009-2.pdf" target="_blank">Hier lesen</a>.</p>
<br />Veröffentlicht in Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/504/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=504&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Neue Kategorie: Umweltschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 15:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine neue Kategorie auf diesem Blog: Umweltschutz. War vermutlich nur eine Frage der Zeit, nicht wahr? (Vor allem für jene, die sich gefragt haben, warum eine Umweltwissenschaftlerin ein Menschenrechtsbeobachtungsprojekt macht.) Diese Kategorie bezieht sich natürlich nur auf Umweltschutz in den Philippinen. Grund dieser Kategorie auf einem Blog, der sich in erster Linie den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=501&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine neue Kategorie auf diesem Blog: Umweltschutz. War vermutlich nur eine Frage der Zeit, nicht wahr? (Vor allem für jene, die sich gefragt haben, warum eine Umweltwissenschaftlerin ein Menschenrechtsbeobachtungsprojekt macht.)</p>
<p>Diese Kategorie bezieht sich natürlich nur auf Umweltschutz in den Philippinen. Grund dieser Kategorie auf einem Blog, der sich in erster Linie den Menschenrechten zuwendet, ist die Verschmelzung der Themen Schutz von Umwelt und Schutz von Menschen (z.B. durch die Wahrung &#8222;universeller&#8220; Rechte, die sich auch in innerstaatlichen Gesetzen ausdrücken sollen/können)  in unserem Lebensalltag. Ein eher philosophisches Thema, zu abstrakt und weit weg? Weit gefehlt! Es ist lebensweltlich und schlägt sich in vielen Alltagsproblemen nieder. Schutz der Umwelt bedeutet dann vor allem auch Schutz der Lebensgrundlagen der Menschen und somit Schutz der Menschen selbst.</p>
<p>Ein erster Beitrag hierzu ist ein Artikel von &#8222;Entwicklungspolitik online&#8220; zum Thema Meeresschutz und die Erfolge eines Projektes in Zusammenarbeit mit der GTZ: <a href="http://www.epo.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=4510:philippinen-gtz-projekt-zum-meeresschutz-wird-renner&amp;catid=73&amp;Itemid=128" target="_blank">Hier lesen</a>.</p>
<p>Wer noch viel mehr (und dann auch eher philosophisch) darüber lesen möchte, kann auch meine Bachelorarbeit anfordern. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />Veröffentlicht in Umweltschutz  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/501/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=501&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Einmal im Monat: Die KMBP trifft sich</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/03/03/einmal-im-monat-die-kmbp-trifft-sich/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 15:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[KMBP (Tagalog Kilusang Magbubukid ng Bondoc Peninsula) ist eine regionale Bauernorganisation, die sich zusammengeschlossen hat, um sich für das Recht auf Nahrung einzusetzen. Das bedeutet, dass sie sich kritisch mit den Landbesitzverhältnissen auf Bondoc auseinandersetzt. Von der KMBP war auf unserem Blog schon ab und an die Rede. Die Sitzungen und Treffen der Bäuerinnen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=482&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KMBP (<em>Tagalog</em> <strong>K</strong>ilusang <strong>M</strong>agbubukid ng <strong>B</strong>ondoc <strong>P</strong>eninsula) ist eine regionale Bauernorganisation, die sich zusammengeschlossen hat, um sich für das Recht auf Nahrung einzusetzen. Das bedeutet, dass sie sich kritisch mit den Landbesitzverhältnissen auf Bondoc auseinandersetzt.</p>
<p>Von der KMBP war auf unserem Blog schon ab und an die Rede. Die Sitzungen und Treffen der Bäuerinnen und Bauern der KMBP sind anders &#8211; anders als was? Anders als deutsche Zielstrebigkeit und Strukturiertheit. Wobei das auch nicht schwer ist&#8230;</p>
<div id="attachment_484" class="wp-caption alignleft" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/copra.jpg"><img class="size-full wp-image-484" title="copra" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/copra.jpg?w=500" alt="copra"   /></a><p class="wp-caption-text">(1) Ein Mitglied der Organisation QUARDDS (im Vordergrund links) ist aus der Stadt gekommen, um die Farmer beim sich Organisieren zu unterstützen. Das Bild zeigt eine Diskussion über Copra-Trade. QUARDDS hat zusammen mit betroffenen Farmern das sog. &quot;Copra-Trade&quot; entwickelt. Es hilft den Produzenten (den Farmern), ihre Ernteerzeugnisse ohne Zwischenhändler auf dem Markt zu fairen Preisen zu verkaufen. Im Moment ist QUARDDS noch Zwischenhändler und kauft den Farmern Copra (ölhaltiges, getrocknetes Kokosfleisch) ab, um es anschließend weiter zu verkaufen. Das Geld, das auf diese Weise erwirtschaftet wird, kommt zum einen den Produzenten zugute, zum anderen behält QUARDDS auch einen Teil der Erwirtschaftung ein. Zweiterer Teil wird verwendet, um Anwälte für die Farmer zu bezahlen und um Transportkosten der Farmer zu Protestaktionen etc. zu finanzieren. Wenn das Projekt in naher Zukunft etabliert ist, soll zusätzlich zu den anderen Leistungen auch ein Gesundheitssystem für die Menschen auf dem Land finanziert werden. Diese Ideen greifen jene Gedanken auf, die einst die deutsche GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) nach Bondoc brachte. Ziel des Entwicklungsprogrammes (BDP) war es, die Selbsthilfe der Menschen vom Land anzuregen und sie dabei zu unterstützen, sich selbst zu organisieren und ihr Potential zur Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse zu erkennen und auszuschöpfen. Aufgrund mangelnder finanzieller Förderung seitens der Regierung versuchen die Farmer nun, sich weitestgehend unabhängig von dieser zu entwickeln. Und als hätten sie nicht genügend Schwierigkeiten mit den für sie anfangs undurchsichtigen wirtschaftlichen Prozessen, sind sie zudem mit Verletzungen ihrer Rechte als Menschen und als BürgerInnen der Philippinen konfrontiert. Aus diesem Grund hat die KMBP IPON angefordert. Der äußere Rahmen, also die Menschenrechte, werden von uns beobachtet und wir setzen uns bei den dafür zuständigen Stellen für diese Rechte ein. Innerhalb dieses geschützten Rahmens kann sich die KMBP treffen. Wenn dann nicht ausgerechnet ein Warnschuss fällt, gelingt das Treffen auch meistens. Es sei denn, ein paar der Farmer haben den Termin schlichtweg vergessen, der Bus ist im Matsch stecken geblieben oder der Präsident hatte einfach keine Lust (das geschah beim &quot;alten&quot; KMBP-Präsidenten).     </p></div>
<div id="attachment_486" class="wp-caption alignleft" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/kochen.jpg"><img class="size-full wp-image-486" title="kochen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/kochen.jpg?w=500" alt="kochen"   /></a><p class="wp-caption-text">(2) Nachdem ausreichend über Copra-Trade diskutiert wurde, gab es erst einmal Essen für alle. Es entging natürlich niemandem, als ich, ohne meine Hände gewaschen zu haben, das Essen in eben jene nahm. Nanay Becca (&quot;Nanay&quot; steht für Mutter; sie ist zu sehen auf dem oberen Bild in roter Bekleidung) beobachtete mich, wie ich die erste Portion Reis in den Mund schaufelte. &quot;Susaaann!&quot;, rief sie lautstark über das Gelände. &quot;Your hands. Wash!&quot; Schüchtern trottete ich zum Wasserschlauch und ließ mir von ihr die Hände waschen. In Sekundenschnelle drängte sich alles vor meine Augen, was ich in den letzten Stunden berührt hatte. Dann durfte ich Reis essen und für die Farmer und Jan gab es Fleisch. </p></div>
<div id="attachment_487" class="wp-caption alignleft" style="width: 509px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/ka-arsing.jpg"><img class="size-full wp-image-487" title="ka-arsing" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/ka-arsing.jpg?w=500" alt="ka-arsing"   /></a><p class="wp-caption-text">(3) Neben David im Bild zu erkennen: Ka Arsing, der neue Präsident von KMBP. Nach dem Essen begann die eigentliche Sitzung der Bauernorganisation. Ka Arsing eröffnete das Treffen und übergab IPON das Wort. Wir stellten uns kurz vor (die meisten der Anwesenden hatten wir bereits getroffen) und klärten einige Fragen. Dann übernahm ein Community Organizer (CO) von QUARDDS die Sitzungsleitung. Eines Tages sollen die Farmer ohne die Community Organizer Treffen abhalten. Zunächst aber helfen die COs den Landbewohnenden, sich zu vereinen. Während der Sitzung standen einige der Farmer auf, setzten sich an den Rand, redeten miteinander, aßen Kekse und liefen im Garten umher. Ab und an wurden Textnachrichten geschrieben oder aus der Entfernung Kommentare zur laufenden Diskussion abgegeben. Blickkontakt wird selten gehalten, genauso wie es ein sich Gegenüber- oder im Kreissitzen selten zu sehen gibt. Dennoch werden gemeinsam Beschlüsse gefasst und Entscheidungen getroffen. Allerdings sind nicht alle der Farmer gleichermaßen beteiligt. So erzählte uns einer der COs, dass nicht mit allen Farmern auf dieser Ebene diskutiert werden könne. Einige seien in ihrem Denken noch sehr weit weg von dieser Diskussionskultur, könnten aber durch die anderen Farmer mitgezogen werden.  </p></div>
<p>Und so bleibt mir weiterhin verborgen: Was denkt so ein Bauer, wenn er die Kokosnüsse von der Palme holt? Er denkt nicht über die nächsten drei Jahre nach und nicht darüber, we er sich gegenüber dem Offizier bei der Polizei gewaltfrei ausdrückt? Wohl aber über seinen Wasserbüffel, der einen schmerzenden Fuß hat, und über das Dach seiner Hütte, das durch ein Loch Regen hereintropfen lässt?</p>
<p>Die KMBP hat dabei großen Einfluss auf seine Gedankenwelt &#8211; auch wenn sich die Bauern Bondocs alle gesammelt nur einmal im Monat sehen. Aber die Bauernorganisation ist ein erster Schritt, um den Farmern Bondocs eine wahrnehmbare Stimme innerhalb der Gesellschaft zu geben.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/482/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=482&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Publiziert auf indymedia</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 10:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[IPON veröffentlicht regelmäßig für indymedia, &#8222;eine weltweite Plattform unabhängiger Medienorganisationen und hunderter JournalistInnen, die eigenverantwortlich nicht hierarchische, nicht kommerzielle Berichterstattung betreiben.&#8220; Hier klicken zum Lesen. Viel Spaß, susann Veröffentlicht in Online-Veröffentlichungen<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=479&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>IPON veröffentlicht regelmäßig für indymedia, &#8222;eine weltweite Plattform unabhängiger Medienorganisationen und hunderter JournalistInnen, die eigenverantwortlich nicht hierarchische, nicht kommerzielle Berichterstattung betreiben.&#8220;</p>
<p><a href="http://de.indymedia.org/2009/03/242997.shtml" target="_blank">Hier klicken zum Lesen.</a></p>
<p>Viel Spaß, susann</p>
<br />Veröffentlicht in Online-Veröffentlichungen  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/479/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=479&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die fünfte Stufe der Evolution</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/03/03/die-funfte-stufe-der-evolution/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 09:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorsatz des Darwinjahres, Evolution sei überall, ist auch in den Philippinen, genauer in der Stadt Candelaria, angekommen. So wie für Darwin um das Jahr 1844 herum war es auch für die Candelarier schwer, die wirren Gedanken in eine strukturierte Form zu bringen und diese so auszudrücken, dass alle dem Gedankengang folgen können. Nach der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=467&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsatz des Darwinjahres, Evolution sei überall, ist auch in den Philippinen, genauer in der Stadt Candelaria, angekommen. So wie für Darwin um das Jahr 1844 herum war es auch für die Candelarier schwer, die wirren Gedanken in eine strukturierte Form zu bringen und diese so auszudrücken, dass alle dem Gedankengang folgen können.</p>
<p>Nach der Verbreitung des Gedankengutes zum Thema Evolution folgte jedoch keine Glaubenskrise, wie Darwin einst annahm. Das erscheint verwunderlich, denn die Philippinen sind ein höchst katholisch geprägtes Land. Die Kirche wettert zurzeit öffentlich gegen Abtreibung und Verhütung. Auf den Überlandbusfahrten auf Bondoc steigen junge Frauen zu, die halbstündige Predigten vortragen und anschließend Werbematerialien über die Institution verteilen. Wenn Seemänner von ihrer langen Abwesenheit zurückkehren, wird in neun Monaten Geburtstag zelebriert.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/evolution.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-475" title="evolution" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/evolution.jpg?w=500" alt="evolution"   /></a></p>
<p>Darwin musste sich in verständigenden Worten und Toleranz üben, nicht zuletzt weil seine Frau eine gläubige Christin war. In den Philippinen besteht ein Konflikt, den zu überwinden selbst mit Toleranz und gewaltfreien Worten nicht einfach sein wird. Dieser Konflikt besteht hierin: Aufgrund des Einflusses der Kirche auf politische Geschehnisse kann diese im Sinne der Menschenrechte einiges bewirken. Welchen Preis aber müssen Menschen dafür bezahlen? Sie nehmen Überzeugungen an, zu denen mit Argumenten nur schwer zu finden ist. Sie hüllen sich in einen Coucon ein, der christlicher Glaube heißt und flüchten damit in eine Welt, die für Fremde manchmal nicht einfach zu betreten und für den Betroffenen selbst nicht einfach zu verlassen ist.</p>
<p>Diese Geschichte ist vor allem konfliktreich, wenn es um eine Aufarbeitung eines Themas wie dem der sozialen Gerechtigkeit geht. Die Kirche hat in den Philippinen unglaublich viel Macht, das ist unbestritten. Sie ist eine Interessengemeinschaft wie jede andere auch. Sie macht zum Beispiel im politischen Wahlkampf Werbung für bestimmte Kandidaten. Kein Problem eigentlich. Aber: Es sind jene Kandidaten, von denen die Kirche finanzielle Unterstützung zugesagt bekommen hat. Hierin steckt eine riesige Lobby, vielleicht auch eine Art der Korruption bis auf die unterste Verwaltungsebene. Wo sind da schon die Grenzen?</p>
<p>So schlüpft der Einfluss der Kirche in alle Winkel des bäuerlichen Lebens. Aus Einfluss auf politische Geschehnisse, den auszunutzen sich lohnen kann, um für die Wahrung der Menschenrechte zu kämpfen, kann dann eine wahre Glaubenskrise werden. Aber nicht innerhalb der Zivilbevölkerung der Philippinen, sondern im Kopf einer Menschenrechtsbeobachterin.</p>
<p>Innerhalb der fünfstufigen Evolution, wie sie dieses Modell aus Candelaria  hier zeigt (siehe Foto oben), wird eines deutlich: Es handelt sich um ein weit verbreitetes Modell, das überall Zustimmung finden könnte, würden es die Candelarier verbreiten. Denn: Die fünfte Stufe, das vorläufige Ende der Evolution, wird dargestellt durch &#8211; einen &#8222;weißen&#8220; Mann. Mag er stehen, wofür ihn jede und jeder halten mag: Für den erlebten Kolonialismus in den Philippinen, für die Wertschätzung amerikanischer Kulturgüter hierzulande, für die Dominanz der Kirche oder einfach nur für einen Mann der aufrechten Taten, dem zu folgen aus Unterdrückung und Machtlosigkeit verhelfen kann.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/gesprach-uber-die-rettung-der-welt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-473" title="gesprach-uber-die-rettung-der-welt" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/gesprach-uber-die-rettung-der-welt.jpg?w=500" alt="gesprach-uber-die-rettung-der-welt"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/schwimmbad.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-474" title="schwimmbad" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/schwimmbad.jpg?w=500" alt="schwimmbad"   /></a></p>
<p>Glaubenskrise und Kolonialismus hin oder her: Letztendlich war jener Tag der Entstehung des Darwinsch-Candelaria´schen Modells ein ganz normaler heißer Tag. IPON war von Freunden zum Schwimmen, Fischessen und Matadortrinken eingeladen worden. Das Foto der fünfstufigen Evolution entstand ohne die Absicht, den &#8222;weißen Mann&#8220; voranzustellen.</p>
<p>Und nebenher sprachen wir über Motivationen und den Glauben an die Verbesserung der Welt zugunsten der Lebewesen, die bisher noch keine Stimme hatten.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/467/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=467&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zweiter UnterstützerInnenbrief von Susann</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 14:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Susanns UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Teil des Berichtes im Rahmen des UnterstützerInnenkreises ist erschienen. &#8222;Versteckt&#8220; ist der Titel. Im Bericht geht es um Ängste der Bauern von Bondoc und um die Konsequenzen aus den Schikanen, denen sie sich im Kampf um ihre Rechte ausgesetzt sehen. Eine Konsequenz ist zum Beispiel, dass sie sich vor Mitmenschen verstecken&#8230; Hier klicken. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=462&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Teil des Berichtes im Rahmen des UnterstützerInnenkreises ist erschienen. &#8222;Versteckt&#8220; ist der Titel. Im Bericht geht es um Ängste der Bauern von Bondoc und um die Konsequenzen aus den Schikanen, denen sie sich im Kampf um ihre Rechte ausgesetzt sehen. Eine Konsequenz ist zum Beispiel, dass sie sich vor Mitmenschen verstecken&#8230;</p>
<p><a title="U-Brief Teil 2" href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/zweiter-bericht_ukreis-susann.pdf" target="_blank">Hier klicken</a>.</p>
<p>Viel Freude am Lesen und viel Kraft, den Inhalt zu verarbeiten,</p>
<p>wünscht herzlich,</p>
<p>Susann</p>
<br />Veröffentlicht in Susanns UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/462/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=462&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>IPONs kleines Tierlexikon</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 06:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Aso, ang (aßo, ang Tagalog). Läuft leinenlos und ohne offensichtliche Zuordnung zu einer Bezugsperson in den Städten, Dörfern und Kokospalmplantagen umher. Bellt viel, um mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Diese sind ohne Ausnahme hündischer Art. Menschen wird im Fluss des Alltags kaum Beachtung geschenkt, lediglich in Momenten, in denen Tricycle oder Jeepneys die Straße entlangrollen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=431&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aso</strong>, ang (aßo, ang <em>Tagalog</em>). Läuft leinenlos und ohne offensichtliche Zuordnung zu einer Bezugsperson in den Städten, Dörfern und Kokospalmplantagen umher. Bellt viel, um mit Gleichgesinnten zu kommunizieren. Diese sind ohne Ausnahme hündischer Art. Menschen wird im Fluss des Alltags kaum Beachtung geschenkt, lediglich in Momenten, in denen Tricycle oder Jeepneys die Straße entlangrollen und der Weg geräumt werden muss. Neugeburtenrate aufgrund fehlender Aufklärung und fehlenden politischen Regulierungsinstrumenten zuweilen sehr hoch. Kleinkinder dafür umso umgänglicher in Bezug auf Menschen. Neigen jedoch in den meisten Fällen zu einer niedrigen Hemmschwelle und lassen sich viel zu schnell veräppeln.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sue-mit-hund.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-432" title="sue-mit-hund" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/sue-mit-hund.jpg?w=217&#038;h=288" alt="sue-mit-hund" width="217" height="288" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/david-mit-hund.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-433" title="david-mit-hund" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/david-mit-hund.jpg?w=217&#038;h=290" alt="david-mit-hund" width="217" height="290" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/janundhund.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-451" title="janundhund" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/janundhund.jpg?w=216&#038;h=288" alt="janundhund" width="216" height="288" /></a></p>
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</span></p>
<p><strong>Pusa</strong>, ang (pußa, ang <em>Tagalog</em>). Auf Bondoc seltener als aso zu sehen. Aufgrund mangelnder Ernährung erschreckend dünn. Ähnliche Vorlieben wie jenes Tier, das in Deutschland unter Katze bekannt ist. Zu nennen seien vor allem herumschleichen, auskundschaften, fressen (begleitet von einem genüsslichen Schmatzen) und anschmiegen (nur so lange, wie es aufgrund des auszulebenden Freiheitsdrangs zuzulassen ist).</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/katze.jpg"><img class="size-full wp-image-439 aligncenter" title="katze" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/katze.jpg?w=500" alt="katze"   /></a></p>
<p><strong>Tandang</strong>, ang (tandaaang, ang <em>Tagalog</em>). Häufigstes Erkennungsmerkmal ist ein Kikeriki-hii in unterschiedlichen Höhen, Längen und zu unterschiedlichen Tageszeiten. Anders als der deutsche Hahn kräht tandang auch nachts und tagsüber, meist mehrmals hintereinander, mit kleineren kreativen Pausen dazwischen. Ältere Hähne befinden sich meist angeleint an Straßenrändern, Busbahnhöfen, im Garten neben dem Haus oder unter Kokosnusspalmen. Jüngere bewegen sich frei im Raum. Kennen in der Regel keine Grenzen zwischen menschlichem Terrain und tierischem Nutzraum. Ältere Exemplare werden als Nutztiere bevorzugt von Männern gehalten, um sie in Hahnenkämpfen einzusetzen. Minutenlanges Beobachten der Tiere und zärtliche Streicheleinheiten zeigen den Stellenwert der Tiere unter den Bondoc´schen Menschen.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/hahn-im-essen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-443" title="hahn-im-essen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/hahn-im-essen.jpg?w=500" alt="hahn-im-essen"   /></a></p>
<p><strong>Kalabaw</strong>, ang (kalabaaau, ang <em>Tagalog</em>). Auch bekannt als Carabao. Sehr verbreitetes Nutztier der Bauern und Bäuerinnen auf Bondoc. Suhlt sich gern in schlammigen Wasserlöchern. Es kommt vor, dass kalabaw den ganzen Tag nahezu unbeweglich im Fluss oder Wasserloch steht. Auf Menschen kann kalabaw gefährlich wirken, was vermutlich durch die imposanten Hörner und die dunkle Fellfarbe ausgelöst wird. Durch sein träges Voranschreiten und geduldiges Ausführen aller landwirtschaftlichen Arbeiten  jedoch eher eine liebenswerte Erscheinung.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/carabao.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-445" title="carabao" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/carabao.jpg?w=500" alt="carabao"   /></a></p>
<p><strong>unbekannt</strong>, heuschreckenartiges Tier (katakataka [unglaublich] <em>Tagalog</em>). Auf den ersten Blick erschreckend großes Erscheinungsbild. In Momenten des Ausruhens zuweilen am Brunnen der Nachbarin sitzend. Auf den zweiten Blick friedlich anmutend. Reine Körpergröße etwa daumengroß. Mit Fühlern zwei- bis dreidaumengroß. Verharrt in Sitzposition, sodass es gut zu beobachten und zu analysieren ist. Fortbewegungsart unterschiedlich: Entweder ruhige Bewegungen der Gliedmaßen in beabsichtigte Richtungen oder weite Strecken im Sprung.  Gigantisch!</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/heuschrecke.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-448" title="heuschrecke" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/03/heuschrecke.jpg?w=500" alt="heuschrecke"   /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/431/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=431&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Sehen und gesehen werden &#8211; Artikel im Zeit Zuender</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/02/15/sehen-und-gesehen-werden-artikel-im-zeit-zuender/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 01:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zeit Zuender, einer online Plattform der Zeitung &#8222;Die Zeit&#8220;, ist ein Artikel über Menschenrechtsbeobachtung erschienen. Hier klicken. Viel Freude beim Lesen, Susann Veröffentlicht in Online-Veröffentlichungen<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=427&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeit Zuender, einer online Plattform der Zeitung &#8222;Die Zeit&#8220;, ist ein Artikel über Menschenrechtsbeobachtung erschienen.</p>
<p><a href="http://zuender.zeit.de/2009/07/menschenrechtsbeobachter-ipon" target="_blank">Hier klicken</a>.</p>
<p>Viel Freude beim Lesen,</p>
<p>Susann</p>
<br />Veröffentlicht in Online-Veröffentlichungen  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/427/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=427&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Gutes Essen, gutes Leben&#8220; &#8211; Wenn Nestlé Geschenke bringt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 13:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine Menschenrechtssituation in den Philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Rede von &#8222;gut&#8220; und &#8222;böse&#8220; ist,  treten Philosophen in einen Streit. Was Menschen unter gut und böse verstehen, ist anzweifelbar und keinesfalls absolut. Die Grenzen dieser Zuschreibungen liegen hinter einem Horizont, dessen Ende wir als Menschheit vermutlich nie erreichen werden. Das transnationale Unternehmen Nestlé scheint hierin anderer Meinung zu sein. Gutes Essen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=388&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Rede von &#8222;gut&#8220; und &#8222;böse&#8220; ist,  treten Philosophen in einen Streit. Was Menschen unter <em>gut </em>und <em>böse </em>verstehen, ist anzweifelbar und keinesfalls absolut. Die Grenzen dieser Zuschreibungen liegen hinter einem Horizont, dessen Ende wir als Menschheit vermutlich nie erreichen werden.</p>
<p>Das transnationale Unternehmen Nestlé scheint hierin anderer Meinung zu sein. <em>Gutes </em>Essen und ein <em>gutes </em>Leben sind genau definiert, denn hinter ihnen stecken Produkte, die keinen Denkraum zulassen. Produkte, wie in Wasser anzurührendes Milchpulver und klebrig süßer Eistee, werden in den Philippinen mit dem Werbeslogan &#8222;Good Food, good life&#8220; eingeseift. Hmm, lecker, alles frisch, alles gesund, alles g.u.t.!</p>
<div id="attachment_392" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/nestle2.jpg"><img class="size-medium wp-image-392" title="Nestlé-Werbung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/nestle2.jpg?w=250&#038;h=186" alt="Nestlé-Werbung" width="250" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Auf Bondoc, zwischen Kokosnusspalmen und Holzhütten...</p></div>
<p>Unter die Definition eines guten Lebens fällt auch &#8211; wenn ich richtig ableite und keinen Fehler in meiner Denkstruktur habe &#8211; dass den Menschen durch Nestlé-Produkte ein Leben so reich an Morden und Verachtung geschenkt wird. Ein Geschenk, so liebreizend und kaum annehmbar!</p>
<p><span style="color:#ffffff;">dhwibifwieucf eriuxwbiwefb exf gxwgfbxw gxwgfw mwgexwfdw gxwfd7vwd gdxwemmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm m<br />
</span></p>
<div id="attachment_393" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/nestle.jpg"><img class="size-medium wp-image-393" title="Nestlé-Werbung" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/nestle.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Nestlé-Werbung" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...hängt ein Werbeplakat des Konzerns Nestlé und träumt den Traum von einem guten Leben.</p></div>
<p>Was bedeutet folglich im Detail ein <em>gutes </em>Leben, das den Philippinis von Nestlé geschenkt wird? Gehe ich dem für einen Augenblick auf den Grund, den untersten:</p>
<ol>
<li>ArbeiterInnen des Konzerns streiken seit über sieben Jahren. Sie wehren sich gegen die mangelhaften Arbeitsbedingungen, unter denen sie arbeiten müssen. Laut Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht Menschen das Recht zu,   Gewerkschaften zu bilden.</li>
<li>Antwort von Nestlé: Auf dem Gelände des Konzerns wird Militär eingesetzt, um die ArbeiterInnen einzuschüchtern.</li>
<li>Der Präsident der Streikenden kommt ums Leben. Weitere Gewerkschaftsmitglieder und Menschen des öffentlichen Lebens verschwinden oder fühlen sich bedroht und unfähig, ihre Ämter weiterhin auszuüben.</li>
<li>Der Oberste Gerichtshof gibt den Streikenden dreimal Recht, aber der Nestlé-Konzern setzt sich über diese Rechtsprechung hinweg.</li>
<li>Die Streikenden stehen auf einer schwarzen Liste und sind teilweise nicht in der Lage, einen anderen Job mit ähnlichem Verdienst zu finden. Folge: Sie ernähren sich nicht ausreichend, finden nur schwer den Zugang zu einem gesunden Leben.</li>
</ol>
<p>So beginnt das Leben mit dem bärenstarken Konzern in der Hoffnung auf ein <em>gutes </em>Leben und endet mit Menschenrechtsverletzungen, die durch Machtspiele in der obersten gesellschaftlichen Liga gerechtfertigt werden.</p>
<p>Ein Wunder, dass sich der Konzern mit einer philippinischen Flagge zu schmücken wagt, deren Farbe blau nach oben gehisst ist. (In Zeiten des Friedens ist die Farbe Blau oben, in Zeiten des Krieges wird die Flagge gedreht und die Farbe Rot ist oben.)</p>
<p>- Susann Weitzel -</p>
<p>(Dieser Artikel spiegelt lediglich die Meinung der Autorin wider. Er steht nicht in Zusammenhang mit IPON.)</p>
<br />Veröffentlicht in Allgemeine Menschenrechtssituation in den Philippinen  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/388/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=388&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">Nestlé-Werbung</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Eindrücke, Erfahrungen, Erzählungen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 10:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wie ist es so auf den Philippinen?“, „Wie lebt ihr eigentlich?“ und „Was macht ihr so den ganzen Tag?“, so oder so ähnlich lauten die Fragen, die ich in den letzten Tagen und Wochen öfter mal gestellt bekommen habe. Im Folgenden will ich schildern, wie ich bisher meinen Aufenthalt und generell das Leben auf den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=376&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>„Wie ist es so auf den Philippinen?“, „Wie lebt ihr eigentlich?“ und „Was macht ihr so den ganzen Tag?“, so oder so ähnlich lauten die Fragen, die ich in den letzten Tagen und Wochen öfter mal gestellt bekommen habe. Im Folgenden will ich schildern, wie ich bisher meinen Aufenthalt und generell das Leben auf den „Philis“ erfahren habe. Für Informationen zu meiner Arbeit und zur politischen Situation auf Bondoc lest euch  am besten meinen <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/26/erster-unterstutzerinnenbrief-von-david/" target="_blank">ersten UnterstützerInnenbrief </a>an einen ausgewählten UnterstützerInnenkreis durch.</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Unser Office</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Wir leben im Ort Mulanay auf der Halbinsel Bondoc. Die Wohnung gehört zu den Luxuriöseren hier, auch wenn sie für europäische Verhältnisse eher klein ist. Zwar müssen wir auf einige Einrichtungen verzichten (geduscht und abgespült wird beispielsweise mit einer Wasserkelle), aber daran gewöhnt man sich und solange die Technik läuft bin ich rundum zufrieden. Die Stromausfälle waren bisher von kurzer Dauer.</p>
<p style="margin-bottom:0;">In unserem Haus sind zwei weitere Wohnungen. In beiden leben viele Kinder, was unsern Innenhof sehr lebhaft macht. Insbesondere unser Nachbar Joshua ist uns ans Herz gewachsen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_370" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/office1.jpg"><img class="size-full wp-image-370" title="office1" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/office1.jpg?w=500" alt="Office"   /></a><p class="wp-caption-text">Das gut ausgestattetes Büro. Hinten: Unsere beiden Schlafzimmer.</p></div>
<div id="attachment_372" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/office2.jpg"><img class="size-full wp-image-372" title="office2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/office2.jpg?w=500" alt="Unsere Nachbarin Hazel und unser Nachbar Josh im Innenhof"   /></a><p class="wp-caption-text">Unsere Nachbarin Hazel und unser Nachbar Josh im Innenhof.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;">„<strong>Hey Joe!“ &#8211; auf der Straße</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Einen ruhigen Spaziergang in unserem überschaubaren Heimatort Mulanay zu machen, ist unmöglich. Nicht, dass wir als „Weiße“  nur stets begafft würden (bei mir kommt auch noch Größe und Haarfarbe hinzu), an jeder Ecke kriegen wir auch mindestens einmal „Hey Joe!“ (Joe steht für Amerikaner) und „What&#8217;s your name?“, „Where are you going?“ oder „Where are you from?“ zu hören.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_375" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/rizal-street.jpg"><img class="size-full wp-image-375" title="rizal-street" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/rizal-street.jpg?w=500" alt="Unser Office."   /></a><p class="wp-caption-text">Die Rizal Street in Mulanay. Am Ende: Unser Office.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Happy Fiesta!</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Diese Zwischenüberschrift („Happy Fiesta“) habe ich zum einen gewählt, weil es den spanischen und den US-amerikanischen Einfluss auf die Philippinen verdeutlicht, zum anderen, weil es in den letzten Tagen auf zahlreichen Transparenten stand, auf denen Politiker den Besucherinnen und Besucher der örtlichen Fiesta Grüße ausrichteten. Die Fiesta bestand im Wesentlichen aus einer Parade, bei der verschiedene Gruppen und Einrichtungen durch das Dorf zogen, und zwei Shows. Eine, die verschiedene philippinische Traditionen zeigte, und eine Show mit „Stars“ aus der Hauptstadt. Außerdem ist es üblich, sich gegenseitig zum Essen einzuladen. Ich war gleich in drei verschiedenen Haushalten zu Gast.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">„<strong>Gulay lang“ &#8211; Essen</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Das philippinische Essen besteht zu 90 Prozent aus Reis, zumindest, wenn man nicht selber kocht. Außerdem gibt es noch „Pansit“: Nudeln mit Gemüse. Wenn wir nicht zu hause essen, ist es für mich als Vegetarier nicht einfach etwas zum Essen  mit „Gulay lang“ („Gemüse nur“) zu finden: In den meisten Mahlzeiten ist – wenn auch wenig – Fleisch oder Fisch enthalten. Vegetarier und Vegetarierinnen gibt es hier offensichtlich nicht. Selbst in herkömmlichen Fertig-Gewürzmischungen befinden sich Bestandteile toter Tiere. Da bleibt mir teilweise nichts anderes, als Reis mit Soja-Sauce zu essen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Basketball, Karten und Schwimmen &#8211; Freizeitbeschäftigungen</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">Basketball ist die Sportart Nummer Eins auf den Philippinen, zumindest bei den Männern. Das führt dazu, dass nahezu alle jungen Philippinos sehr gut spielen. Da ich eigentlich Fußball bevorzuge, bin ich – zumindest was Dribbeln und Wurftechnik angeht – stark unterlegen. Meine Stärke liegt dafür bei den Rebounds, wofür ich nichts kann: Es ist wesentlich leichter, die hinunterkommenden Bälle abzugreifen, wenn man einen guten Kopf größer ist als die Gegenspieler.</p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-weight:normal;">Da das Meer nur fünf Minuten von unserem Office entfernt ist, gehen wir uns dort in unserer Freizeit ab und zu erfrischen. Außerdem haben wir bereits von einem Freund zwei philippinische Kartenspiele beigebracht bekommen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_377" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jesus.jpg"><img class="size-full wp-image-377" title="jesus" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jesus.jpg?w=500" alt="Jesus? Nein, David im Meer!"   /></a><p class="wp-caption-text">Jesus? Nein, David im Meer! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Treffen, Trinken, Tanzen – Zu Gast auf dem Land</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Da es zu einer unserer Hauptaufgaben gehört, die Farmer und Farmerinnen, von denen wir unser Mandat haben, zu besuchen und in den Dörfern Präsenz zu zeigen, machen wir ab und zu kleine mehrtägige Touren durch die „Area“. Ein herkömmlicher Tagesablauf sieht dann in etwa so aus: Nach einer anstrengenden Reise kommen wir gegen Mittag in dem jeweiligen Dorf an, wo es erstmal Essen gibt. Da wir oft in den Dörfern sind, wo die Community Organizer von unserer Partner-Organisation Treffen abhalten, hören wir uns meistens einen Vortrag an. Darin geht es in erster Linie darum, die Farmerinnen und Farmer für Aktivitäten für eine Verlängerung der Agrarreform zu mobilisieren. Die Farmerinnen und Farmer bleiben bei den Treffen meist passiv. Diskussionen kommen selten vor. Im Anschluss an den Vortrag, stellen wir oft uns und unsere Arbeit vor und führen Interviews mit bestimmten Farmerinnen und Farmern.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/landschaft.jpg"><img class="size-full wp-image-378" title="landschaft" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/landschaft.jpg?w=500" alt="Bananen."   /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Land: Kokosnusspalmen wohin das Auge reicht. Vereinzelt: Bananen.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_381" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/treffen.jpg"><img class="size-full wp-image-381" title="treffen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/treffen.jpg?w=500" alt="Jansept, ein Community Organizer hält einen Vortrag vor einer lokalen FarmerInnengruppe."   /></a><p class="wp-caption-text">Jansept, ein Community Organizer hält einen Vortrag vor einer lokalen FarmerInnengruppe.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;">Das Abendprogramm ist von starkem Alkoholkonsum geprägt. Während die Männer in erster Linie Gin und Brandy trinken, konsumieren die Frauen – wenn überhaupt – chinesischen Wein. Oft wird der Abend in der Nähe einer Videoke verbracht. Videoke ist nichts anderes als Karaoke und Freizeitbeschäftigung Nummer Eins auf den Philippinen. Da meine tiefe Stimme für viele Lieder ungeeignet ist, ist mittlerweile „Nothing else matters“ von Metallica zu meiner Spezialität geworden. „Scary Voice“ hieß es beim letzten Mal, als die Videoke-Gesellschaft über meine basslastige Stimme staunte.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ist die Stimmung gut und der Alkoholpegel hoch, wird mitunter auch ganz gerne getanzt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/videoke.jpg"><img class="size-full wp-image-379" title="videoke" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/videoke.jpg?w=500" alt="David beim Videoko singen."   /></a><p class="wp-caption-text">David beim Videoke singen.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Konfliktsituation</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Einen Zwischenfall gab es bereits. Als wir zu einem Treffen im Haus eines „farmerleader“s gehen wollten, wurden wir von zwei bewaffneten Männern mittels eines Warnschusses gestoppt und daran gehindert. Es stellte sich heraus, dass die Männer Mitarbeiter des Landlords waren, und das Haus, in dem das Treffen stattfinden sollte, auf dessen Grundstück liegt. Wir gaben den Vorfall bei der lokalen Polizeistation zu Protokoll und überlegen nun wie wir weiter mit der Situation umgehen. Ansonsten fühlen wir uns jedoch sehr sicher. Wenn uns etwas zustoßen würde, hätten die TäterInnen wegen internationaler Aufmerksam ein größeres Problem, als wenn sie „nur“ die Einheimischen angreifen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Geschlechterverhältnisse auf den Philippinen</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Wie nahezu überall gibt es auch auf den Philippinen ausgeprägte Geschlechterrollen und -hierarchien. Das äußert sich unter anderem darin, dass Frauen auf dem Land teilweise nicht bei uns und den Männern, sondern etwas abseits sitzen. Küchenarbeit und Erziehung wird nach meinen Beobachtungen in erster Linie von Frauen geleistet. In den FarmerInnengruppen, die wir begleiteten, und in unseren Partner-NGOs sind Männer dominant. Sehr selten sieht man Frauen mit politischen Ämtern. Trotzdem oder gerade deswegen sind Geschlechterverhältnisse zumindest in der philippinischen Linken ein Thema. So gibt es beispielsweise in der Hauptstadt Manila ein von einem Frauenkollektiv mit gender-bewusstem Anspruch betriebenes Hostel mit Restaurant und unsere Partnerorganisation führt Seminare durch, die für Geschlechterverhältnisse sensibilisieren sollen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Tricycles, Jeepneys, Busse &#8211; Verkehrsmittel</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Auf den Philis gibt es im Wesentlichen drei Verkehrsmittel. Tricycles sind Motorräder mit Beiwagen, die als Taxi fungieren aber teilweise unterwegs noch Leute aufnehmen. Mitunter kommt es vor, dass in und auf einem Tricycle über zehn Personen Platz finden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Da Tricycles für längere Strecken zu teuer sind, benutzt man dafür eher Jeepneys und Busse. Jeepneys sind hier auf Bondoc eher unüblich. In größeren Städten sieht man sie dafür umso öfter. Sie wurden nach dem zweiten Weltkrieg, in dem die USA gegen die japanische Besatzung auf den Philippinen gekämpft hat, von den US-Amerikanern hier gelassen. Die Philippinis (unser Neologismus für Philippinas und Philippinos) haben die Jeepneys bunt angemalt und benutzen sie heute als öffentliches Verkehrsmittel.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Busse benutzen wir insbesondere, um auf Bondoc von einem Dorf zum anderen zu kommen. Hier gibt es zwar grobe Fahrpläne, allerdings muss man meistens ein bis zwei Stunden warten, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Busse zwar formal Haltestellen haben, aber in Wirklichkeit überall Leute ein- und aussteigen lassen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<div id="attachment_380" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jeepney.jpg"><img class="size-full wp-image-380" title="jeepney" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jeepney.jpg?w=500" alt="Ein Jeepney in Manila."   /></a><p class="wp-caption-text">Ein Jeepney in Manila.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Kommunikation und ihre Tücken</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Verständigung ist nicht immer einfach. Das liegt unter anderem an der Sprache. Während man in größeren Städten mit Englisch relativ weit kommt, sprechen die Menschen in ländlichen Regionen wie Bondoc fast nur Tagalog. Bei Besuchen nehmen wir deshalb in der Regel einen Übersetzer mit.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ein Großteil der Kommunikation auf den Philis läuft über SMS. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Nachrichten extrem billig sind. Pro SMS zahlt man einen Peso, umgerechnet ca. 1,5 Cent. Das führt auch dazu, dass man auf einmal von wildfremden Menschen Nachrichten bekommt.  JedeR von uns hat inzwischen ein oder mehrere „Textmates“, die einen mit Liebesbekundungen oder romantischer Poesie „terrorisieren“.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><strong>Noch Fragen?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">Das war&#8217;s. Freue mich auf Fragen und Rückmeldungen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;">David</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/376/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=376&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Buko, endlich Buko!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserem Wohnort Mulanay wird gefeiert. Fiesta! Auf Bannern, die zwischen Bäumen und Häusern aufgespannt sind, grüßen örtliche oder überregionale Abgeordnete all jene, die Fiesta feiern wollen. Hier sind das scheinbar alle (!) MulanayanerInnen, die sich auf der Straße herumtreiben, tanzen und klatschen. Eine Tradition zu diesem Fest ist es, von Haus zu Haus zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=308&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Wohnort Mulanay wird gefeiert. Fiesta! Auf Bannern, die zwischen Bäumen und Häusern aufgespannt sind, grüßen örtliche oder überregionale Abgeordnete all jene, die Fiesta feiern wollen. Hier sind das scheinbar alle (!) MulanayanerInnen, die sich auf der Straße herumtreiben, tanzen und klatschen.</p>
<p>Eine Tradition zu diesem Fest ist es, von Haus zu Haus zu ziehen und zu speisen. Meist gehört dem kleinen Zug die gesamte Familie an, was bedeuten kann, dass die Essgesellschaft aus 15 Menschen besteht. Geladen bei Freunden genossen wir sechs Stunden lang Pesto mit Nudeln, Reis und Kokosnusssalat. Speisezutaten, die hauptsächlich aus dem Norden der Philippinen stammen. Am Ende gab es &#8211; na klar &#8211; Videoke.</p>
<p>Gestern am Abend sahen wir uns eine Präsentation an, die traditionelle philippinische Feiergewohnheiten zeigte. Ein Ritt durch das Jahr, von Neujahr, über Ostern bis hin zu Weihnachten. Dabei stellten wir uns die Frage der Traditionen und ihrer Herkunft &#8211; wir schwelgten mehr in spanischen Klangwelten und amerikanischen Tanzeinlagen als in tropischem Inselflair. Dabei gibt es so vieles, das den Philippinen eigen zu sein scheint&#8230;</p>
<p>Auf unserer letzten Reise durch die Area, es ist nunmehr fünf Tage her, entdeckten wir viel Neues &#8211; für uns Neues. Die FarmerInnen amüsierte es in manch einem Moment sehr, dass wir uns an den ihnen vertrauten Alltäglichkeiten erfreuten.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/erst-aufschlagen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-310" title="erst-aufschlagen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/erst-aufschlagen.jpg?w=254&#038;h=189" alt="erst-aufschlagen" width="254" height="189" /></a></p>
<p>Erst die junge Kokosnuss (Buko) aufschlagen, schön vorsichtig, nur nicht zu viel -</p>
<p>dann aushöhlen. Ein Farmer von  San Andres bereitet unsere Buko vor.  <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/dann-aushohlen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-311" title="dann-aushohlen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/dann-aushohlen.jpg?w=300&#038;h=225" alt="dann-aushohlen" width="300" height="225" /></a>Plötzlich rollten neben ihm immer mehr der jungen Kokosnüsse. Man hatte sie für uns ernten lassen.</p>
<p>Das war, kurz nachdem wir mit einem Warnschuss  (in die Luft) durch zwei bewaffnete Männer eines Grundstücks verwiesen wurden.  Danach war erst einmal alles ein wenig in Aufruhr.  Als sich die Wogen wieder zu glätten begonnen hatten, genossen wir das Geschenk.</p>
<p>Buko, endlich Buko.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/uuuund-trinken.jpg"></a><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/uuuund-trinken.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-312" title="uuuund-trinken" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/uuuund-trinken.jpg?w=500" alt="uuuund-trinken"   /></a></p>
<p>Beim Bukoschlürfen wird lediglich der Saft der jungen Kokosnuss getrunken. Sehr erfrischend! Und gar nicht so einfach, den Saft dorthin zu lenken, wo er hin soll, jedenfalls nicht auf die Hose.</p>
<p>Zu neuen Ufern aufbrechen und Einladungen folgen, hieß es nach dem Bukoschlürfen und dem anschließenden Treffen der FarmerInnen die Landreform betreffend. Denn am nächsten Tag brachen wir nach Buenavista auf, zu einem Farmer, der uns zu sich eingeladen hatte. IPON folgte der Einladung, denn eine solche kam nicht oft direkt von den Farmern. Gewöhnlich schließen wir uns COs einer unserer Partnerorganisationen an oder fahren mit unserem Übersetzer durch die Area, um präsent zu sein. Dieses Mal aber verknüpften wir das Folgen einer herzlichen Einladung mit Interviews und einem Besuch der örtlichen Polizeistation&#8230;</p>
<p>&#8230;aber zuvor muss sich ausgeruht werden. Jan und einer der COs erholen sich von der morgendlichen Motorradtour.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/in-der-hangematte.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-336" title="in-der-hangematte" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/in-der-hangematte.jpg?w=500&#038;h=375" alt="in-der-hangematte" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Am Nachmittag erlebten wir eine Neuwahl innerhalb einer Farmergruppe. Sie war anders, diese Wahl. Sie ging schnell und sie war sehr offen. Es wurde gescherzt und gelacht, Reden wurden gehalten und Fotos geschossen. Am Ende stellte IPON sich vor. Nun heißt es, Vertrauen zu den Menschen dieser Gegend zu gewinnen. Dass die FarmerInnen sich bei Vorkommen bzgl. Menschenrechtsverletzungen direkt bei uns melden, ist nicht oft. Wir erfahren die Geschehnisse oftmals aus zweiter oder gar dritter Hand. Was vermutlich nicht zuletzt an der Sprachbarriere liegt.</p>
<p>Am Abend besuchten wir aufgrund vermuteter Menschenrechtsverletzungen die örtliche Polizeistation. Wir wollten den Beschuldigungen nachgehen. Allerdings fanden wir nicht die besten Voraussetzungen vor: Der Polizeichef feierte in ausgelassener Stimmung seinen Geburtserinnerungstag. Im Eingangsbereich war ein deutscher (!) Schäferhund angeleint, der ununterbrochen bellte und die Vorbeigehenden einschüchterte. Im Haus gab es Videoke. Auf der Terrasse gesellten sich Polizisten, rauchten und lachten.</p>
<p>Ein nicht geeigneter Rahmen, um nachzuforschen, ob es tatsächlich Verletzungen der Menschenrechte in einem dokumentierten Fall gegeben hatte, dachten wir uns. Und dennoch &#8211; wir betraten die Polizeistation selbstbewusst und zielstrebig.</p>
<p>Das Ergebnis unseres Gesprächs?</p>
<p>Mägen waren gefüllt mit Reistörtchen. Notizhefte waren gefüllt mit anzweifelbaren und scheinbar ehrlichen Aussagen. Ohren waren betäubt durch Viedeokemusik und schreiendem Polizisten. Fotoapparate waren reicher an Fotos mit Abschlusslächeln. Und wie stand es um unsere Zufriedenheit?</p>
<p>Es ist schwer zu sagen, wie erfolgreich solche Gespräche sind. Wir haben durchgehalten, uns nicht abwimmeln lassen. Wir haben gezeigt, dass wir da sind. Dass es jemanden gibt, der den staatlichen Akteuren auf die Finger sieht und sie daran erinnert, dass es Gesetze gibt, die es einzuhalten gilt. Und dass wir bereit sind, ihnen zuzuhören, was sie zu sagen haben. Vielleicht erinnern sie sich daran, wenn sie das nächste Mal einen Menschen ohne Haftbefehl festnehmen.</p>
<p>Aber wir sind zu dritt. Da vergeht einem das Lachen nicht so schnell. Das ist gut so! Ein Kulturexkurs in diesem Sinne: Nicht, dass uns jetzt Beschwerdebriefe ins Haus flattern, warum Jan mit einer Handbewegung andeutet, dass er Sue erschießen will. Das ist hierzulande ein Zeichen für ein verstärktes Lächeln. Der Gesichtsausdruck wird dabei untermauert durch diese recht salopp erscheinende Handbewegung. Sieht es nicht tatsächlich aus wie ein ziemlich breites Grinsen?</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/ein-laecheln.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-339" title="ein-laecheln" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/ein-laecheln.jpg?w=500&#038;h=375" alt="ein-laecheln" width="500" height="375" /></a></p>
<p>In einem anderen Moment des Tages, ein paar Stunden und viele Emotionen später, wurde das Lächeln beiden Seiten entlockt: Der Seite der Fotografierenden und der Seite der Fotografierten. Lächeln wäre jedoch untertrieben. Es war dieses Kreischen, was vor allem junge Philippinis verlauten lassen, wenn hellhäutige Menschen vorübergehen. &#8222;Hey, Jo!&#8220;, riefen sie und lachten.  Und ab und an sprang einer der Jungendlichen vom Jeepney herunter oder direkt in das Foto hinein.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/vom-dach.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-340" title="vom-dach" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/vom-dach.jpg?w=500&#038;h=374" alt="vom-dach" width="500" height="374" /></a></p>
<p>In solchen Momenten können Menschenrechtsbeobachtende verarbeiten. An jenem Nachmittag trafen wir auf zwei Menschen, die in Angst um sich und ihre Familien leben. Sie sind umgeben von Schatten der Vergangenheit, in der fünf politisch motivierte Morde geschahen. Aktuell leben in dieser Region viele Mitglieder der NPA, eine bewaffnete Gruppe, die sich in den Bergen versteckt hält und deren Präsenz die Farmer einschüchtert. Gesehen haben wir niemanden dieser Gruppe, nicht offensichtlich zumindest. Es gibt in den Dörfen öfter Menschen, die das Lager wechseln. Gehört der Nachbar heute noch zu deinen Freunden, gehört er morgen vielleicht schon zum anderen Lager. Die Sehnsucht der Sicherung der Lebensgrundlage treibt die Menschen dieser Gegend dazu, eine Waffe in die Hand zu nehmen und scheinbar machtvoller zu wirken als mit einem vorgespannten Carabao.</p>
<p>Für Jan und Sue hieß es wenig später: Carabao, endlich Carabao. Carabao sind Wasserbüffel, mit denen auf dem Land Ackerwirtschaft betrieben wird. Sie pflügen das Land und transportieren für Menschen zu schwere Lasten.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jan-auf-dem-carabao.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-342" title="jan-auf-dem-carabao" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jan-auf-dem-carabao.jpg?w=500" alt="jan-auf-dem-carabao"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/sue-auf-dem-carabao2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-345" title="sue-auf-dem-carabao2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/sue-auf-dem-carabao2.jpg?w=225&#038;h=300" alt="sue-auf-dem-carabao2" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/sue-auf-dem-carabao3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-349" title="sue-auf-dem-carabao3" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/sue-auf-dem-carabao3.jpg?w=225&#038;h=300" alt="sue-auf-dem-carabao3" width="225" height="300" /></a><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jan-auf-dem-carabao3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-350" title="jan-auf-dem-carabao3" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/jan-auf-dem-carabao3.jpg?w=225&#038;h=300" alt="jan-auf-dem-carabao3" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Auf dem Land gibt es so viele Freuden, so viel Herzlichkeit steckt in den Menschen, die hier leben und arbeiten. Neben all den Einschüchterungen, all der Angst und dem harten Lebensalltag ist dieser Zustand verwunderlich und die Stärke bewundernswert.</p>
<p>Ein Anknüpfungspunkt, eine Quelle der Kraft und des Lebensmutes der Menschen, die wir dieser Tage besucht haben, scheint eines zu sein: Kinder.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/unsere-wanderfuehrerin.jpg"><img class="size-full wp-image-351 aligncenter" title="unsere-wanderfuehrerin" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/unsere-wanderfuehrerin.jpg?w=500" alt="unsere-wanderfuehrerin"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/die-kinder-von-san-narciso.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-352" title="die-kinder-von-san-narciso" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/die-kinder-von-san-narciso.jpg?w=500&#038;h=375" alt="die-kinder-von-san-narciso" width="500" height="375" /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/308/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=308&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>Der Fährmann im Morgengrauen &#8211; eine Bildergalerie</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 12:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Veröffentlicht in Tagebuch<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=296&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/palmen-im-wind.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-297" title="palmen-im-wind" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/palmen-im-wind.jpg?w=500" alt="palmen-im-wind"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen-flusslauf.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-298" title="impressionen-flusslauf" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen-flusslauf.jpg?w=500" alt="impressionen-flusslauf"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-299" title="impressionen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen.jpg?w=500" alt="impressionen"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen-schiff.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-300" title="impressionen-schiff" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen-schiff.jpg?w=500" alt="impressionen-schiff"   /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen-am-strand.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-301" title="impressionen-am-strand" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/impressionen-am-strand.jpg?w=500" alt="impressionen-am-strand"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/die-fischer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-302" title="die-fischer" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/die-fischer.jpg?w=500" alt="die-fischer"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/der-faehrmann.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-303" title="der-faehrmann" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/der-faehrmann.jpg?w=500" alt="der-faehrmann"   /></a></p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/im-angesicht-der-untergehenden-sonne.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-304" title="im-angesicht-der-untergehenden-sonne" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/im-angesicht-der-untergehenden-sonne.jpg?w=500" alt="im-angesicht-der-untergehenden-sonne"   /></a></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/296/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=296&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Erster UnterstützerInnenbrief von Jan</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 12:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jans UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Bericht ist abgeschickt. Er behandelt die allgemeine Situation, in der wie hier leben und arbeiten.  Hier könnt ihr ihn euch durchlesen. Veröffentlicht in Jans UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=292&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Bericht ist abgeschickt. Er behandelt die allgemeine Situation, in der wie hier leben und arbeiten.  <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/02/1unterstutzerinnenbrief_janpingel.pdf" target="_blank">Hier</a> könnt ihr ihn euch durchlesen.</p>
<br />Veröffentlicht in Jans UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/292/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=292&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Teil 2 des Spitzen Stiftes erschienen</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/30/teil-2-des-spitzen-stiftes-erschienen/</link>
		<comments>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/30/teil-2-des-spitzen-stiftes-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 02:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne Spitzer Stift]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Artikel der Kolumne &#8222;Spitzer Stift&#8220;  ist mit etwas Verspätung erschienen. Er wurde Anfang Dezember verfasst, als ich noch in Deutschland lebte. Viel Freude beim Lesen. Hier klicken Veröffentlicht in Kolumne Spitzer Stift<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=284&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Artikel der Kolumne &#8222;Spitzer Stift&#8220;  ist mit etwas Verspätung erschienen. Er wurde Anfang Dezember verfasst, als ich noch in Deutschland lebte.</p>
<p>Viel Freude beim Lesen. <a title="Spitzer Stift Teil 2" href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/spitzer-stift-teil-2.pdf" target="_blank">Hier klicken</a></p>
<br />Veröffentlicht in Kolumne Spitzer Stift  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/284/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=284&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>Erster UnterstützerInnenbrief von David</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/26/erster-unterstutzerinnenbrief-von-david/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 07:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Davids UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute geht der erste Brief an Davids UnterstützerInnenkreis raus.  Wer Hintergrundinfos zu Menschenrechtsbeobachtung und der Situation auf Bondoc haben will, kann ihn hier ansehen! Veröffentlicht in Davids UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=280&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht der erste Brief an Davids UnterstützerInnenkreis raus.  Wer Hintergrundinfos zu Menschenrechtsbeobachtung und der Situation auf Bondoc haben will, kann ihn <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/unterstutzerinnenbrief1.pdf" target="_blank">hier</a> ansehen!</p>
<br />Veröffentlicht in Davids UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/280/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=280&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Impressionen: Am Baum, am Meer und eine kleine Demonstration in der großen Stadt</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/26/impressionen-am-baum-am-meer-und-eine-kleine-demonstration-in-der-grosen-stadt/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 05:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Der in Deutschland etablierte Arbeitsbegriff (Morgens das Haus verlassen, die Arbeit erledigen, danach nach Hause gehen und die Zeit mit Hobbies verbringen.) ist in den Philippinen nicht haltbar, ist längst verfallen, wenn es ihn denn jemals gab. Wir haben uns daran angepasst. Das Ausleben einer Kultur des Diskutierens [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=215&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Der in Deutschland etablierte Arbeitsbegriff (Morgens das Haus verlassen, die Arbeit erledigen, danach nach Hause gehen und die Zeit mit Hobbies verbringen.) ist in den Philippinen nicht haltbar, ist längst verfallen, wenn es ihn denn jemals gab. Wir haben uns daran angepasst. Das Ausleben einer Kultur des Diskutierens während eines Gläschen Matators oder inmitten bellender Hunde und kichernder Kinder fällt nicht immer leicht. Ein hitziges Gespräch kann dann schon mal unterbrochen werden, weil jemand eine Neuigkeit per Textnachricht bekam oder aufsteht, um sich die Beine zu vertreten und den Rücken zu dehnen.</p>
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-217" title="Beobachten" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/beobachten.jpg?w=500" alt="Beobachten"   /></dt>
</dl>
<p style="text-align:left;"><img class="size-full wp-image-220 alignleft" title="In Aurora" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/in-aurora.jpg?w=500" alt="In Aurora"   /> (oben) Ein Treffen der  Farmer, um die jüngsten Entwicklungen der Landreform zu besprechen.</p>
<p style="text-align:left;">(links) IPON stellt sich vor. Die Farmer in dieser Region sind besorgt um ihre momentane Situation. Seitdem das CARP (Comprehensive Agrarian Reform Program) ausgelaufen ist und die Verlängerung um sechs Monate (bis Juni 2009) nicht mehr jene Inhalte enthält, die ursprünglich Teil der Landreform waren, hängt die in der Reform vorgesehene Landverteilung an landlose Bauern in der Schwebe. Somit ist auch die Aussicht der Farmer auf eigenes Land getrübt. Sie rechnen nun vermehrt mit unbegründeten Anzeigen und willkürlichen Inhaftierungen (sog. &#8222;Legal Harassments&#8220;). Wir haben ihnen versprochen, dass sie auf uns zukommen können, wenn sie das Gefühl haben, dass Menschenrechtsverletzungen vorliegen.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="alignright size-full wp-image-226" title="Politisch motivierter Kampf?" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/politisch-motivierter-kampf.jpg?w=500" alt="Politisch motivierter Kampf?"   />Nach einer Reihe von Treffen, um die Farmer zu friedvollen Protesten im Kampf um ihr Land zu motivieren, muss ein CO (Community Organizer) hin und wieder angestaute Energien freilassen. Hier im Kampf mit Sue.</p>
<p style="text-align:left;">Die COs fahren durch die Area, um die Farmer auf dem aktuellen Stand der Landreform zu halten. Nicht selten schließen wir uns ihnen an und kommen nach den Treffen mit den Farmern ins Gespräch.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="alignleft size-full wp-image-230" title="Geschäftig" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/geschaeftig.jpg?w=500" alt="Geschäftig"   />Nach den Besuchen der Area und den Treffen mit staatlichen Stellen verkriechen wir uns in unserem Haus in Mulanay, um die gesammelten Informationen zu verarbeiten. Das Mobiltelefon ist dabei für den Kontakt mit unseren Partnern unverzichtbar geworden. Jeden Tag kommen auf diese Weise neue Informationen zusammen, zukünftige Treffen werden vereinbart und &#8211; ab und an erreicht uns eine liebenswerte SMS von einem Farmer, der ein Gedicht schreibt und Gute Nacht wünscht.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-233" title="Disziplin Kokosnusswurf" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/disziplin-kokosnusswurf.jpg?w=500" alt="Disziplin Kokosnusswurf"   /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignright size-full wp-image-234" title="Ich zeig dir meine Welt" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/ich-zeig-dir-meine-welt.jpg?w=500" alt="Ich zeig dir meine Welt"   /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 352px"><img class="size-full wp-image-235" title="Am Baum" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/im-baum.jpg?w=500" alt="Am Baum"   /><p class="wp-caption-text">Im Baum sitzend und am Baum baumelnd</p></div>
<p style="text-align:center;">Impressionen aus unserem Observeralltag&#8230;</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-243 alignright" title="Demonstrierende" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/demonstrierende.jpg?w=500" alt="Demonstrierende"   /></p>
<p style="text-align:left;">Jan und Sue haben eine Demonstration der Farmer in Manila begleitet. Mit Observershirts bekleidet liefen wir am Rand des kleinen Zuges mit, fotografierten und beobachteten das Geschehen.</p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-244" title="Am Rand der Demo" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/am-rand-der-demo.jpg?w=500" alt="Am Rand der Demo"   /> Ein Demonstrant verhandelt mit einem Polizisten das <img class="size-full wp-image-245 alignright" title="Das Weiterziehen wird verhandelt" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/das-weiterziehen-wird-verhandelt.jpg?w=500" alt="Das Weiterziehen wird verhandelt"   />Weiterziehen der Demonstrierenden. Die Farmer waren gekommen, um Gedenkblumen abzulegen, die an das &#8222;Mendiola Massaker&#8220; von 1987 erinnern sollen. Bei diesem Massaker sind 13 friedlich Demonstrierende zu Tode gekommen.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignleft size-full wp-image-246" title="Warten auf das Weiterziehen" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/warten-auf-das-weiterziehen.jpg?w=500" alt="Warten auf das Weiterziehen"   /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignright size-full wp-image-247" title="Wartender Demonstrant" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/wartender-demonstrant.jpg?w=500" alt="Wartender Demonstrant"   /></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/215/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=215&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">Beobachten</media:title>
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			<media:title type="html">In Aurora</media:title>
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			<media:title type="html">Politisch motivierter Kampf?</media:title>
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			<media:title type="html">Geschäftig</media:title>
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			<media:title type="html">Disziplin Kokosnusswurf</media:title>
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			<media:title type="html">Ich zeig dir meine Welt</media:title>
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			<media:title type="html">Am Baum</media:title>
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		<media:content url="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/demonstrierende.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Demonstrierende</media:title>
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			<media:title type="html">Am Rand der Demo</media:title>
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			<media:title type="html">Das Weiterziehen wird verhandelt</media:title>
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		<media:content url="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/warten-auf-das-weiterziehen.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Warten auf das Weiterziehen</media:title>
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			<media:title type="html">Wartender Demonstrant</media:title>
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		<title>Artikel über Jan im SHZ-Verlag erschienen</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/24/artikel-uber-jan-im-shz-verlag-erschienen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 15:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Jan, seine Ausreise und die Arbeit als Menschenrechtsbeobachter wird im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag berichtet. Hier klicken! Veröffentlicht in Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=212&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Jan, seine Ausreise und die Arbeit als Menschenrechtsbeobachter wird im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag berichtet.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/pingel.pdf" target="_blank">Hier klicken!</a></p>
<br />Veröffentlicht in Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/212/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=212&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>Erster UnterstützerInnenbrief von Susann</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Susanns UnterstützerInnenbriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Bericht für meinen UnterstützerInnenkreis ist fertig. Hier klicken! Veröffentlicht in Susanns UnterstützerInnenbriefe<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=207&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Bericht für meinen UnterstützerInnenkreis ist fertig.</p>
<p><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/erster-bericht_ukreis-susann.pdf" target="_blank">Hier klicken!</a></p>
<br />Veröffentlicht in Susanns UnterstützerInnenbriefe  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/207/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=207&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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		<title>Zwischen Alltäglichkeiten und großen Fragen</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2009/01/19/zwischen-alltaglichkeiten-und-grosen-fragen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 16:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Halbinsel Bondoc gibt es neben Cocos nucifera (Kokosnusspalme) vor allem eines: Plastik. Für jede Zwiebel, jeden Schwamm und jede 1-Liter-Wasserflasche bekommen Einkaufende auf dem Markt und in den kleinen Geschäften eine Plastiktüte gereicht, sei der Platz darin noch so ungenutzt oder ihr Zustand gar nahe am Reißen. Im zweiteren Falle wird gleich noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=168&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Halbinsel Bondoc gibt es neben Cocos nucifera (Kokosnusspalme) vor allem eines: Plastik. Für jede Zwiebel, jeden Schwamm und jede 1-Liter-Wasserflasche bekommen Einkaufende auf dem Markt und in den kleinen Geschäften eine Plastiktüte gereicht, sei der Platz darin noch so ungenutzt oder ihr Zustand gar nahe am Reißen. Im zweiteren Falle wird gleich noch eine weitere Tüte übergespannt, was bei Reiseinkäufen sehr beliebt ist. Was bleibt, ist ein riesiger Haufen kleiner, zusammengeknüllter Plastiktüten in den Haushalten.</p>
<p style="text-align:left;">Muss eine Umweltwissenschaftlerin ob dieser Ansammlung schwer verrottbaren Materials  gleich besorgt sein? Schließlich gibt es eine örtliche Müllabfuhr, die jeden (!) Morgen die Mülltonnen der Dorfbewohnenden leert.</p>
<p style="text-align:left;">
<div id="attachment_176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-176" title="Reis" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/reis.jpg?w=500" alt="Reisauswahl an einem Marktstand im Dorf Mulanay"   /><p class="wp-caption-text">Reisauswahl an einem Marktstand im Dorf Mulanay</p></div>
<div id="attachment_174" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-174" title="Potentielle Müllhaufenbestandteile" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/potentielle-mullhaufenbestandteile.jpg?w=500" alt="Erdnüsse sind auf der Halbinsel Bondoc - vor allem bei Feiern und Videokeabenden - sehr beliebt. Der Tisch ist dann in den meisten Fällen übersät mit kleinen Päckchen, aus denen Erdnüsse kullern."   /><p class="wp-caption-text">Erdnüsse sind auf der Halbinsel Bondoc - vor allem bei Feiern und Videokeabenden - sehr beliebt. Der Tisch ist dann in den meisten Fällen übersät mit kleinen Päckchen, aus denen Erdnüsse kullern.</p></div>
<div id="attachment_171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-171" title="Müllabfuhr" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/mullabfuhr.jpg?w=500" alt="Im Dorf Mulanay leert die örtliche Müllabfuhr jeden Morgen die Tonnen, in denen sich vor allem Plastikmüll angesammelt hat."   /><p class="wp-caption-text">Im Dorf Mulanay leert die örtliche Müllabfuhr jeden Morgen die Tonnen, in denen sich vor allem Plastikmüll angesammelt hat.</p></div>
<p>Nach einer Zeit des Einlebens in unserem Büro in Mulanay machten wir uns auf den Weg in die sog. &#8222;Area&#8220;. Als Area bezeichnet IPON jene Gebiete, in denen sich die Konflikte, die wir als MenschenrechtsbeobachterInnen begleiten, abspielen bzw. in denen die MenschenrechtsverteidigerInnen leben. Die Area befindet sich auf der Halbinsel Bondoc, in dessen Norden Mulanay liegt. Sie ist agrarwirtschaftlich geprägt, in der Umgangssprache würden wir sagen, sie ist eine sehr ländliche Region.</p>
<p>Die Regierung der Philippinen scheint diese urbane Gegend vergessen zu haben. Nicht nur die Menschenrechtssituation auf der Halbinsel weist darauf hin, sondern auch die auf den ersten Blick banal anmutenden Probleme wie Straßenzustände und Handynetze. Auf einer Fahrt in einem zum Bus umgebauten Kleintransporter ist eine hölzerne Sitzbank durchgebrochen, auf der vier Mitfahrende Platz genommen hatten. Die Straße ließ aufgrund ihrer Fülle und kreativen Ausgestaltung an Schlaglöchern keinen anderen Ausgang zu. Meistens wird diese Strecke im Jeepney befahren. Jeepneys sind Fahrzeuge, die die Amerikaner während ihres Streifzuges auf den Philippinen verbreitet und nach ihrem Abzug dort zurückgelassen haben.  Selbst in den entlegensten Winkeln des Landes gibt es Relikte aus jenen Zeiten, während andere Ueberbleibsel herrschaftlich zurückgehalten werden.</p>
<p>Tragen Schlaglöcher nicht aber zur Entschleunigung bei? Die Zeit läuft hier auf Bondoc anders schnell als an anderen Orten. Größere Ortswechsel sind meist eine Ein-Tages-Unternehmung und selbst für geringere Entfernungen muss viel Zeit eingeplant werden. Die Schlaglöcher zwingen den Fahrer, einen Gang nach unten zu schalten, den (angespannten) Mitfahrenden kurz Zeit zum Luftholen zu lassen, um dann schließlich das Fahrzeug in einem Bogen um die Ausbeulung in der Straße herumzureißen. Kurz erleichtert ausatmen, umschauen, ob alle Mitfahrenden noch <em>im </em>Wagen sitzen und nicht, wie befürchtet, am Straßenrand kullern, und die Atmung geht wieder still &#8211; bis zur nächsten Hürde, die der Fahrer wieder gekonnt umwindet.</p>
<p>Als wir das Fischerdorf Nilantangan, eine abgelegene Häuseransiedlung direkt am Meer, erreichten, gab es nirgends Handyempfang, obwohl die meisten Phillipinos tagtäglich mit diesem Medium kommunizieren. Es hat sich über die Zeit sogar ein gut durchdachtes Abkürzungssystem entwickelt, um möglichst schnell und unkompliziert Nachrichten übermitteln zu können. Innerhalb des Dorfes gelingt es in manchen Minuten, Nachrichten zu empfangen und zu senden: Am &#8222;magischen Fenster&#8220;, das in die Hauswand der Unterkunft des &#8222;Kagawads&#8220; (offizielles Amt, ähnlich wie ein deutsches Ratsmitglied) eingesetzt ist.</p>
<div id="attachment_195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-195" title="Magisches Fenster" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/magisches-fenster.jpg?w=500" alt="Das &quot;Magische Fenster&quot; in Nilantangan, an dem Nachrichten empfangen und gesendet werden können."   /><p class="wp-caption-text">Das &quot;Magische Fenster&quot; in Nilantangan, an dem Nachrichten empfangen und gesendet werden können.</p></div>
<p>Areabesuche sind jene Arbeit, die den IPON-Freiwilligen Kraft geben und nehmen können. Bisher haben wir nur einen Bruchteil von den Gebieten besucht, die unter unserer Beobachtung stehen. Weitere Besuche stehen in den kommenden Wochen an.</p>
<p>Kraft geben können die Besuche vor allem deshalb, weil sie eine direkte Verbindung herstellen zwischen uns MenschenrechtsbeobachterInnen und den -verteidigerInnen. Eine Verbindung  zwischen jenen Menschen, die zuhören, und jenen, die erzählen. Die Farmer, die wir auf Bondoc begleiten und beobachten, haben uns viel zu erzählen. Zuhören, begleiten und erleben, wie es Menschen geht, die nicht selten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, das kann Kraft nehmen.</p>
<div id="attachment_197" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-197" title="Das Gleichgewicht" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/das-gleichgewicht.jpg?w=500" alt="Was uns eint. Das alte IPON-Team, das neue IPON-Team und einige der Farmer auf der IPON-Abschiedsfeier."   /><p class="wp-caption-text">Was uns eint. Das alte IPON-Team, das neue IPON-Team und einige der Farmer auf der IPON-Abschiedsfeier.</p></div>
<p>Das Gleichgewicht zu finden zwischen diesen beiden Umständen gehört zur Herausforderung eines und einer MenschenrechtsbeobachterIn. Noch sind wir sehr ausgeglichen, schauen motiviert auf die kommende Zeit, auf die Herausforderungen und die Aufgaben. Wir genießen Spaziergänge am Meer und leuchtende Augen von Kindern, die uns auf der Straße &#8222;What´s your name?&#8220; entgegen rufen und begeistert schreien, wenn wir sie anschauen. An einen unauffälligen Gang zum Markt, um eben schnell Gemüse zu kaufen, ist nicht zu denken. Wir fallen überall auf. Hier wahrgenommen zu werden ist nur in einem ersten Moment aufregend und nett. Beim Nachdenken darüber fällt auf, dass es das bloße äußerliche Anderssein ist, welches Quelle der Wahrnehmung zu sein scheint. Wie lange kann einen Oberflächlichkeit befriedigen? &#8212; Sue &#8211;</p>
<div id="attachment_199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-199" title="Strandspaziergang" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/strandspaziergang.jpg?w=500" alt="David und Sue am Strand von Nilantangan, einem Fischerdorf im Süden der Halbinsel Bondoc."   /><p class="wp-caption-text">David und Sue am Strand von Nilantangan, einem Fischerdorf im Süden der Halbinsel Bondoc.</p></div>
<div id="attachment_200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><img class="size-full wp-image-200" title="Ruhe" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/nach-vollbrachter-arbeit1.jpg?w=500" alt="Sue, David und Jan."   /><p class="wp-caption-text">Ein Moment des Ausruhens: Sue, David und Jan.</p></div>
<p style="text-align:left;">
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/168/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=168&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sue</media:title>
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			<media:title type="html">Reis</media:title>
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			<media:title type="html">Potentielle Müllhaufenbestandteile</media:title>
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			<media:title type="html">Magisches Fenster</media:title>
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	</item>
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		<title>Straßenlärm und Videoke</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 09:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Angekommen in Manila und eingelebt in der Großstadtkultur? Die philippinische Hauptstadt Manila hat uns wohlbehalten aufgenommen in ihren mit Autos und Fußgängern verstopften Straßen. Neben erstaunten Blicken konnten wir ihr mit einem Hauch Faszination begegnen und zwischen Vehikeln hindurch huschen, ohne überfahren zu werden. Mut und eine gewisse Offensivität gegenüber des Fortbewegens auf offener Straße [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=125&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angekommen in Manila und eingelebt in der Großstadtkultur? Die philippinische Hauptstadt Manila hat uns wohlbehalten aufgenommen in ihren mit Autos und Fußgängern verstopften Straßen. Neben erstaunten Blicken konnten wir ihr mit einem Hauch Faszination begegnen und zwischen Vehikeln hindurch huschen, ohne überfahren zu werden. Mut und eine gewisse Offensivität gegenüber des Fortbewegens auf offener Straße gehören hier zum Überleben dazu.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-166" title="manila12" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/manila12.jpg?w=500" alt="manila12"   /></p>
<p>In Manila haben wir unsere philippinischen Partner kennen gelernt, wurden bekocht und besungen, aßen und sangen. Als Vegetarier und Vegetarierin haben David und Sue es nicht immer leicht, ein nahrhaftes Essen zu finden. Der in Deutschland nicht selten praktizierte Ernährungsstil wird aber zumindest akzeptiert. Wenn du als Betroffener oder Betroffene den Humor der Philippinos verstehst, dann lässt es sich gut ertragen, nach Gemüse zu fischen.</p>
<p>Nachdem wir Manila in einem Bus verließen, kamen wir drei Stunden später in der Provinzhauptstadt Lucena an. Dort haben wir weitere Partner von IPON kennen gelernt, mit denen wir in nächster Zeit eng zusammenarbeiten werden. Unter anderen trafen wir auch auf den Sohn des im Februar 2008 ermordeten Menschenrechtsverteidigers.</p>
<p>In Lucena haben wir, zusammen mit Patrick vom Vorgängerteam, unser erstes offizielles Gespräch mit einem staatlichen Akteur geführt. Wir begegneten einem Leutnant vom Militär, mit freudiger Nervosität und Gespanntsein. Nachdem wir eine Stunde im Büro des Leutnants auf eben jenen warteten, begrüßte er uns schließlich mit freundlichen Gesten und hörte uns an. Es wird ein Teil unserer Arbeit sein, zu warten &#8211; zu warten auf GesprächspartnerInnen, Busse, eine Zeit der Stille ohne vielschichtige Geräuschkulisse.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/lucena11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-283" title="lucena1" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/lucena11.jpg?w=500" alt="lucena1"   /></a></p>
<div id="attachment_152" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-152" title="lucena2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/lucena2.jpg?w=500" alt="lucena2"   /><p class="wp-caption-text">Verstopfte Straßen in Lucena</p></div>
<div id="attachment_153" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-153" title="lucena3" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/lucena3.jpg?w=500" alt="lucena3"   /><p class="wp-caption-text">Transnationale Unternehmen hinterlassen ihre Spuren (hier an den Wänden einer Verkaufshalle, in der Markt abgehalten wird)</p></div>
<div id="attachment_154" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-154" title="lucena4" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/lucena4.jpg?w=500" alt="lucena4"   /><p class="wp-caption-text">Erste Erfahrungen mit dem Tricycle</p></div>
<p>Von Lucena führte uns unser Weg in das Dorf Mulanay, in dem das Hauptquartier IPONs liegt. Das zweistöckige Haus gehört zu einem der großzügigeren Unterkünfte in der Gegend, mit fließendem Wasser und einer übersichtlichen Raumeinteilung. Unsere Nachbarin ist sehr hilfsbereit und hat uns geholfen, unsere erste Videoke zu organisieren. Eine Viedeoke ist ein fahrbarer Apparat mit Bildschirm, auf dem Musikvideos mit Textzeilen flimmern. In Gedanken an ein Musikvideo darf sich nun aber niemand vorstellen, wie ein Rocker auf der Bühne steht und sein Haar im Rhythmus nach vorn und nach hinten schwingt. Vielmehr ist es ein sich ständig wiederholender Bilderkanon der philippinischen Landschaft, des Meeres und der Kulturstätten des Landes.</p>
<p>Unsere neue Heimat ist umgeben von Meer, an der Küste schwimmen Fischerboote im Wasser, überall sitzen Menschen, die Essen verkaufen, Kinder, die um die Vehikel huschen, Hunde, die sich in den Rinnsalen zu spiegeln versuchen. Unsere Anwesenheit im Ort ist nicht geheimzuhalten. Kinderscharen rennen hinter uns her, kichern und lassen uns an ihren Englischkenntnissen teilhaben. Besonders David fällt zwischen den Einheimischen sehr auf, ist innerhalb der Gruppe kaum zu verstecken (Körperlänge: ca. 1,93m, blondes halblanges Haar).</p>
<div id="attachment_155" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-155" title="mulanay1" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/mulanay1.jpg?w=500" alt="mulanay1"   /><p class="wp-caption-text">Auf den Straßen im Dorf Mulanay fahren Tricycles, flanieren Menschen und es werden Essen und andere Sachen zum Verkauf angeboten</p></div>
<div id="attachment_159" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-159" title="mulanay2" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/mulanay2.jpg?w=500" alt="mulanay2"   /><p class="wp-caption-text">Am Strand von Mulanay</p></div>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-157" title="mulanay3" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/mulanay3.jpg?w=500" alt="mulanay3"   /></p>
<div id="attachment_158" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-158" title="mulanay4" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/mulanay4.jpg?w=500" alt="mulanay4"   /><p class="wp-caption-text">Mit diesen Booten fahren die Fischer raus auf das Meer</p></div>
<p>Alle haben uns sehr freundlich empfangen und uns herzlich begrüßt. Zwischen Anpassung und kritischer Reflexion der philippinischen Gepflogenheiten nehmen wir insgeheim Abschied von mancher Gewohnheit und lassen uns auf unser neues Umfeld ein.</p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/125/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=125&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Menschenrechte im Blick</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 16:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Westfälische Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Erschienen im Lokalteil &#8222;Telgte&#8220; der Westfälischen Nachrichten. -mmm-Telgte. Jahreswechsel – davon erhoffen sich viele insgeheim eine Veränderung. Auch wenn der Beruf der Alte bleibt oder die Schule nicht plötzlich anders wird fragt man sich doch: Was wird mir das neue Jahr bringen? Was möchte ich in meinem Leben verändern? Und: Welche guten Vorsätze können mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=116&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;"><em>Erschienen im Lokalteil &#8222;Telgte&#8220; der Westfälischen Nachrichten.</em></p>
<p style="margin-bottom:0;">-mmm-<strong>Telgte. </strong>Jahreswechsel – davon erhoffen sich viele insgeheim eine Veränderung. Auch wenn der Beruf der Alte bleibt oder die Schule nicht plötzlich anders wird fragt man sich doch: Was wird mir das neue Jahr bringen? Was möchte ich in meinem Leben verändern? Und: Welche guten Vorsätze können mir dabei helfen?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-117" title="davidwn1" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/davidwn1.jpg?w=500" alt="Am 8. Januar fliegt David Werdermann für vier Monate auf die Philippinen und wird in dieser Funktion tätig sein."   /><p class="wp-caption-text">Das Observer-Shirt gehört zur Ausrüstung der Menschenrechtsbeobachter: Am 8. Januar fliegt David Werdermann für vier Monate auf die Philippinen und wird in dieser Funktion tätig sein.</p></div>
<p style="margin-bottom:0;">David Werdermann hat schon im Voraus dafür gesorgt, dass sein neues Jahr etwas Besonderes wird: Am 8. Januar fliegt der 19-jährige für knapp vier Monate auf die Philippinen. Dort wird er für die Nicht-Regierungs-Organisation IPON (International Peace Observers Network) als Menschenrechtsbeobachter arbeiten. Was muss man sich unter einem Menschenrechtsbeobachter vorstellen?</p>
<p style="margin-bottom:0;"><span id="more-116"></span>„Um das zu erklären, sind drei Schlagworte wichtig“, so Werdermann. „ Das erste ist Präsenz. Allein durch unsere Anwesenheit üben wir Menschenrechtsbeobachter Druck auf staatliche Akteure aus. Außerdem ist Begleitung ein wichtiges Stichwort. Wir stehen Menschenrechtsverteidigern bei, damit sie zum Beispiel bei Gerichtsverhandlungen nicht so leicht eingeschüchtert werden können. Das Wichtigste ist aber, wie es der Name schon sagt, die Beobachtung. Wir Dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und bringen sie an die Öffentlichkeit. Philippinische und auch deutsche Nicht-Regierungs-Organisationen lesen unsere Berichte und setzen sich auf dieser Basis hoffentlich für eine Verbesserung ein. Außerdem geben wir die Berichte den staatlichen Akteuren“.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Er nennt auch gleich einen Grund dafür, warum man gerade auf den Philippinen durch diese hauptsächlich beobachtende Tätigkeit so viel erreichen könne. Der Staat sei formal demokratisch und der Regierung sei deshalb daran gelegen, dass Menschenrechte respektiert und eingehalten würden. Faktisch gebe es aber in der Politik sowie bei Polizei, Militär und Justiz viel Korruption. Dies führe beispielsweise dazu, dass die Bauern es schwierig hätten, ihr Recht auf eigenes Land durchzusetzen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Genau dieser Konflikt ist das Haupteinsatzgebiet der Menschenrechtsbeobachter. „Es gibt auf den Philippinen noch Reste eines Feudalsystems: Die Bauern müssen einen Großteil ihrer Ernte an den Landbesitzer abgeben“, so Werdermann. „Seit etwa zehn Jahren gibt es aber ein Umverteilungsprogramm, das den Bauern das Recht auf ein eigenes Stück Land garantiert. Das Problem ist, dass Bauern, die einen Antrag auf Land stellen, oft vom Landbesitzer bedrängt werden“. Die Menschenrechtsbeobachter seien dafür da zu schauen, wie der Staat sich verhalte, falls die Landbesitzer den Bauern das ihnen zustehende Land nicht geben wollten. Ein aktuelles Beispiel ist der Prozess gegen den Mörder eines für seine Rechte kämpfenden Bauern. „Unser Verdacht ist, dass es sich um einen Auftragsmord handelte. Unser Anliegen ist, dass der Staat nicht nur gegen den Mörder, sondern auch gegen die mutmaßlichen Drahtzieher ermittelt“.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p>Schon im Vorfeld müssen sich die Menschenrechtsbeobachter bei Seminaren, durch eigenständige Recherche und mit Hilfe von Büchern auf ihre Tätigkeit vorbereiten. Außerdem sollen sie sich in Deutschland einen Unterstützerkreis suchen, der dabei hilft, ihre Ehrfahrungen öffentlich zu machen. „Ich werde zum Beispiel von Günter Struck, dem ehemaligen evangelischen Pfarrer aus Telgte unterstützt. Er war selbst schon öfter auf den Philippinen und ist begeistert von dem Land. Besonders stolz bin ich auch auf die Unterstützung durch Reinhard Schultz, dem SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Warendorf, der unter anderem für  einige Länder in Asien, darunter auch die Philippinen, zuständig ist“.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wenn David Werdermann und sein Team, das insgesamt aus drei jungen Leuten besteht, auf den Philippinen ankommen, werden sie zunächst von dem Team, das im Moment im Einsatz ist, in die Arbeit eingeführt. Besuche von Behörden und den Bauerndörfern stehen auf dem Programm. Das Büro von IPON befindet sich in Mulanay auf der Halbinsel Bondoc und ist etwa eine Tagesreise von der Hauptstadt Manila entfernt. Von dort aus reisen die Teams in die Dörfer zu den Bauern oder nach Manila um mit Behörden zu sprechen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Auf die Frage, worauf David Werdermann sich besonders freute, antwortet er: „Ich finde es toll, mich aktiv für die Menschenrechte einsetzen zu können und gleichzeitig ein fremdes Land mit seinen Menschen und Kulturen kennen zu lernen“.</p>
<br />Veröffentlicht in Westfälische Nachrichten  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/116/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=116&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Schnee adé</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 21:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[In Lüneburg liegt Schnee und es ist kalt. Jeder dritte Mensch schnieft ins Taschentuch, hustet sich in die Hand und trinkt Thymiantee. Allein der bloße Gedanke an Erkältungen lässt mich frieren und mit Gliederschmerzen auf das Sofa sinken. Nein! Ich bin nicht krank! Nein! Ich darf nicht krank werden. Versuch einfach, den Schnee zu genießen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=105&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Lüneburg liegt Schnee und es ist kalt. Jeder dritte Mensch schnieft ins Taschentuch, hustet sich in die Hand und trinkt Thymiantee. Allein der bloße Gedanke an Erkältungen lässt mich frieren und mit Gliederschmerzen auf das Sofa sinken. Nein! Ich bin nicht krank! Nein! Ich darf nicht krank werden. Versuch einfach, den Schnee zu genießen, die kalte Luft aus dem Rachen zu pusten und farbige Fotos aufzunehmen, um den philippinischen Menschen zu zeigen, wie Schnee aussieht und dass reiner weißer Schnee in der Stadt meist eine Illusion ist. Dann ist auch jeglicher Anflug von Kranksein eine Einbildung.</p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-106" title="Schnee in Lüneburg" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/schnee_lg.jpg?w=300&#038;h=115" alt="Schnee in Lüneburg" width="300" height="115" /><p class="wp-caption-text">In Lüneburg schneit es und - es staune, wer möchte, es fluche, wer will - der Schnee bleibt sogar auf den wenig befahrenen Straßen und in den Gassen und Flaniermeilen liegen. (Quelle: Lünepics)</p></div>
<div id="attachment_107" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-107" title="Wetter, 5. Januar 2009" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/wetter.jpg?w=300&#038;h=200" alt="gleich 5 Uhr in der Früh) 22°C." width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Im Osten die Sonne, sie scheinet so warm. In Manila sind es gerade (dortige Ortszeit: gleich 5 Uhr in der Früh) 22°C.</p></div>
<p>Jan ist seit heute in Manila und verbringt seine Zeit damit, vier Stunden in einem Taxi zu fahren, um schließlich festzustellen, dass die Taxifahrer wirklich Geld brauchen zum Leben. Er hat nach einem Abfahrtsort für Busse gesucht &#8211; nicht einfach in der Metro Manila. Nun wartet er auf Davids und meine Ankunft.</p>
<p>David und ich, wir fliegen am Donnerstag los und werden am Freitag in Manila ankommen. Dort werden wir von unserem Vorgängerteam und von Jan empfangen. Gemeinsam werden wir  zwei Wochen in den Einsatzgebieten verbringen, um voneinander zu lernen, uns auszutauschen, zu planen und Strategien für den Fortlauf der Arbeit von IPON zu entwickeln.</p>
<p>Die nächste Botschaft ereilt euch und Sie aus den Philippinen, aus Gebieten, in denen Menschen keine Wollmützen und Viskosefaserschals zum Wärmen brauchen.</p>
<p>Euch und Ihnen ein beseligendes und friedvolles Jahr 2009.</p>
<p>Sue <img class="size-full wp-image-108 alignleft" title="Zugvögel" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2009/01/zugvoegel.jpg?w=500" alt="Zugvögel"   /></p>
<br />Veröffentlicht in Tagebuch  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/105/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=105&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Spitzer Stift Teil 1: Rückkehr mit Plan</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 18:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne Spitzer Stift]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Thüringer Allgemeine, Lokalteil Mühlhausen, ist diese Kolumne erschienen. Hier lesen. Viel Spaß, susann Veröffentlicht in Kolumne Spitzer Stift<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=80&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Thüringer Allgemeine, Lokalteil Mühlhausen, ist diese Kolumne erschienen. <a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2008/12/spitzer-stift-teil-1.pdf" target="_blank">Hier lesen</a>.</p>
<p>Viel Spaß,</p>
<p>susann</p>
<br />Veröffentlicht in Kolumne Spitzer Stift  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/80/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=80&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Prolog</title>
		<link>http://menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/2008/08/31/die-schritte-zum-ja-ich-machs/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 13:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menschenrechtsbeobachtung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ohne einen Stock zu benutzen, konnten sie nicht an ihre gekauften Waren heran.&#8220; Ein Zaun zwischen dir und der Ware, die du zum Leben brauchst. Die Bilder des Films &#62;bodenbesitzen&#60; zeigen uns Gesichter, Geräusche, Stimmungen. In den Augen der Menschen liegt Kummer, aber auch Hoffnung. Seitdem die Deutschen da seien, ginge es besser. Seitdem die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=51&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">
<p>&#8222;Ohne einen Stock zu benutzen,  konnten sie nicht an ihre gekauften Waren heran.&#8220; Ein Zaun zwischen dir und der Ware, die du zum Leben brauchst. Die Bilder des Films &gt;bodenbesitzen&lt; zeigen uns Gesichter, Geräusche, Stimmungen. In den Augen der Menschen liegt Kummer, aber auch Hoffnung. Seitdem die Deutschen da seien, ginge es besser.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2008/08/bodenbesitzen1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-59" src="http://menschenrechtsbeobachtung.files.wordpress.com/2008/08/bodenbesitzen1.gif?w=500&#038;h=90" alt="" width="500" height="90" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">
<p>Seitdem die Deutschen da sind, fühlen sich die Bauern und ihre Familien sicherer. Vor allem im Kampf um die Wahrung ihrer Menschenrechte. Trotzdem gibt es immer wieder Vorfälle, in denen die Rechte der MenschenrechtsverteidigerInnen verletzt werden. Durch die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeiten erhoffen sich die Einheimischen der Halbinsel Bondoc einen Druck auf die philippinische Regierung, die dafür unterschrieben hat, dass die Menschenrechte im eigenen Land gewahrt bleiben.</p>
<p>Die deutsche Organisation IPON (International Peace Observers Network) ist vor Ort tätig, um Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren, präsent zu sein und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=menschenrechtsbeobachtung.wordpress.com&amp;blog=4234429&amp;post=51&amp;subd=menschenrechtsbeobachtung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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